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GESCHÄFTSBERICHT 2020Ein sicherer Rückhalt

INHALTGärten und Balkonebieten private Rückzugsräume.Das Jahr 2020 in Zahlen04Auf einen Blick06Vorstand und Aufsichtsrat07Bericht des -Rechnung26Anhang30Wohnungsbestand38Bericht des Aufsichtsrats39VORWORTEin sicherer RückhaltDas Jahr 2020 war für uns alle ein sehr besonderes. Wie kein an-mit einer Mietenpolitik mit Augenmaß. Schließlich nehmen wirderes hat es uns gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist – sowohlals Genossenschaft unsere soziale Verantwortung ernst.im Großen als auch im Kleinen. Einander grüßen, mal ein Paketannehmen oder kurz einen Zollstock ausleihen: Diese Dinge ge-Apropos Verantwortung: An dieser Stelle muss ein ganz beson-hören für die meisten zum Nachbarschaftsleben dazu. Noch en-derer Dank an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerichtetger wächst die Nachbarschaft in herausfordernden Krisen zu-werden. Sie alle haben sich den Herausforderungen des Pande-sammen, ihre Bedeutung steigt. Denn eine gute Nachbarschaft,mie-Jahres in herausragender Weise gestellt. Verantwortlichesin der man sich aufeinander verlassen kann, gibt Rückhalt.und umsichtiges Handeln durchzog und prägt bis heute alle Aktivitäten. Das kennzeichnet den HBH-Teamgeist – unseren Zu-Rückhalt geben wir als Hanseatische Baugenossenschaft Ham-sammenhalt.burg auch unseren Mitgliedern: Mit Verlässlichkeit, mit stetigerWeiterentwicklung des Wohnungsangebotes, mit erheblichenAuf den folgenden Seiten erfahren Sie, welche Projekte wir imInvestitionen in die Modernisierung, mit kontinuierlichen In-Geschäftsjahr für unsere Mitglieder abgeschlossen, weiterent-standhaltungsmaßnahmen, mit zeitgemäßen Angeboten undwickelt oder angefangen haben.GESCHÄFTSBERICHT 2020 3

RUBRIKAUF EINEN BLICKRUBRIKUrsachen für Leerstandam Stichtag 31.12.2020Das Jahr 2020in Zahlen97Wohnungenmit chaftlicheLage27,6 Mio. Unser Objektbestandam JahresendeInvestition in dasAnlagevermögen7,3 Mio. 6.997Wohnungen21Gewerbeeinheiten4 GESCHÄFTSBERICHT 20202.533450.276Stellplätze inTief- 41,7 %Jahresüberschuss44.521m2Nutzfläche9 Mio. SBERICHT 2020 5

AUF EINEN BLICKG roßzügige Spielflächen direkt vor der Tür gibt es im Lämmersieth.ZAHLEN UND FAKTEN DES ,8 T 351.535,6 T 330.758,2 T 282.283,6 T Anlagevermögen357.043,4 T 338.532,1 T 317.352,9 T 260.852,7 T Eigenkapital154.454,7 T 147.400,1 T 142.684,7 T 137.588,9 T 24.604,7 T 23.909,9 T 23.621,3 T 23.217,7 T EigenkapitalquoteGeschäftsguthaben derMitglieder insgesamt41,7 %41,9 %43,1 %48,7 %8.999,2 T 7.917,4 T 8.646,4 T 6.845,8 T Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung49.190,9 T 47.735,6 T 47.137,4 T 46.128,8 T Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung22.489,1 T 23.105,4 T 23.257,8 T 20.729,3 T 7.280,3 T 5.334,6 T 5.584,5 T 6.703,9 T Rückstellungendavon für tuation10.057,9 T 6.99755910.783,3 T 6.83249411.452,0 T 6.8554399.098,9 T 6.852431Fluktuationsquote8,0 %7,2 %6,4 %6,3 iterAuszubildendeMitten im Grünen: Wandsbek-Gartenstadt macht seinem Namen alle Ehre.VORSTAND UND AUFSICHTSRATZUSAMMENSETZUNG ZUM 31.12.2020VORSTANDDaniel KirschVorsitzenderAndreas PaaschAUFSICHTSRATPeter AxmannVorsitzenderJoachim HabermannStellvertretender VorsitzenderBirgit Walter-GothknechtSchriftführerinRuth BreiholdtAndreas HunckEckhard Schönknecht06 GESCHÄFTSBERICHT 2018GESCHÄFTSBERICHT 2020 07

NACHBARSCHAFTNachbarschaft inschwierigen ZeitenWährend einer Pandemie rückt die Nachbarschaft enger zusammen. VieleLebensbereiche wie Erholung, Hobby, Arbeit und Schule bündeln sich jetzt aneinem Ort – und zwar für alle. Es ist kein Geheimnis, dass die Coronapandemieauf die Psyche schlägt und eine Belastungsprobe für alle gleichermaßen ist.Ein sicheres Wohnverhältnis und eine gute Nachbarschaft geben in diesenschweren Zeiten Halt. Wir wollten wissen, was Nachbarschaft für die HBHMitglieder bedeutet und wie sich die eigene seit der Pandemie geändert hat.Dazu haben wir Stimmen von HBH-Mitgliedern und -Mitarbeitenden eingefangen. Doch werfen wir zunächst einen Blick über den eigenen Gartenzaun:GuteNachbarschaftbedeutet für .56 %Hilfsbereitschaft25 %FreundlicherUmgang11 %RücksichtnahmeQuelle: Edeka, 2020In ganz Deutschland gehen15 %der Befragten davonaus, dass dieCoronapandemieihr Verhältnis zurNachbarschaftlangfristig eherstärken wird.Quelle: Edeka, 2020Vor allem25- bis34-Jährigewünschen sich nochengeren Kontakt zuihren Nachbarn.Quelle: YouGov im Auftragder Haspa, 2020Wiehelfen sichNachbarn?69 %der Hamburgerfühlen sich inihrer Nachbarschaft wohl odersogar sehr wohl.Quelle: YouGov im Auftragder Haspa, 20201. Paket annehmenWelche Artvon KontakthabenNachbarnzueinander?99 %grüßen sich inder Regel95 %halten auch mal einPläuschchen66 %besuchen sichhin und wiederQuelle: Planet Wissen, 20192. Sachen ausleihen3. Blumen gießenoder sich um Haustierekümmern4. Einkauf, Gang zumArzt oder Abholender Kinder56 %haben noch niemit ihren Nachbarn gestritten.Quelle: Planet Wissen, 2019Quelle: Planet Wissen, 201928 %der Hamburgergeben an, dassihnen der Kontaktzu Nachbarn durchdie Coronapandemienoch wichtigergeworden sei.Quelle: YouGov im Auftragder Haspa, 2020Wie gehenNachbarnmit Konfliktenum?76 %Die häufigstenGründefür Konflikteder Befragtenbesprechen ihreProbleme sachlichmiteinander.1. Lärm4%2. Themen rundums Auto (Parken)3. UnerledigteGemeinschaftspflichtenQuelle: Planet Wissen, 2019haben schon einmalrechtliche Schritteeingeleitet.Quelle: Planet Wissen, 2019

VORSTANDVORSTANDBericht des Vorstands:Entwicklung undUnternehmenspolitikUm1,4 %gegenüber demVorjahr wächstdie Bauwirtschaft2020.Wirtschaftliche Entwicklunghindert werden. Allerdings belastet die andauerndeDie gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland warDebatte um weitere ordnungsrechtliche Eingriffe inim Berichtsjahr geprägt von der Coronapandemie.den Wohnungsmarkt diese positive Entwicklung. DenDie Wirtschaftsleistung fiel 2020 um 5,0 Prozent ge-Wohnungsneubau erschweren vor allem zwei Fakto-ringer als 2019 aus – ein Rückgang, der nahezu alleren: einerseits der Mangel an baureifen und bezahlba-Wirtschaftsbereiche erfasst hat. Einen Lichtblick stelltren Grundstücken, andererseits steigende Baukosten,die Bauwirtschaft dar: Entgegen dem Abwärtstrendda es Kapazitätsengpässe bei der Bauleitplanung undwächst dieser Wirtschaftszweig um 1,4 Prozent ge-in der Bauwirtschaft gibt. Die historisch hohe Kapazi-genüber dem Vorjahr. Dabei erwies sich der Woh-tätsauslastung sorgte dafür, dass die Preise deutlichnungsbau als treibende Kraft dieser Entwicklung.stärker stiegen und damit über der allgemeinen Teu-Sollte die Impfquote deutlich steigen und die benö-erungsrate lagen.tigten Impfstoffe verfügbar sein, wird für die Jahre2021 und 2022 mit einem Wirtschaftswachstum vonBauwirtschaft in Hamburg3,3 bzw. 2,6 Prozent gerechnet. Aktuelle Zahlen spre-Prognosen zufolge wird die Bevölkerungszahl in derchen dafür, dass sich die Arbeitsmarkt- und Einkom-Hansestadt auch in den kommenden Jahren wach-mensaussichten durch die Pandemie nicht nachhaltigsen. Die Folge: Wohnungen werden weiter stark nach-eintrüben werden.gefragt sein. Diesen Wohnungsbedarf zu decken,Der Natur so nah: Bäume, Sträucher und weitläufige Rasenflächen sorgen für Lebensqualität an der Swinemünder Straße.setzt sich das Bündnis für das Wohnen zwischen SeAllerdings betreffen die Auswirkungen auf den Ar-nat, Wohnungswirtschaft und den Bezirken zum Ziel.beitsmarkt die Menschen durchaus unterschiedlich:2020 konnte es mit 10.007 Baugenehmigungen er-Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Be-reicht werden. Diese erfolgreiche Zusammenarbeitschäftigten dank der Kurzarbeitsregelung relativ sta-der Bündnispartner soll nach 2011 und 2016 in einerbil bleibt, sind Minijobs stark von Kündigungen be-neuen Vereinbarung 2021 fortgesetzt werden. Dieglieder binden wir stets frühzeitig ein und sorgenüber einen Kooperationspartner E-Lastenräder zurtroffen. Am Jahresende 2020 befanden sich 2,0 Mio.Verhandlungen dauern an.so für bedarfsgerechte Planung und hohe Akzep-Miete bereitstellen können.Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Kurzarbeit,tanz. Mit unserem ausgewogenen Mietenkonzeptim Jahresdurchschnitt waren 2,7 Mio. Menschen ar-verhindern wir Gentrifizierung, BestandsmieterSoziale Verantwortungkönnen sich die Wohnungen auch nach der Mo-Über das Wohnen hinaus setzen wir uns für dasdernisierung oder dem Neubau noch leisten. Fürsoziale Miteinander unserer Mitglieder ein. So ar-beitslos.UnternehmenspolitikDie Zahl der Haushalte stieg bundesweit erheblichAls Wohnungsbaugenossenschaft sind wir der Pflegedie Realisierung dieser nachhaltigen Quartiersent-beiten wir als Wohnungsgenossenschaft mit demstärker als die Einwohnerzahl, wobei Ein- und Zwei-und Erweiterung unseres Bestandes verpflichtet. Dieswicklung nehmen wir die Fördermittel der Kredit-Verein „Freunde alter Menschen“ zusammen, derpersonenhaushalte drei Viertel aller Haushalte ausma-entspricht unserem Selbstverständnis und ist in unse-anstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Investi-sich gegen die Vereinsamung im Alter engagiert.chen. Hamburg weist mit 54,3 Prozent einen beson-rer Satzung als Zweck dokumentiert. Wir handeln da-tions- und Förderbank Hamburg (IFB) in Anspruch.Aufgrund der Pandemie mussten im vergangenenders hohen Anteil an Einpersonenhaushalten auf, wasbei mit Augenmaß: Eine Erweiterung ist nur dann an-Deren Programme erfordern die Einhaltung hoherJahr viele gemeinschaftliche Aktivitäten des Vereinsden Bedarf an Wohnungen steigert.gebracht, wenn wir sie als sinnvoll und wirtschaftlichenergetischer Anforderungen und entsprechenausfallen. Das Team hat sich flexibel auf die Situ-vernünftig einschätzen. Unser Ziel ist und bleibt wei-damit unserer nachhaltigen Perspektive. Aus demation eingestellt und anstelle von Besuchen vieleDie Lage der Bauwirtschaftterhin die Versorgung unserer Mitglieder mit Wohn-gleichen Grund unterstützen wir die E-Mobilität inTelefonpartnerschaften zwischen Jung und Alt2020 entwickelte sich die Bauwirtschaft positiv. Dasraum zu angemessenen Preisen.unseren Wohnanlagen: Bei Neubauten werden La-vermittelt. Auch die Mitgliedertreffpunkte wa-demöglichkeiten für E-Mobile direkt mitgeplant, imren fast das gesamte Jahr geschlossen. BesondersZinsniveau für Baugeld war weiterhin günstig für In-10 GESCHÄFTSBERICHT 2020vestitionen. Dank gut funktionierender staatlicher Pro-Nachhaltiges WohnenBestand prüfen wir bedarfsgerecht, ob Ladepunktefreut uns, dass unser Concierge-Dienst, den wirgramme zur Unterstützung bei Wohnkosten konntenUnsere Herangehensweise an die Quartiersentwick-nachgerüstet werden können. Darüber hinaus wer-2019 eingeführt haben, auch zu CoronazeitenMietausfälle bei Wohnungsmieten weitgehend ver-lung steht exemplarisch für dieses Ziel. Betroffene Mit-den wir im laufenden Jahr in ersten Wohnanlagenfür die Mitglieder da war. Der Dienst unterstütztGESCHÄFTSBERICHT 2020 11

VORSTANDVORSTANDINSTANDHALTUNG 2020hilfebedürftige oder ältere Mitglieder im Alltag, zumdes Kaufvertrages waren wir vor Kostensteigerungenaktuellen energetischen Anforderungen. Im fünftenBeispiel beim Einkaufen oder als Fahrdienst zum Arzt.während der Bauzeit geschützt. Neben den 102 freifi-Modernisierungsabschnitt wurden 26 WohnungenGewerknanzierten Wohnungen und Tiefgaragenstellplätzenfertiggestellt. Die Gesamtbaukosten belaufen sichDachdecker/Klempner3.778,8 T umfasst das Quartier Lademöglichkeiten für E-Autosauf 3,1 Mio. Euro, davon wurden im Berichtsjahr 2,1Elektriker1.218,6 T auf 20 Plätzen. Wir freuen uns über die Vermietung al-Mio. Euro investiert. Die verbleibenden drei Moder-Maler775,7 T ler Wohnungen sowie die vielen positiven Rückmel-nisierungsabschnitte werden – wie der Neubau – bisFußboden693,4 T dungen zum Neubau.Mitte 2023 abgeschlossen.Maurer/Betonsanierung/WDVS672,8 T Außenanlagen564,6 T gerweide umfasst acht Wohnungen und damit wurdeFliesenleger386,5 T 286,8 T InvestitionenFokus auf Neubau und VollmodernisierungDer nächste Modernisierungsabschnitt in der Bür-Neubau und Vollmodernisierung waren die beidenQuartier Hamburg-BorgfeldeInvestitionen10,1 Mio. Eurotragenden Säulen des Geschäftsjahres 2020. Trotz desdiesjährigen Schwerpunkts auf dem Neubau bleibtIn Hamburg-Borgfelde wurde im Geschäftsjahr 2020bereits begonnen. Neugestaltete Außenanlagen mitHeizungwurden 2020 anHandwerksunternehmen und Dienstleister für Groß- undKleininstandhaltunggezahlt.die Instandhaltung im Fokus der Genossenschaft unddas Quartiersentwicklungsprojekt in der Bürgerwei-Rückzugsorten im Grünen und Spielplätzen schaffenTischler272,3 T 233,6 T wird auf hohem Niveau fortgesetzt. Insgesamt habende/Hinrichsenstraße weitergeführt. Bereits Ende 2020ein attraktives Umfeld und runden das Gestaltungs-Schlosserarbeitenwir 38,2 Mio. Euro im Wesentlichen für Neubau, Voll-erfolgte – früher als geplant – die Fertigstellung ei-konzept ab. Erste Teile der Außenanlagen wurdenEinzelwohnungssanierung und Küchen222,7 T 148,1 T 804,0 T modernisierung und Instandhaltung investiert. Da-nes weiteren Neubaus mit 24 Wohnungen (davon 122020 fertiggestellt und können durch die MitgliederAufzugsanlagenvon stammen 16,4 Mio. Euro aus dem Eigenkapitalöffentlich gefördert) und einer gewerblichen Einheit.genutzt werden. Die bisherige Investitionssumme fürWeiteredie Außenanlagen beläuft sich auf 0,6 Mio. Euro.ZWISCHENSUMMEFREMDKOSTENQuartier Hamburg-Barmbek-NordVerrechnete Kosten –EigenleistungenGESAMTIm Berichtsjahr haben wir für den dritten Neubauab-der Genossenschaft.Pandemiebedingt war die Umsetzung einer Modernisierungsmaßnahme in Rahlstedt nicht möglichschnitt, der Gesamtkosten von 7,5 Mio. Euro umfasst,bereits 5,9 Mio. Euro investiert.und musste auf 2021 verschoben werden. Die Arbei-Unsere Mitglieder haben uns bei diesem ProjektIm Jahr 2020 wurden die Maßnahmen im Quartierten in der Wohnanlage haben inzwischen begonnendurch schnelles Freiziehen der Bestandsgebäude tat-Lämmersieth/Bramfelder Straße abgeschlossen. Imund werden bis 2023 abschnittsweise durchgeführt.kräftig unterstützt. Auf diese Weise konnten die geplan-zweiten Bauabschnitt sind 29 öffentlich geförderte10.057,9 T 997,9 T 11.055,8 T ten Neubauabschnitte vier und fünf zusammengelegtWohnungen und 34 Tiefgaragenstellplätze entstan-Quartier Hamburg-Groß Borstelund bereits mit den Abbrucharbeiten begonnen wer-den, die bereits den Mitgliedern übergeben wurden.In der Gert-Marcus-Straße wurde im Geschäftsjahrden. In den beiden Abschnitten entstehen 56 Neu-Das Quartier bietet eine großzügige Außenanlageschaftlichen Gedanken, sichern uns eine hohe Akzep-der Ankauf eines schlüsselfertigen Neubaus mit 102bauwohnungen, davon sind 35 öffentlich gefördert.mit Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und Spiel-tanz bezüglich der Maßnahme und ermöglichen eineWohnungen und 90 Tiefgaragenplätzen abgeschlos-Geplant ist, diesen letzten Neubau im ersten Halbjahrflächen für die kleinen Mitbewohnerinnen und Mit-rasche Umsetzung.sen. Die Wohnungen konnten planmäßig zum 1. Mai2023 fertigzustellen. Zeitgleich wird abschnittsweisebewohner. Die Blockrandbebauung sorgt für einenInsgesamt betrifft die Umgestaltung des Quartiers2020 bezogen werden. Durch diesen Ankauf habendie Tiefgarage ausgebaut. Derzeit sind bereits 34 Stell-geschützten und lärmreduzierten Innenhof. In derrund 265 freifinanzierte Wohnungen. Geplant ist,wir unseren Bestand im Bezirk Hamburg-Nord noch-plätze verfügbar, 54 werden es nach Abschluss derTiefgarage wurden zudem E-Wallboxen für Elektro-154 Wohnungen abzureißen und durch Neubautenmals erweitert. Das Investitionsvolumen belief sichNeubauten sein. Mit der Bestandsgarage werden letzt-autos installiert.zu ersetzen sowie 111 Einheiten zu modernisieren.auf rund 38,8 Mio. Euro, von denen die Aufwendun-lich 90 Plätze zur Verfügung stehen, darunter welchegen im Geschäftsjahr 7,1 Mio. Euro betrugen. Auf dasmit Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge.Die Baukosten des zweiten Abschnitts betragenVon den Neubauten werden 75 Prozent mit öffent-inklusive der Außenanlage 7,0 Mio. Euro, davon wur-licher Förderung errichtet, während die modernisier-KfW-Darlehen haben wir einen Tilgungszuschuss inNeben dem Neubau findet im Quartier abschnitts-den 5,0 Mio. Euro 2020 investiert. Mitte des Jahres er-ten Einheiten Neubaustandard erhalten und die aktu-Höhe von 0,5 Mio. Euro erhalten. Durch die präziseweise die Vollmodernisierung von Bestandsgebäu-folgte die Fertigstellung eines benachbarten Neubausellen Anforderungen an die Energieeffizienz erfüllen.Festlegung der Ausstattungsstandards vor Abschlussden statt. Die umfassenden Maßnahmen erfüllen diemit 14 freifinanzierten Wohnungen, der sich architek-Bis 2030 sollen insgesamt 70,1 Mio. Euro in das Quar-tonisch harmonisch in das Quartier einfügt. Von dertier investiert werden. Die Aufwendungen für das Ge-Gesamtinvestitionssumme von 2,5 Mio. Euro entfielenschäftsjahr machen 3,3 Mio. Euro aus.0,8 Mio. Euro auf das Geschäftsjahr 2020.Konsequenzen und Folgen der PandemieINVESTITIONEN 2020Investitionssumme2020Finanzierung 2020FremdkapitalEigenkapital20.386 T 17.158 T 3.228 T 6.302 T 4.500 T 1.802 T Energetische Modernisierung318 T 0 T 318 T Sonstige Investitionen155 T 0 T 155 T Investition in das Anlagevermögen27.161 T 21.658 T 5.348 T Instandhaltung11.056 T 0 T 11.056 T GESAMT (inkl. verrechneter Zuschüsse)38.217 T 21.658 T 16.404 T Neubau (inkl. Grunderwerb)Vollmodernisierung12 GESCHÄFTSBERICHT 2020Quartier Hamburg-Barmbek-SüdSehr wichtig ist es, unseren aktuellen Bestand zu er-Im Bereich Sentastraße, Ortrudstraße und Lohkoppel-halten. 2020 wirkte sich die Coronapandemie – wiestraße startete in Barmbek-Süd der erste Bauabschnittin vielen anderen Bereichen – auch auf unsere In-der Umgestaltung des Quartiers. Wir profitieren hierstandhaltung aus. So wurden aufgrund der Kontakt-von unseren Erfahrungen mit anderen Quartiersent-beschränkungen in den Wohnungen nur Arbeitenwicklungen. Der erste Abschnitt umfasst 38 Woh-durchgeführt, sofern sie zwingend erforderlich wa-nungen, die komplett modernisiert wurden – nachren und die Abstands- und Hygieneregeln eingehal-Neubaustandard und den Anforderungen an aktu-ten werden konnten. Um alle Beteiligten bestmöglichelle energetische Förderrichtlinien der KfW. Unserezu schützen, haben wir sichergestellt, dass alle beauf-Mitglieder haben wir frühzeitig in das Projekt einge-tragten Unternehmen und unsere Mitglieder mit denbunden. Auf diese Weise fördern wir den genossen-Coronaregeln vertraut sind.GESCHÄFTSBERICHT 2020 13

VORSTANDVORSTANDERTRÄGE AUS MIETEINNAHMEN in Euro pro m2INVESTITIONSTÄTIGKEIT 2020sichere Situation, sodass wir uns entschieden haben,2020 auf die Anpassung der Nutzungsgebühren an1 % ,026,136,20201620176,406,30die üblichen Entgelte zu verzichten. Die Subventions-29 % Instandhaltungkürzungen der Freien und Hansestadt Hamburg sowiedie vereinbarten Erhöhungen aus Staffelmietverträgenfanden hingegen Berücksichtigung. Das Mietniveau2010unserer Genossenschaft wirkt sich weiterhin mietpreis-201820192020dämpfend auf den Markt aus.17 % Modernisierung53 % Neubau2015Aufgrund anstehender und geplanter Baumaß-(inkl. Grunderwerb)nahmen nehmen wir in Zukunft weiter bewusstLeerstand – und damit Mietausfälle – in Kauf. Da wirA NTEILE AN DEN MIETEINNAHMENAusweichwohnungen für Mitglieder aus Quartierenin Euro pro m2 Wohn- und Nutzfläche monatlichmit Baumaßnahmen bereitstellen, führt dies abhängig vom Baufortschritt zu leicht schwankenden Erlösschmälerungen. Ein struktureller Leerstand ist jedochFür verschiedene Groß- und Kleininstandhaltungsar-6,57 EuroSo hoch sind diedurchschnittlichenNutzungsgebührenje m² Wohnflächefür HBH-Mitglieder.5an Handwerksunternehmen und andere DienstleisterNutzungsgebühr und Nebenkosten4gezahlt. Die Senkung der Umsatzsteuer hat sich dabeiAm Jahresende zahlen unsere Mitglieder durch-3positiv ausgewirkt, sodass die Kosten für die Instand-schnittlich 6,57 Euro je m² Wohnfläche monatlichehaltung im zweiten Halbjahr geringer ausfielen. RundNutzungsgebühr. Diese unterscheidet sich je nach Fi-ein Drittel der Fremdkosten schlug in den Gewerkennanzierung des Wohnbestands: So beträgt die MieteDachdecker bzw. Klempner zu Buche, hierunter fie-des öffentlich geförderten Wohnraums 5,64 Euro jelen besonders die Sanierungen der Grundsiele. Diesem² Wohnfläche, während sie für den freifinanziertenSanierungsarbeiten werden 2021 fortgeführt.Wohnraum mit 6,84 Euro je m² Wohnfläche etwas hö-Die Kosten für die Wiederherstellung von Wohnun-her ausfällt. Inklusive der Zuschüsse der IFB Hamburggen sowie den E-Check im Rahmen von Wohnungs-beläuft sich der erzielte durchschnittliche monatlichewechseln spiegeln sich auch 2020 in den Top-Positio-Mietertrag auf 6,58 Euro je m² Wohnfläche.nen der Instandhaltungsgewerke 6nicht vorhanden und wird auch nicht erwartet.beiten haben wir im Geschäftsjahr rund 10,1 Mio. 002,032,112017201820190,6821 erfügbare MittelVje m2 monatlich erwaltungskostenVje m2 monatlichI nstandhaltungskostenje m2 monatlich2020Kapitaldienstje m2 monatlichFür einen Anstieg der Vorauszahlungen für Betriebskosten waren unter anderem erhöhte Versicherungsprämien der Gebäudeversicherung ursächlich.Der Kapitaldienst ist als Bestandteil an den Miet-steuerpflichtigen Umsätze bilden einen Anteil von 2,4Die Vorauszahlungen für Wasser sind hingegen nahe-einnahmen leicht gestiegen. Der Grund: die Darle-Prozent an den Gesamtumsätzen der Genossenschaft.Die Metropolregion Hamburg bildet nach wie vor einzu konstant geblieben, während Heizkostenvoraus-hensfinanzierung von Investitionen in das Anlage-positives Marktumfeld: Trotz Pandemie steigen die Mie-zahlungen sogar zurückgegangen sind. In Bezug aufvermögen. Während der Anteil für Instandhaltungten weiter. Wir profitieren von einer grundsätzlich sta-Letztere wirken sich der hohe energetische Standardpandemiebedingt leicht gesunken ist, hat der AnteilPersonalentwicklungbilen Ertragssituation aufgrund der hohen Nachfragedes Neubauzugangs sowie die laufenden energeti-der für Investitionen verfügbaren Mittel an den Miet-Mit unserer gezielten, systematischen Personalentwick-in unserer Region. Gerade Neubauobjekte versprechenschen Modernisierungen positiv aus. Allerdings wirdeinnahmen erfreulicherweise zugenommen. Damitlung verbessern wir weiterhin fortlaufend die Fähigkei-steigende Mieterträge. Für viele Mitglieder schafft diedie ab 2021 zu zahlende CO2-Abgabe in den nächstenist die HBH auch in Zukunft weiterhin wirtschaftlichten und Kenntnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitar-Coronapandemie allerdings eine wirtschaftlich un-Jahren zu steigenden Energiekosten führen.stabil aufgestellt und für künftige Aufgaben bestensbeiter. Unserer Auffassung nach hängt eine hochwertigegewappnet: Wir zahlen Dividenden aus, investieren inWohnungsbewirtschaftung maßgeblich vom Engage-die Zukunft und bieten attraktiven Wohnraum.ment und der Qualifikation der Beschäftigten ab.Erträge und MietentwicklungIm Zentrum unserer Personalentwicklung stehenSteuerbilanz DURCHSCHNITTLICHE NUTZUNGSGEBÜHR UND NEBENKOSTEN ZUM JAHRESENDEje m2 monatlich (Wohnungen)2020201920182017Nutzungsgebühr6,57 6,34 6,29 6,16 Vorauszahlung Betriebskosten1,36 1,30 1,28 1,25 Vorauszahlung Heizkosten0,85 0,92 0,92 0,91 Vorauszahlung Be- und Entwässerung0,49 0,48 0,48 0,47 GESAMT9,27 9,04 8,97 8,79 14 GESCHÄFTSBERICHT 2020individuelle Weiterbildungsangebote für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter. Diese umfassen Fach-Als partiell steuerpflichtiges Wohnungsunterneh-seminare sowie Qualifizierungsprogramme bis hin zumen unterliegen unsere n. So hat ein Mitarbeiterte der Steuerpflicht. Hierzu zählt insbesondere diekürzlich ein berufsbegleitendes wirtschaftswissen-Vermietung von Gewerbeeinheiten, Wohneinheitenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen.und Garagen. Für das Jahr 2019 wurde die Steuerbi-Um dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel ent-lanz erstellt, eine Festsetzung steht noch aus. Die ingegenzuwirken, sprechen wir frühzeitig junge Talenteder Steuerbilanz für das Geschäftsjahr ausgewiesenenan und versuchen, sie für die Branche zu begeistern.GESCHÄFTSBERICHT 2020 15

VORSTANDAttraktiverWohnraum danksmarter Preisgestaltung undQuartiersentwicklung.Die Ausbildung von engagierten jungen Menschenstadt Hamburg bindet die stark gestiegenen Boden-für den Aufgabenbereich in der Immobilienwirtschaftpreise in ihre Stadtentwicklungspolitik ein, die aktuellhat bei uns einen hohen Stellenwert. Wir kombinierenErbbaurechte favorisiert; Basis ist hier der sehr hohedie praxisorientierte Ausbildung im Unternehmen mitBodenpreis, verzinst für die Dauer des Erbbaurech-dem theoretischen Fachwissen aus der Berufsschule.tes. Beim Ringen um günstige Mieten helfen dieseUm die Ausbildungsqualität zu sichern, pflegen wir ei-Rahmenbedingungen nicht, da letztlich das Grund-nen engen Kontakt mit der Hamburger Handelskam-stück noch einmal bezahlt werden muss. Aus diesemmer und der Berufsschule.Grund wird die HBH keine neuen Erbbaurechte derVeränderungen im Teamte erwerben.Freien und Hansestadt Hamburg für NeubauprojekIm August 2020 begann eine Mitarbeiterin ihre Aus-Außerdem sind derzeit die Kapazitäten im Hand-bildung zur Immobilienkauffrau bei uns. Im laufendenwerk stark ausgelastet, was sich sowohl auf die Ver-Jahr wurde bereits ein weiterer Ausbildungsplatz ver-fügbarkeit als auch die Preise auswirkt. Die HBH ist je-geben. Sofern die Personalentwicklung es zulässt, er-doch als langjähriger und verlässlicher Auftraggeberhalten unsere gut ausgebildeten Immobilienkaufleu-am Markt etabliert. Das wissen viele Handwerksfirmente die Chance, ihre erworbenen Fähigkeiten innerhalbzu schätzen und haben es uns bisher ermöglicht, alleder Genossenschaft einzusetzen und weiterzuentwi-Aufträge im geplanten Zeitrahmen zu platzieren undckeln. Um besonders junge Menschen zu erreichen,abzuwickeln.bieten wir weiterhin Schülerpraktika an. Wir bedankenDer Digitalisierungsschub durch die Pandemie hatuns bei allen Beschäftigten, welche in Ruhestand ge-auch die HBH voll erfasst. Viele Arbeitsprozesse wur-gangen sind, für die von ihnen geleistete Arbeit. Dieden schneller als geplant digitalisiert und damit fürhierdurch freigewordenen Stellen wurden rechtzei-das mobile Arbeiten erreichbar. Wir treiben die Digita-tig durch Neueinstellungen besetzt. Im Berichtsjahrlisierung weiter voran, geben dabei jedoch stets Achtist eine Mitarbeiterin aus der Elternzeit zurückgekehrt.darauf, den direkten Kontakt zu unseren Mitgliedernund damit Kunden nicht zu verlieren.Für die erfolgreiche Entwicklung der GenossenschaftAusblickist die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Aufsichts-Die langsame, aber sichere Eindämmung der Coro-rat und der Vertreterversammlung nach wie vor einenapandemie durch die steigende Impfquote verbes-Grundvoraussetzung. Die besonderen Anforderungensert die wirtschaftlichen Aussichten für 2021. Zudemder Pandemie haben uns mehr denn je gezeigt, dassbleibt die Metropolregion Hamburg weiterhin eindiese Voraussetzung gegeben ist, sodass wir kommendestarker Magnet für den Zuzug aus dem Umland undHerausforderungen gemeinsam mit einem motiviertendarüber hinaus. Dieses Wachstum stößt allerdings anMitarbeiterteam meistern werden. Unseren Mitgliedern,Grenzen, da zu wenig bezahlbarer Wohnraum ver-Geschäftspartnern und der Stadt stehen wir weiterhinfügbar ist. Die HBH ist mit ihrem Portfolio hinsichtlichals verlässlicher und kompetenter Partner zur Verfügung.Preisgestaltung und Streuung bestens für die Nachfrage im preiswerten Segment aufgestellt. Indem wirals Genossenschaft unsere Bestandspflege und Quartiersentwicklungen fortsetzen, sorgen wir für attrakti-Hamburg, 20. April 2021ven Wohnraum.Hanseatische Baugenossenschaft Hamburg eGDie WohnanlageIm Rühmt überzeugt durch ihreWeitläufigkeit.Hohe GrundstückspreiseDer Neubau wird jedoch durch hohe Grundstücksund Baupreise erschwert. Auch die Freie und Hanse-16 GESCHÄFTSBERICHT 2020DER VORSTANDKirsch PaaschGESCHÄFTSBERICHT 2020 17

NACHBARSCHAFTGute Nachbarschaftbei der HBHLaut einer von der Haspa in Auftrag gegebenen Studie fühlen sich69 Prozent der Hamburger sehr wohl oder wohl in ihrer Nachbarschaft (Quelle: YouGov im Auftrag der Haspa, 2020). Doch wie siehtes bei der HBH aus? Was bedeutet Nachbarschaft für HBH-Mitgliederund -Mitarbeitende und wie hat sich die eigene seit der Pandemieverändert? Wir haben mit fünf Menschen genau darüber gesprochen.Daniel, Kathrin undMina Bettermann:neues Zuhause alsLieblingsplatzVor einem Jahr hat Familie Bettermann beider HBH ein neues Zuhause gefunden undfühlt sich dort pudelwohl. Neben der Lagedirekt am Alsterzulauf Tarpenbek trägt dasVerhältnis zu den Nachbarn dazu bei.An ihrer Nachbarschaft gefällt der FamilieBettermann, dass sie bunt gemischt und dabeisehr ruhig ist. „Als junge Familie wollten wir,dass es für uns ruhiger zugeht. Man achtet hieraufeinander und hält sich an die Ruhezeiten,Doris Hennig:seit 43 Jahren in guterGesellschaftDass man gegenseitig auf sich achtet und auf seineMitmenschen aufpasst – das bedeutet Nachbar-für uns ist das Gold wert“, berichtet Familienvater Daniel. Corona hat auf die Nachbarschaftkeine bedeutenden Auswirkungen gehabt.Denn: „Der Umgang war schon immer freundlich, ob man im Sommer gemeinsam ein Biertrinkt, beim Spaziergang schnackt oder sichbei Kleinigkeiten aushilft.“Ein Plus sei auch die grüne Oase vor derschaft für Doris Hennig. Sie ist 1978 frisch nach einerHaustür, wie Kathrin ergänzt. „Wir sind jetztSanierung in ihre HBH-Wohnung in Barmbek-Nordvon der Natur umgeben, haben den Als-eingezogen und lebt dort bis heute. Gern erinnertterzulauf und das Eppendorfer Moor direktsich Frau Hennig an die Anfänge in der Wohnanlageums Eck.“ Mehrmals täglich ist die 34-jährigezurück

Als Wohnungsbaugenossenschaft sind wir der Pflege und Erweiterung unseres Bestandes verpflichtet. Dies entspricht unserem Selbstverständnis und ist in unse - rer Satzung als Zweck dokumentiert. Wir handeln da-bei mit Augenmaß: Eine Erweiterung ist nur dann an-gebracht, wenn wir si