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PRODUKTION & HANDEL –TRADITION & WANDELNAHRUNGS- UND GENUSSMITTELIM LAND BREMEN

INHALTZwei Städte. Ein Land.Nahrungs- und Genussmittelstandort Bremen4–5Ein Standort für GenussWeltmarken, Manufakturen, Infrastruktur6–7Handel, Tradition, DiversitätFangen, Forschen, Verarbeiten8–9FischFangen, Forschen, Verarbeiten10 – 11Start-upsGründen, Fördern, Beschäftigen12 – 13DienstleistungenWissenschaft, Forschung, Anwendungen14 – 15Interessenverband NaGeb e.V.Kompetenzen vernetzen16 – 17Kein schöner Land Hier lässt’s sich leben18 – 19Starke Partner vor Ort20Impressum / Fotonachweis21

4 5ZWEI STÄDTE, EIN LANDNAHRUNGS- UNDGENUSSMITTELSTANDORT BREMENDie Hafenstadt Bremerhaven und die Hansestadt Bremenbilden gemeinsam das Bundesland Bremen. Rund 670.000Menschen leben hier und machen das Land dauerhaft zueinem der Top-Ten-Industriestandorte in Deutschland.Bremen ist das wirtschaftliche Zentrum einer Region mitzwei Millionen Einwohner*innen und präsentiert sich alsleistungsstarker, dynamischer Motor für den NordwestenDeutschlands. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistetdie Forschungs- und Entwicklungsarbeit der ansässigenHochschulen mit ihren über 37.000 Studierenden.Standort für Technologie und WissenschaftNeben der außergewöhnlich hohen Konzentration vonWissenschaftseinrichtungen, sorgen internationale Technologie-Unternehmen von Rang und Namen für den gutenRuf des Landes Bremen, das ein stabiles Produk tionsund Handelszentrum für die Nahrungs- und Genuss mittelindustrie ist. Mit einer langen Tradition, in einemsteten Wandel.Wirtschaftsstandort Land Bremen 670.000 Einwohner*innen Zentrum im Nordwesten Deutschlands höchste Exportquote imBundesländervergleich acht Hochschulen mit rund37.000 Studierenden (2016/2017) Universität Bremen seit 2012 unter denbesten Hochschulen in Deutschland größter deutscher Umschlagplatz für Fisch;Keimzelle der deutschen Hochseefischerei jede zweite Kaffeebohne in Deutschland wirdüber die bremischen Häfen importiert Standort verschiedener LebensmittelForschungsinstitute internationaler Airport, nur 4 km von derBremer Innenstadt entfernt zweitgrößter Hafenstandort in DeutschlandQuellen: Statistisches Landesamt Bremen, StatistischerJahresbericht der IHK Bremen, Wirtschaftsförderung BremenBremerhavenBremenlinks oben: Panoramablick über Bremenlinks unten: Die Havenwelten Bremerhaven: Symbol fürdie maritime Tradition und Zukunft der Stadt am Meer

6 7EIN STANDORT FÜR GENUSSWELTMARKEN, MANUFAKTUREN,INFRASTRUKTURMit seinem Hafen an der Weser und der direkten Verbindung zur Nordsee ist das Land Bremen seit jeher prädestiniert für die Lagerung und den Handel mit Waren destäglichen Bedarfs. Lokale, nationale und internationaleUnternehmen produzieren und verarbeiten, importierenund exportieren, verwalten und vermarkten, verpackenund verschicken hier – in allen denkbaren Konstellationenund Kombinationen – Nahrungs- und Genussmittel in allihren Erscheinungsformen. Seit Jahrzehnten, Generationen oder sogar schon seit Jahrhunderten.Die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft zählt einschließlich des Großhandels im Bundesland Bremen rund10.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, die inmehr als 300 Betrieben 2,5 Milliarden Euro umsetzten(2017). Damit ist die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaftdie zweitstärkste Branche im verarbeitenden Gewerbe imBundesland Bremen. 30 Prozent aller bremischen Importeund knapp zehn Prozent der Exporte gehen auf ihr Konto.Dabei ist Kaffee das wichtigste Export- als auch Importgut – Bier und Fisch spielen die weiteren Hauptrollen.links unten: Heutiges Hafengebiet in Bremerhavenoben: Blick auf die Bremer Schlachte, der historischeHafen Bremensrechts oben: Die Handelskammer Bremen bündeltund vertritt Unternehmensinteressen seit 1451.rechts unten: Kaffee ist eins der wichtigsten Ex- sowie Importgüter Bremens.

8 9HANDEL, TRADITION, DIVERSITÄTDoch nicht allein Kaffee, Tee, Bier und Fisch stehen fürBremen. Viele große Namen, Entwicklungen und Markenhaben von hier aus ihren Ruf in die ganze Welt getragen.Allzu logisch ist bei einer derart langen Tradition, dasssich im Laufe der Zeit Besitzverhältnisse ändern oderjahrzehntelange Standorte international tätiger Unternehmen, sogar Stammhäuser, verlegt werden, oder dieBananendampfer in anderen Häfen festmachen. Doch dieNamen von Marken werden mit dem Standort verbundenbleiben, denn ihr Anteil an der Bremer Geschichte ändertsich nicht.Dass die Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft im LandBremen trotzdem voller Vitalität, Dynamik und Nachhaltigkeit ist, zeigen die seit Jahren unveränderten Beschäftigungszahlen – der teils gewichenen Großindustrie sindviele kleine und mittelständische Unternehmen gefolgt,die den Standort nun prägen.Doch Bremen steht nicht allein für zählbare Werte. DieBranche hat hier auch Innovationen wie das Entkoffeinierungsverfahren für Kaffee hervorgebracht oder beheimatet, europaweit einmalig, seit über hundert Jahren eine Fabrik die Schellack herstellt, ein auf Naturharz basierendes Binde- oder Trennmittel, das als schützender,stabilisierender oder veredelnder Überzug bei Süßigkeiten oder Tabletten verwendet wird.Unten: Das ehemalige Kaffee HAG Gelände in der Überseestadt.Mit Bremerhaven gehört der deutschlandweit größteUmschlagplatz für Fisch und die Keimzelle der deutschen Hochseefischerei zum Land Bremen. Hier werden jährlich so viele Fischstäbchen hergestellt, dass sie,der Länge nach aneinandergelegt, fünfmal um die Erde reichen würden.Der Fisch und seine Verarbeitung hat viele spezialisierteUnternehmen hervorgebracht, die zum Teil schon seitmehr als einhundert Jahren existieren. Darunter befindensich Marktführer für Tiefkühlkost, Verarbeitungshäusersowie die benötigte Infrastruktur wie Kühlhäuser oderEiswerke für Bruch- und Scherbeneis, das zu HundertenTonnen mit den Trawlern auf See fuhr und heute weiterhinan Land benötigt wird. Nicht ohne Grund wird Bremerhaven auch als die größte Tiefkühltruhe Europas bezeichnet. 4.000 Beschäftigte verzeichnet die Fischwirtschaftim Land Bremen. Hinzu kommen Verpackungsbetriebe,Speditionen, Lebensmittellabore und Forschungsinstitute, die sich wissenschaftlich und anwendungsorientiertmit Fisch und Lebensmitteln beschäftigen.Nicht zuletzt hat sogar die Heimtierfutterproduktion mitmehr als 500 Beschäftigten einen bedeutenden Standort in Bremen. Die Stärke der Branche ist und bleibt ihre gelebte Vielfalt.Ludwig Roselius1906 hat der Bremer KaufmannLudwig Roselius ein Verfahrenentdeckt, um der Kaffeebohnedas Koffein zu entziehen. Sei- ne Erfindung wurde zu einemWelterfolg. Als einer der ersten der Branche vermarkteteRoselius seine Produkte professionell und nachgiebig. Er schuf eine Corporate Identity mit Markenaufbau und Markenpflege,deren Mechanismen heute noch als Musterbeispielgelten. Darüberhinaus förderte er die Kunst undschenkte den Bürgern der Stadt mit der Böttcherstraße eine architektonische Besonderheit in derInnenstadt, die von Touristen heute noch gerne aufgesucht wird.Oben: Tee – mehr als nur eine norddeutsche TraditionMitte: Bremen steht für Kaffeevielfalt.Rechts: Bremerhaven ist der größte Umschlagplatzfür Fisch in Deutschland.Links unten: Die Fischproduktion namenhafterUnternehmen findet hier statt.Rechts unten: Brau-Tradition in Bremen

10 11FISCHFANGEN, FORSCHEN, VERARBEITENErst mit dem Hafenbau 1830 begann die Geschichte derStadt Bremerhaven. Mit dem Bau der Fischereihäfen danndie Zeit der deutschen Hochseefischerei, die hier um 1930einen vorübergehenden Höhepunkt erreichte. Eine Flottevon 215 Schiffen lief von Bremerhaven aus und 7.000Beschäftigte arbeiteten für mehr als 20 Hochseefischereireedereien. Bis 1960 entwickelte sich Bremerhavenzum größten Fischereihafen Europas, der es zwar heutenicht mehr ist – sehr wohl aber immer noch der größteUmschlagplatz für Fisch in Deutschland. Außerdem Forschungsstandort für Seefischerei und F ischereiökologie.Sogar der Name des heimischen Erstliga EishockeyclubsFischtown Pinguins demonstriert, wie die Bremerhavener ihre Stadt gerne nennen: Fischtown. Denn an derBedeutung der Fischverarbeitung geht bis heute einfachkein Weg vorbei. Aktuell sind ca. 80 der ca. 400 BetriebeLebensmittel- und Fischwirtschaft zuzurechnen und beschäftigen ca. 4.000 Mitarbeitende.Schaufenster Fischereihafen – Ein Schaufenster für dieFischwirtschaftEine maritime Attraktion, die in Norddeutschland ihresgleichen sucht, ist im historischen Teil des über 125-jährigen Bremerhavener Fischereihafens entstanden – dasSchaufenster Fischereihafen. Touristen wie EinheimischeTouristen gegenüber ist die Fischwirt schaftaufgeschlossen und lässt sich gerne in die Töpfeschauen. So werden in Bremerhaven sogenannteFischtouren angeboten, darunter sind Besuche imSeefischkochstudio im Schaufenster Fischerei hafen zu verstehen, ebenso FischWalk genann te Sightseeing-Spaziergänge sowie Tour deFisch-Bustouren für die längeren Distanzen unddiejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind.Links oben: Auch auf Bremer Events ist die Lebensmittel branche regelmäßig wichtiger Schauplatz für Austauschund Entdecken der kulinarischen Vielfalt.Links unten: Bremerhaven ist der größte Umschlagplatzfür Fisch in Deutschland.Rechts: Der Fischereihafen Bremerhaven ist der größtefischverarbeitende Standort in Europa.schätzen das abwechslungsreiche Angebot aus Unterhaltung, Gastronomie, Information und Übernachtungsmöglichkeiten gleichermaßen.Gehobene Restaurants und gemütliche Hafenkneipenliegen in der ehemaligen Packhalle IV Tür an Tür. Hierkönnen Gäste und Einheimische das Fischräuchern „live“erleben. Fisch in seiner ganzen Vielfalt wird nicht nurverkauft und verzehrt, sondern im neuen Seefischkochstudio erhalten Besucherinnen und Besucher auch wertvolle Tipps, wie man ihn zuhause fachgerecht und äußerstschmackhaft zubereitet. Im angrenzenden Hafenbeckenbietet die FMS „Gera“, der letzte deutsche Seitentrawler,einen Einblick in die harte Arbeit der Fischer und versetztdie Gäste sofort in die 1960er und 1970er Jahre.Informations- und FachveranstaltungenRegelmäßig finden im Land Bremen fisch-spezifischeVeranstaltungen statt. Das Spektrum reicht von der Verbrauchermesse „Fisch und Feines“ über die einzige Fischund Seafood Messe Deutschlands „Fish International“ bishin zur Veranstaltung „Lebensmittelforum Bremerhaven“,ein Kongress für Entscheider und Fachpublikum aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

12 13START-UPSGRÜNDEN, FÖRDERN, BESCHÄFTIGENDie Bandbreite der Konsumenten reicht vom preisbewussten „Alles-Esser“ bis hin zu denjenigen, die „Bio“, „FairTrade“, „artgerechte Tierhaltung“, „vegetarisch“ oder„vegan“ bevorzugen. Der Wandel ist eine stetige Größe innerhalb der Nahrungs- und Genussmittel branche. Auf dereinen Seite prägt sie Trends, auf der anderen Seite ist siejederzeit globalen Veränderungen ausgesetzt.Schlagwörter wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, CO 2- Fußabdruck oder Blockchain gewinnen auch in der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft immer stärker anBedeutung und verändern zunehmend die Beziehungzwischen Produzent*innen, Einzelhändler*innen undKund*innen.Auch in Bremen sind solche Effekte spürbar – dennochhaben zahlreiche Neugründungen die Dynamik nutzenund sich etablieren können. Neue Marken und Produkteaus Bremen und Bremerhaven erobern erfolgreich regio nale und überregionale Märkte. Mit einer Herkunft, dienational und international einen guten Ruf hat.Mehr denn je, sind aktuell auch die traditionsreichen Unternehmen gefragt, innovative Verfahren zu etablierenund neue Produkte auf den Markt zu bringen: Herausforderung und Chance zugleich.Unterstützung von Anfang anNicht nur in der hochtechnologischen Luft- und Raumfahrtbranche kann Bremen mit innovativen Start-upsglänzen – längst hat sich in der Hansestadt eine breitaufgestellte, lebendige Szene entwickelt. Rund um inspirierende Co-Working-Spaces, speziell zugeschnitteneFörderprogramme und Beratungsangebote, Events undPitches ist ein Ökosystem entstanden, das beste Voraussetzungen für Start-ups bereithält. Gemeinsam mit demSTARTHAUS Bremen und Bremerhaven unterstützt dasLand alle Aktiven und bündelt Kontakte, Events, Newsund Geschichten aus der Bremer und BremerhavenerStart-up-Szene zu einem schlagkräftigen Netzwerk.In der STARTHAUS-Initiative arbeitet die Gründungs szene des Landes Bremen eng zusammen, um alle Dazu kommenden in eine erfolgreiche Selbstständigkeit zubegleiten. Mit einem vielseitigen Angebot ist das STARTHAUS-Netzwerk bestens aufgestellt: Bei allen Fragen zuFormalitäten wie Gewerbeanmeldungen, zu Standortenoder Branchen sowie speziellem Beratungsbedarf fürFrauen oder Studierende vermittelt das Starthaus passgenau an die richtigen Ansprechpartner*innen, damitGründerinnen und Gründer in Bremen und Bremerhavenschnell ans Ziel kommen.Oben links: Mehr als nur Limo – Natürlichkeit und Innovationspielen auch bei Softdrinks eine große Rolle.Oben rechts: Ob mit Milch oder veganen Alternativen – auchin der Eisherstellung bietet Bremen vielseitige Angebote.Unten links: Bremer Start-ups bieten auch innovative undkreative Süßspeisen.Unten rechts: Im Snacking-Bereich steht das Land Bremen nichtnur mit dem klassischen Fischbrötchen für Genuss und Vielfalt.StadtfabrikantenBremer Betriebe mit spannenden, fairen Produkten.Die Bremer Stadtfabrikanten schließen sich aus einerVielzahl von Marken zusammen. Die Betriebe undManufakturen, die ihre Ware handwerklich herstellen, engagieren sich für ehrliche und faire Produkte.Die Bandbreite der Produkte und Marken ist so großwie die Leidenschaft ihrer lokalen Produzent*innen.Bei den Bremer Stadtfabrikanten geht es neben demVerkauf auch um den nachhaltigen Umgang mitLebensmitteln. Die Bremer Stadtfabrikanten habensich spannende Informationen, Aktionen für Teilnehmer*innen, Vorträge und Verköstigungen zum Zielgesetzt. Die Betriebe, d ie alle familien- oder personengeführt sind, wollen gemeinsam ein Zeichen fürBremen setzen. Gleichzeitig bewahren sie Traditionenund schaffen Arbeitsplätze.

14 15DIENSTLEISTUNGENWISSENSCHAFT, FORSCHUNG,ANWENDUNGENForschung und Entwicklung mit und für die WirtschaftDie Hochschule Bremerhaven mit ihrem StudiengangLebensmittelwirtschaft, das ttz Bremerhaven mit seinem angegliederten Sensoriklabor, das AWI Alfred- Wegener-Institut für Polar-und Meeresforschung, dieThünen Institute für Seefischerei und Fischereiökologie,das Zentrum für Aquakulturforschung am AWI sowieverschiedene Unternehmen in Bremerhaven bilden einattraktives Netzwerk für die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft in Bremerhaven.Links oben: Vielseitigkeit der Labore und Forschungsprojekte unterstützen die BrancheLinks unten: Intelligente Container helfenmit ihren Sensoren in der LogistikUnten: Qualitätskontrollen in firmen eigenen LaborenDer intelligente Containerfür Frische und QualitätDas Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH (BIBA) an der Universität Bremen hat dasProjekt „Der Intelligente Container – Vernetzteintelligente Objekte in der Logistik“ initiiert.19 Partner aus Logistik, Sensorik, Informationsund Kommunikationstechnik sowie Lebensmittelkunde haben „Intelligente Container“ geschaffen,die messen, analysieren und Maßnahmen ergreifen, während sie transportiert werden. Früchtezum Beispiel sind empfindlich, durch Fäule oderSchimmel kann schnell großer Schaden entstehen. Bisher wird die Temperatur an zwei Stellen imContainer gemessen und geprüft, ob sie im vorgeschriebenen Bereich liegt.Der intelligente Container misst nicht nur Temperatur und Feuchte an vielen verteilten Messpunkten,er interpretiert die Messungen auch selbst. Komplexe Modelle schätzen ab, wie lange die Früchtenoch ihre Frische bewahren werden.Das Branchenverzeichnis der Stadt Bremenenthält Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und des Großhandels sowie deren Zuliefererund Dienstleister mit erkennbarem Branchenschwerpunkt. Zudem sind Start-Ups und jungeUnternehmen der Branche mit überregionalemAbsatz aufgeführt. Die Kategorien Dienstleistung,Großhandel, Maschinen- und Anlagenbau, Bier,Kaffee, Tee, Produktion, Start-Up und junge Unternehmen, Verpackung & Logistik, Verwaltung,Marketing und Vertrieb werden online stets aufdem neuesten Stand gehalten. Dies gilt ebenso fürdas Who-is-who der Fischereistadt Bremerhaven,das alle aktuellen Unternehmen der Fisch- undLebensmittelwirtschaft auflistet.

16 17INTERESSENVERBAND NAGEB E.V.KOMPETENZEN VERNETZENUNTERNEHMEN MITALLEINSTELLUNGSMERKMALDer Interessenverband NaGeB e.V. vertritt die Nahrungsund Genussmittelwirtschaft in Bremen, Bremerhavenund im niedersächsischen Umland. Der NaGeB bündeltgemeinsame Interessen und stärkt die öffentliche Wahrnehmung der Branche. Die Nahrungs- und Genussmittelbranche soll als ausgewiesenes Kompetenzzentrum auchweit über die Region hinaus wahrgenommen werden.Der NaGeB steht im ständigen Dialog mit der Politik, derVerwaltung sowie der Öffentlichkeit Bremens. Mit Veranstaltungen rund um die Themen Infrastruktur, Verkehr,Energie, Bildung und Ausbildung informiert der Verbandregelmäßig seine Mitglieder sowie alle interessiertenUnternehmen der Branche und bietet ein kompetentesNetzwerk für alle Beteiligten.unten: Rainer Frerich-Sagurna, NaGeB-Vorsitzender, auf einemBranchenevent mit Hans-Georg Tschupke, Leiter AbteilungInnovation bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und EuropaBiozoonAls Spezialanbieter innovativer Lebensmittelprodukte,entwickelt Biozoon innovative Qualitätsprodukte der molekularen Küche aus besten Zutaten. 2001 von Wissen schaftlern und Ingenieuren gegründet, schafft das Unternehmen Texturgeber zur Herstellung von Schäumen undGelen sowie Nahrung für Menschen mit Kau- undSchluckbeschwerden. Texturgeber ermöglichen die Umsetzung sogenannter Kostformen, zu welchen luftigeoder stabile Schäume, Gele oder angedickte Flüssigkeiten zählen. Durch diese kann den betroffenen Personeneine angepasste und ausgewogene Ernährung ermöglichtwerden. Im Fokus steht bei diesem Konzept die Stei ge rung der Lebensqualität. Des Weiteren produziertBiozoon Sportgetränke und -gele, die individuell für Sportler*innen nach deren Vorgaben und Bedürfnissen aus zertifizierten Bioprodukten zusammengestellt werden.Actega DS GmbHDer Weltmarktführer auf dem Gebiet Dichtungen für Verschlüsse für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie,1920 in Bremen als Diersch & Schröder gegründet, gehört seit 1995 zur ALTANA-Gruppe. ACTEGA DS ist derSpezialist für weichelastische Kunststoffcompounds undbietet anwendungsorientierte Lösungen an. Mit über 170Mitarbeiter*innen in Bremen wurden durch konsequenteSpezialisierung beträchtliche Marktanteile gesichert.Kontinuierlich wird in modernste Maschinentechnologiesowie Forschung und Entwicklung investiert, um die Einführung neuer Technologien zu forcieren. Wie etwaPROVALIN : Einzigartige PVC- und WeichmacherfreieTPE-Dichtungslösungen für Twist-Off und Press-OnTwist-Off Verschlüsse. Inzwischen haben sich dieTPE-Werkstoffe branchenübergreifend als perfekte Alternative zu Kautschuk, PVC und Silikon erwiesen. DasUnternehmen liefert Speziallösungen für die Verpackungsindustrie in über 100 Länder.

18 19KEIN SCHÖNER LAND HIER LÄSST SICH’S LEBEN!BremenTradition und Innovation prägen das Leben in der StadtBremen. Einst Handels- und Hafenstadt, heute moderneGroßstadt voller urbaner Lebensqualität, wird die Stadtder kurzen Wege von ihren Bürgerinnen und Bürgern geschätzt und geprägt. So, wie die Mentalität ihrer Bewohner, präsentiert sich auch die Hansestadt: weltoffenund herzlich. Neuem gegenüber ist man aufgeschlossen,ob in den gewachsenen Vierteln oder der Überseestadt.Hier, in einem der größten städtebaulichen Projekte Europas, werden die alten Hafenreviere mit neuen Wohnund Büroimmobilien revitalisiert. Es entstehen lebendige,neue Möglichkeiten in der Stadt, die von Handel und Logistik, maritimer Dienstleistung sowie Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie geprägt ist. Eine Stadt,deren Charakter die Nahrungs- und Genussmittelindustrie mitgeprägt hat.BremerhavenBremerhaven ist eine durch und durch maritim geprägteStadt. Große Schiffe, Hafenflair, eine frische Brise Meerluft auf dem Weserdeich, leckerer Fisch – diese Attributewerden von den Bremerhavenerinnen und Bremerhavenern wie auch ihren Gästen am meisten mit der größtenStadt an der deutschen Nordseeküste assoziiert.Die Menschen hier schätzen die kurzen Wege in der Stadt,die als regionales Oberzentrum in der Region mit allenzentralen Versorgungseinrichtungen einer Großstadtaufwarten kann.Ein gutes Einzelhandelsangebot und vielfältige gastronomische Angebote ziehen Einheimische wie Besucher*innen aus der Region gleichermaßen an die Weser.Wohnen ist in Bremerhaven mehr Wert: Die Immobilien preise sind attraktiv und die Lebensqualität hoch. DerWohnungsmarkt in Bremerhaven hält vielfältige Angebote für Neubürger*innen bereit.links unten: Weserpromenade Schlachte in Bremenoben: der Bremer Marktplatz – UNESCO-WeltkulturerbeMitte: Sögestraße Bremen – Eingangstor zur Innenstadtrechts oben: Hunderttausende Gäste sind begeistert vonden maritimen Events in der Seestadt.unten: Skyline Bremerhaven vom Wasser aus gesehen.Touristische AngeboteDie Branche bietet Touristen jede Menge Einblicke und Probiermöglichkeiten. Organisiert von derBremer Touristik Zentrale gibt es Führungen durchden 600 Jahre alten Ratskeller im historischen Rathaus, außerdem Bierseminare, Brauereitouren und-führungen, Tee- und Brennereiführungen sowieKaffeeseminare und Whisky-Tastings an den jeweiligen Produktionsstätten.

STARKE PARTNER VOR ORTFreie Hansestadt BremenDie Senatorin für Wirtschaft,Arbeit und EuropaZweite Schlachtpforte 328195 BremenTel. 0421 361-32140www.wirtschaft.bremen.deWFB WirtschaftsförderungBremen GmbHKontorhaus am MarktLangenstraße 2–428195 BremenTel. 0421 9600-10www.wfb-bremen.deBIS Bremerhavener Gesellschaftfür Investitionsförderung undStadtentwicklung mbHAm Alten Hafen 11827568 BremerhavenTel. 0471 94646-610www.bis-bremerhaven.deIhre Ansprechpartnerin:Frau Oksana Muhs-SapelkinTel. 0421 s- undGenussmittelwirtschaftBremen (NaGeB) e.V.Am Markt 128195 BremenTel. 0421 83 05 022www.nageb.deUnsere Services Beratung zu allen Standortfragen Hilfe bei allen Genehmigungsprozessen Erschließung von Gewerbeflächen,Vermittlung von Immobilien Investitionsförderung, Mittelstands förderung, GründungsförderungStarthaus Bremen /Starthaus BremerhavenInfo-Hotline Bremen: 49 (0)421 9600-372Info-Hotline Bremerhaven: 49 (0)471 92 46 05 15E-Mail Bremen:[email protected] Bremerhaven:[email protected] F inanzierungsprogramme der Förderbankfür Bremen und Bremerhaven (BAB) Vermitteln hilfreicher Kontakte B remeninvest-Offices in China,der Türkei und Vietnam Z usammenarbeit mitAußenhandelskammernGestaltung: Büro 7Text: Hilmar BenderFotonachweis:Actega DS GmbH, Eberhard Altstädt, Michael Bahlo,Archiv Böttcherstraße Bremen, biozoon, bremenportsGmbH & Co. KG, Martina Buchholz, Jonas Ginter, HelmutGross, J s Finest Beverages, Klimahaus / Delderfield,Frank Pusch, Jan Rathke, oliver saul fotografie,Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, WFB GmbHDiese Broschüre erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, spiegelt aber die Vielfältigkeit der der Nahrungsund Genussmittelbranche im Land Bremen wider.Wir danken allen beteiligten Unternehmen und Institutionen für die freundliche Unterstützung bei diesem Projekt.Stand: 02 / 2021

Quellen: Statistisches Landesamt Bremen, Statistischer Jahresbericht der IHK Bremen, Wirtschaftsförderung Bremen Die Hafenstadt Bremerhaven und die Hansestadt Bremen bilden gemeinsam das Bundesland Bremen. Rund 670.000 Menschen leben hier und machen das Land dauerhaf