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Neuland Universität2010/2011Informationen zum Studienbeginn

Universität Bremen - 2 -22Anschrift und ImpressumUniversität BremenPostfach 33044028334 BremenTelefon: 0421/218-1Internet: www.uni-bremen.deZentrale StudienberatungBesuchsadresse:Bibliothekstraße 1, VerwaltungsgebäudeErdgeschoss, EingangsbereichElektronisch:E-Mail: [email protected]: www.zsb.uni-bremen.deTelefon / Fax:Tel.: (0421) 218-61160Fax: (0421) 218-61165Beratungszeiten ohne Voranmeldung:Mo, Di, Do 9.00 – 12.00 UhrMi 14.00 – 16.00 UhrBeratungszeiten mit Voranmeldung nur für Berufstätige und Auswärtige:Do 16.00 – 18.00 UhrImpressumHerausgeber: Zentrale StudienberatungAuflage: 5000Stand: Juli 2010

Herzlich willkommenan der Universität BremenLiebe Studienanfängerin!Lieber Studienanfänger!Schön, dass Sie an der Universität Bremenstudieren möchten. Sie haben sich IhreHochschulzugangsberechtigung erarbeitet,einen Studienplatz erhalten und betretennun das Neuland Universität.Einiges wird Sie an Ihre Schulzeit erinnern,vieles aber ist neu, verwirrend oder auchunverständlich.Mit dieser Broschüre wollen wir Ihnen eineerste Orientierungshilfe anbieten und Ihnenden Einstieg erleichtern.Wir hoffen, dass Sie sie in den nächstenWochen immer wieder brauchen können.Bei der Erstellung haben wir uns bemüht,die für Erstsemester wichtigsten Informationen zusammenzutragen. Sollten dennochFragen offen bleiben, finden Sie in dieserBroschüre zahlreiche Ansprechpartner, diegern versuchen werden, Ihnen den Studienanfang zu erleichtern.Zögern Sie nicht, diese Angebote wahrzunehmen, niemand erwartet von Ihnen, dassSie sofort Bescheid wissen.Die Einführungsphase ist nicht nur dazu da,Ihnen Ihr Studienfach vorzustellen, sondernauch, um Sie mit dem Leben an der Universität und seinen Gepflogenheiten vertraut zumachen. Wenn Sie sich mit anderen Studienanfängerinnen und Studienanfängern zusammen tun, gemeinsam den Campuserkunden, Ihre Erfahrungen austauschenund insbesondere auch den Kontakt zuStudierenden höherer Semester aufnehmen,werden Sie merken, dass auch an einerUniversität nur mit Wasser gekocht wird.Vieles ist gar nicht so kompliziert, wie eszunächst vielleicht scheint.Sie werden feststellen, dass es auch Spaßmacht, Neuland zu betreten.Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg undeinen guten Start in Ihr StudiumDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derZentralen Studienberatung

InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisUniversität Bremen6Interne Struktur der Universität . 6Kooperation mit Universität Oldenburg . 7Neuland Uni8Auf dem Campus . 8Wer? Wo? Was?.8Einführungen vor Studienbeginn . 9E-Mail-Account und Uni-Netzwerk .9Elektronische Lernplattform – Stud.IP .9Elektronischer Uni Letter EULe.10Vorlesungszeiten und Semesterferien . 10Veranstaltungsverzeichnis . 10(Lehr-)Veranstaltungen . 11Module und Credit Points .12Der Stundenplan . 12Prüfungs- und Studienordnungen .13Pflicht, Wahlpflicht und Wahl .13General Studies . 13Professionalisierungsbereich . 13Prüfungen . 13Formalitäten: Leporello, Rückmeldung, Beurlaubung, Exmatrikulation . 14Wohnen in Bremen . 15Studienfinanzierung . 16Tipps für den Studienalltag17Beratungsangebote . 17Stundenplangestaltung . 17Aufenthalt in Hörsälen . 19Die Universitätsbibliothek . 20Wissenschaftliches Arbeiten .21Eigeninitiative und Selbstdisziplin.22Arbeiten in Gruppen . 22Auslandsaufenthalte während des Studiums24Wie bereite ich mich auf meinen Auslandsaufenthalt vor? . 24Sprachliche Vorbereitung. 24Anlaufstellen für Informationen . 24Studienmöglichkeiten im Ausland .25BAföG Bildungskredit . 26Auslandspraktika.26Ansprechpartner in den Studiengängen27Bachelor und Staatsexamen. 27Master-Studiengänge.50

InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnisFachbereiche und Prüfungsausschüsse66Fachbereich 1 Physik/Elektrotechnik .Fachbereich 2 Biologie/Chemie .Fachbereich 3 Mathematik/Informatik .Fachbereich 4 Produktionstechnik .Fachbereich 5 Geowissenschaften .Fachbereich 6 Rechtswissenschaft .Fachbereich 7 Wirtschaftswissenschaften .Fachbereich 8 Sozialwissenschaften .Fachbereich 9 Kulturwissenschaften .Fachbereich 10 Sprach- und Literaturwissenschaften .Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften .Fachbereich 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften .Zentrum für Lehrerbildung .67697174767779808284868992Beratung & Unterstützung94Erste Anlaufstellen bei Fragen zum Studium . 94Studieren lernen, Psychologisch-therapeutische Beratung . 94Studium und Finanzen: BAföG, Studiengebühren, Semesterbeitrag . 95Jobvermittlung . 96Computer und Internet. 96Computerräume. 97Bibliotheken und Literatur . 99Medienverleih . 100Wohnen in Bremen . 101Mobiles: KfZ-Verleih, Fahrradwerkstatt und Semesterticket . 101Freier Wohnungsmarkt . 102Studium und Beruf. 103Auslandsaufenthalte: Studium und Praktika im Ausland . 105Fremdsprachen . 107Beratung zu Chancengleichheit und Diskriminierung. 108Frauen . 108Studieren mit Kind(ern) . 109Hochschulgemeinden . 109Weiterbildung . 110Hochschulpolitik. 110Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung . 111Internationale Studierende . 112Sport, Kultur für alle, Medien . 113Essen auf dem Campus . 116Verloren - Gefunden . 116Notruf und Unfall. 117Post und Telefon, Zahlstelle / Kasse, Veranstaltungen. 117Rechts- und Sozialberatung . 118Wichtiges von A bis ZLageplan der Universität Bremen119

Universität Bremen- 6 -66In 1971 nahm die Universität Bremen ihren Lehrbetrieb auf. Aktuell sind an der UniversitätBremen etwa 17.200 Studierende in über 100 Studiengängen immatrikuliert. Neben denGeowissenschaften haben zahlreiche Bereiche der Uni Bremen einen hervorragendenwissenschaftlichen Ruf: Produktionstechnik, Logistikforschung, Kognitionsforschung, Mikrosystemtechnik, Halbleiterforschung, Umweltphysik, Umweltforschung unter ingenieur-, naturund sozialwissenschaftlichen Fragestellungen, Europäisches und Internationales Recht,Chaosforschung, Sozialpolitik, Politik- und Sozialwissenschaften, Klinische Rehabilitation,Gesundheits- und Pflegewissenschaften oder Berufliche Bildung und die Informatik. DieUniversität hat sich folgende Leitziele gegeben: fächerübergreifendes Lernen und Forschen/Interdisziplinarität, forschendes Lernen in Projekten, Praxisorientierung und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Neue Leitziele wie Internationalisierung von Lehre undForschung, Gleichberechtigung der Geschlechter und umweltgerechtes Handeln sind hinzugekommen. Die hervorragende Forschungsqualität verdankt die Universität auch der engenZusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten auf dem Campus, in Bremen und inder Region. Diese wissenschaftliche Infrastruktur lockt immer mehr Unternehmen in denTechnologiepark rund um die Universität. Hier ist einer der führenden High-Tech-StandorteDeutschlands entstanden, an dem sich etwa 320 Firmen angesiedelt haben. Interne Struktur der UniversitätIm Rahmen der akademischen Selbstverwaltung der Universität gibt es auf Universitäts-, Fachbereichs- und Studiengangsebene Beschlussgremien(siehe www.unibremen.de/campus/strukturplan.php3).Diese Gremien sind mit Vertretern derProfessor/innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, Verwaltungsmitarbeiter/innenund Studierenden besetzt. Sie entscheidenüber den Haushalt, die Einführung oderÄnderung von Prüfungsordnungen, dieBesetzung von Professuren und die Planungdes Lehrangebotes. Akademischer SenatDer Akademische Senat (AS) ist als universitäres „Parlament“ an Hochschulen dasoberste Gremium. Der AS hat beratende,kontrollierende und strategische Aufgabenund fällt Entscheidungen für die gesamteUniversität. Den Vorsitz des AS hat derRektor inne. Rektor, Konrektoren, KanzlerDer Rektor ist das akademische Oberhaupteiner Hochschule und Vorsitzender desAkademischen Senats. Er kümmert sich umdie Ausrichtung der Lehre und Forschungsowie repräsentative Aufgaben. Seit 2002 istProf. Dr. Wilfried Müller Rektor der Univer-6sität Bremen. Die Universität hat aktuell zweiKonrektoren, die Stellvertreter des Rektors.Prof. Dr. Rolf Drechsler ist zuständig für dieBereiche Forschung und wissenschaftlicherNachwuchs; Prof. Dr. Georg Müller-Christ istverantwortlich für den Bereich Lehre undStudium. Der Kanzler, Gerd-Rüdiger Kück,ist Leiter der Verwaltung und des nichtwissenschaftlichen Personals. Er ist zuständig für den Haushalt, die Gebäudesowie für Rechts- und anderweitige Verwaltungsaufgaben. FachbereicheDie Universität Bremen gliedert sich in n. Der Fachbereich fasstverwandte oder benachbarte usammen.Der gewählte Fachbereichsrat setzt sichzusammen aus Professor/innen wissenschaftlichen und anderen Mitarbeiter/innenund studentischen Vertreter/innen. Im Fachbereichsrat werden alle wichtigen Entscheidungen getroffen, die unmittelbar das Studium betreffen: Einführung und Aufhebungvon Studiengängen, Beschließen und Änderungen von Prüfungs- und Studienordnungen und Verteilung der Gelder. Er ist das"Parlament" des Fachbereiches.

Universität BremenDer Fachbereichsrat wählt den/die Dekan/inund den/die Studiendekan/i n. Dekaneleiten den Fachbereich und führen denFachbereichsrat. Studiendekane sind fürdas Lehrangebot verantwortlich. Sie sorgendafür, dass die Studierenden angemessenberaten und betreut werden. Für die inhaltliche Beratung werden zumeist Studienfachberater/innen ernannt (siehe dieKapitel „Fachbereiche und Prüfungsausschüsse“, Seite 66 und „Ansprechpartner inden Studiengängen", Seite 27).Die inhaltliche Arbeit liegt bei den AStAReferaten und Arbeitskreisen. Beispiele fürReferate sind: Hochschul- und Sozialpolitik,Erstsemesterarbeit und die AStA-Zeitung.Die Referate sind auf offene Mit- undZusammenarbeit ausgelegt und bietenregelmäßige Sprechzeiten an. (AStA undSemesterbeiträge siehe Kapitel „Wichtigesvon A bis Z", Seite 119 und 132).Auf Studiengangsebene gibt es nochweitere Beschlussgremien, wo Studierendezum Teil Mitspracherechte haben (Studien-/Fachkommissionen, Prüfungsausschüsse,Institut-Rat o. ä.).Die Universitäten Oldenburg und Bremensind seit vielen Jahren durch Kooperationsbeziehungen verbunden. Das Ziel derKooperation ist eine wechselseitigeErgänzung und Verbesserung des LehrundStudienangebotessowieeineZusammenarbeit in der Forschung. Studentische Mitbestimmung: StugAund AStAIm jeweiligen Studiengang organisieren sichdieStudierendenimStudiengangsausschuss (StugA, an anderen Unisheißen sie auch Fachschaft). Er ist offen füralle Studierende. Dort treffen sich dieStudierenden, thematisieren z. B. Problemeim Studiengang und organisieren Vollversammlungen. Der StugA kümmert sich oftum die Einführung der Erstsemester. In denVollversammlungen werden u. a. diestudentischen Vertreter/innen für den Fachbereichsrat vorgeschlagen. Die Treffen desStugA werden am schwarzen Brett bekanntgegeben und sind z. T. im Internet zu finden.„Aktive" sind sehr willkommen (siehe Kapitel„Ansprechpartner in den Studiengängen“,Seite 27).Jährlich wird an der Uni der 25-köpfigeStudierendenrat (SR) gewählt. Alle Studierenden haben dafür ein aktives und passives Wahlrecht. Der SR wählt den VorstanddesAllgemeinenStudierendenAusschusses, kurz AStA. Der SR setzt dieBeiträge der Studierenden fest und beschließt einen Haushaltsplan. Der AStAvertritt die Interessen der Studierenden undbietet verschiedene Dienstleistungen (z. B.BAföG- und Sozialberatung, Kfz-Verleih,Unterstützung von Veröffentlichungen undVeranstaltungen). Kooperationmit der Universität OldenburgStudierende können ergänzende Module(siehe Kapitel „Module und Credit Points",Seite 12) der jeweils anderen Universitätbelegen und Prüfungen ablegen. Einegesonderte Immatrikulation ist dann nichterforderlich. Im Zweifelsfall sollten Sie dieStudienfachberater/innen befragen, ob diejeweiligenModulleistungenanerkanntwerden.Im Rahmen des Zwei-Fächer-Bachelors istes möglich, ein Fach an der UniversitätBremen und ein Fach an der UniversitätOldenburg zu studieren, sofern das Fachnur an einer Universität angeboten wird.Hierfür ist eine Bewerbung und Einschreibung an beiden Hochschulen erforderlich.Niedersachsen erhebt von allen Studierenden 500 Euro Studienbeiträge nde mit Heimatuniversität Bremensind hiervon befreit. Weitere Informationenzum Kooperationsstudium finden Sie imInternet: www.unioldenburg.de/KoopBremenOldenburg.7

Neuland Uni- 8 -88Für viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger ist es zunächst befremdlich, dass siezum 1. Oktober eingeschrieben sind, der eigentliche Vorlesungsbetrieb aber erst am25. Oktober beginnt. Nutzen Sie die dazwischen liegende Zeit, um sich eine ersteallgemeine Orientierung zu verschaffen. Wer sich z.B. mit den räumlichen Gegebenheitenvertraut gemacht hat, muss sich später nicht darüber ärgern, dass der angegebene Raumvielleicht schwer zu finden ist. Auf dem CampusDie Universität Bremen ist eine so genannteCampus-Uni. D.h. die Gebäude sind nichtüber die Stadt verstreut, sondern liegen aneinem gemeinsamen Standort. Einendetaillierten Lageplan finden Sie am Endedieser Broschüre. Allen Raumangaben imVeranstaltungsverzeichnis oder anderenPublikationen ist gemeinsam, dass der ersteTeil das Gebäude, der mittlere Buchstabeder Block und die letzte Zahl der Raum unddie Ebene angibt. So bedeutet GW2 B 2230,der gesuchte Raum hat die Nummer 230und ist in der zweiten Ebene im GebäudeGeisteswissenschaften 2, Block B zu finden.Wenn Sie die Gebäude erkunden, achtenSie auch auf die verschiedenen Aushänge.Oft finden Sie hier Wohnungs- undJobangeboteundanderenützlicheInformationen.Ein Teil des sozialen Lebens an derUniversität spielt sich in der Mensa ab. FürStudierendevergünstigtbietetdasStudentenwerk an drei Standorten auf demCampus Verpflegungsmöglichkeiten an:Unimensa, Café Central in der Mensa undCafeteria im GW 2. Wer sein Essenzukünftig bargeldlos bezahlen möchte, kannsichunterVorlagedesStudierendenausweises die "Mensacard"besorgen (siehe Kapitel „Essen auf demCampus“, Seite 116).Zusätzlich gibt es zahlreiche ÜbersichtüberdasGesamtangebot finden Sie im Internet unterwww.uni-bremen.de/essen.Für Ihr Studium werden Sie viel Zeit in derBibliothek verbringen (siehe Kapitel „DieUniversitätsbibliothek“, Seite 20). Dafürbrauchen Sie einen Benutzerausweis, den8Sie auch schon vor Vorlesungsbeginn unterVorlagedesStudierendenausweiseserhalten können (siehe Kapitel itätsbuchhandlung in der Glashallewird neben Fachliteratur auch Belletristikverkauft. Sehr beliebt sind auch dieSecondhand-Büchertische, z.B. auf demBoulevard.Auf dem Campus finden zahlreichekulturelle Veranstaltungen statt wieTheater, Chor, Orchester, Big-Band undenglischsprachigeLiteraturundTheatergruppen. Diese Gruppen laden einzum Mitmachen oder auch zur Gründungneuer Initiativen. Regelmäßig finden auchKonzerte und Ausstellungen statt, oderStudiengänge organisieren Feste. ÜberaktuelleVeranstaltungeninformierenAushänge oder die rtprogramm wird vom Zentrum fürHochschulsport, kurz HoSpo, organisiert.Für die Teilnahme ist eine Anmeldungerforderlich. Das Programm erscheintjeweils Mitte März und Mitte September(siehe Kapitel „Sport“, Seite 113). Wer? Wo? Was?Sie wissen nicht, wo Sie was finden, wer fürwas zuständig ist oder wann welcheEinführungsveranstaltung stattfindet? ImVerwaltungsgebäude im Erdgeschoss findenSie die Infostelle Studium (Öffnungszeitensiehe Kapitel „Erste Anlaufstellen bei Fragenzum Studium“, Seite 94). Sie ist die erstepersönliche Anlaufstelle für allgemeineFragen und Anliegen.Wichtig für einen guten Start in dasStudium ist, dass Sie die Initiative ergreifen.Sie haben etwas nicht verstanden? Dannfragen Sie! Viele Begriffe und Abläufe

Neuland Uniwerden Ihnen fremd sein, das ist nichtschlimm, sondern völlig normal. Schließlichsind Sie neu an der Uni. Nutzen Sie dievielfältigen Beratungsangebote, die wirIhnen in dieser Broschüre vorstellen,sprechen Sie mit den Lehrenden undStudierenden höherer Semester und denkenSie daran: Sie bekommen nur Fragenbeantwortet, die Sie auch stellen! Einführungen vor rn zugeschickt. Außerdem ist esauf der Internetseite der he) einzusehen.Schon im September bieten einzelneStudiengänge Kurse für Erstsemester an. IndiesenVorsemesternkannWissenaufgefrischt werden. Oft dienen dieseVorsemestern dazu, Studierende an dieLehre und das Lernen in der Universitätheranzuführen. Informieren Sie sich imProgramm für die Erstsemester rechtzeitigdarüber, ob für Ihren Studiengang solcheVorkurse angeboten werden und wie Siesich ggf. anmelden.Vom 18.-22. Oktober 2010 findet dieOrientierungswoche statt. Den Auftaktbildet der Montag, 18. Oktober mitzahlreichenInformationsständenimGebäude GW 2. In Überblick über Struktur und Aufbau desStudiums,einzelneInstitutionenderUniversität stellen sich vor, Führungen überden Campus und durch die Staats- undUniversitätsbibliothek werden angeboten.Nach dem 18. Oktober beginnen dann dieeinzelnenFacheinführungen.Sieinformieren über den Aufbau des jeweiligenStudienganges, Anforderungen und Inhalte,die Prüfungsordnung etc. rbeiterinnenundMitarbeiterundStudierende des Studienganges stellen sichvor. Häufig gibt es auch ein gemeinsamesFrühstück, so dass Sie erste Kontakteknüpfen können. Der Einstieg in dasStudium fällt wesentlich leichter, wenn SieandereStudienanfängerinnenundStudienanfänger kennen, mit denen Sie sichaustauschen können. E-Mail-Account und ität Bremen erhalten automatisch mitder Einschreibung einen E-Mail-Account.Dieser eröffnet den Zugang zur kostenlosenBenutzung der Computer des Zentrums fürNetze, der Elektronischen LernplattformStud.IP und dem Elektronischen-Uni-LetterEULe. Jeder Benutzer, der im Zentrum fürNetzeeinenAccountbesitzt(Login/Passwort), kann sich mit dem WLAN(Funknetz) auf dem Campus verbinden(siehe Kapitel „Computer und Internet“, Seite96). ElektronischeLernplattformStud.IP elearning.uni-bremen.deSie erhalten mit der usweis mit Benutzername und einPasswort. Dies ist die Voraussetzung, tender Internetsupport vonPräsenzlehre und bietet ils, online-Lehrevaluation, etc. ltungenunddasBegleitangebot der Universität sind inStud.IP standardmäßig eingestellt. elden,Stundenpläne erstellen und Ankündigungen,Dateien und sonstige Informationen aufeinfache Weise herunterladen (siehe Kapitel„Stundenplangestaltung“, Seite 17). Auchgibt es ein Schwarzes Brett, wo z.B.Lehrbücher zu Verkauf und Zimmer zuVermieten angeboten werden.Die Suchfunktion der elektronischenBibliothek (E-LIB) der Staats- und9

Neuland Uni - 10 -1010Universitätsbibliothek Bremen ist ebenfalls inStud.IP integriert. Hiermit können Siedigitale Publikationen und Materialien eKapitel„DieUniversitätsbibliothek“, Seite 20). Elektronischer Uni-Letter EuLeÜber dem Uni-Email-Account werden auchElektronische Newsletter verschickt, dieHinweise zu allen Themen rund um IhrStudium, Nachrichten aus -bremen.de/eule/eulestart.php3). VorlesungszeitenSemesterferienundDer Lehrbetrieb eines Wintersemestersbeginnt immer etwa Mitte Oktober unddauert bis ca. Mitte Februar, dieVorlesungszeiten des Sommersemestersdauern von Mitte April bis Mitte Juli. DieZeiten dazwischen sind die so genannten„Semesterferien" (siehe „Wichtige Termine“auf dem Umschlag). Diese Bezeichnung istirreführend, weil es sich dabei nicht umFreizeit handelt, sondern um die Zeit, in derkeine Lehrveranstaltungen stattfinden.Das bedeutet aber keinesfalls, dass Sie nunLeerlaufhätten.ZuBeginndervorlesungsfreien Zeiten werden häufigModulprüfungen abgenommen und Praktikaund Exkursionen absolviert. Außerdemwerden Sie oft den Lehrstoff desvergangenenSemestersnacharbeitenmüssen, schriftliche Hausarbeiten anfertigenoder Referate vorbereiten. All das erforderteinen erheblichen Zeitaufwand. Wer dannnoch jobben will/muss, wird feststellen, dassvon den angeblichen Ferien nicht allzu vielübrig bleibt. VeranstaltungsverzeichnisWelche Lehrveranstaltungen in diesemSemester angeboten werden, erfahren Sieim aktuellen Vorlesungsverzeichnis mesteruebers10icht. Es enthält, geordnet nach denFachbereichen, sämtliche denplangestaltung“, Seite 17).Im Vorlesungsverzeichnis finden Sie für diejeweiligen Module das Angebot er (VAK), sortiertnach Fachsemester und Studiengang,sowieAngabenzudenVeranstaltungsräumen mit Lageplan (sieheKapitel „Auf dem Campus“, Seite 8).Bei jeder angekündigten Veranstaltungfinden sich Kürzel, die Auskunft geben überden zeitlichen Umfang der Veranstaltung,den Arbeitsaufwand und die Form derLehre.SWSbedeutetSemesterwochenstunde und ung,bezogenaufdieVorlesungszeit eines Semesters. Wichtig ist,dass Sie wissen, dass alle Zeitangaben,soweit nicht ausdrücklich vermerkt, das"Akademische Viertel" beinhalten. Stehtalso in der Ankündigung beispielsweise Di8-10 Uhr, 2 SWS, bedeutet dies, dass dieseVeranstaltung im laufenden Semester zweiStunden pro Vorlesungswoche stattfindetund zwar jeweils von 8.15 - 9.45 Uhr.Neben der Semesterwochenstunde sind dieCredit Points (CP) angegeben. Sie werdenoft auch Kredit Punkte, Leistungspunkteoder ECTS-Punkte (European CreditTransfer System) genannt. Die Höhe derCredit Points gibt den durchschnittlichenArbeitsaufwand an, den ein Studierenderleisten muss, um die jeweilige Veranstaltungerfolgreich abzuschließen (siehe Kapitel„Module und Credit Points", Seite 12 und„Wichtiges von A bis Z“, Seite 121).Namen, Adressen, Telefonnummern undSprechzeiten der Ansprechpartner findenSie im Internet unter www.studium.unibremen.de, auf den Internetseiten derjeweiligen Fachbereiche und in dieserBroschüre. Ein (nicht immer aktuelles)Veranstaltungsverzeichnis der UniversitätBremen mit Kontaktdaten der Lehrendenund der Verwaltung in Buchform ist in derUniversitätsbuchhandlung erhältlich.

Neuland Uni (Lehr-)Veranstaltungen Seminar (S)IneinerUniversitätfindetdieWissensvermittlung auf sverzeichnis findet sich nebendem Titel einer Veranstaltung ein Kürzel, andem Sie erkennen können, um welche Artder Lehrveranstaltung es sich handelt.Besonders in Seminaren und Übungen undin Praktika besteht Anwesenheitspflicht.Sie können an den Modulprüfungen nurteilnehmen, wenn Sie die Veranstaltungregelmäßig besucht haben.Seminarehabeni.d.R.wenigerTeilnehmerinnen und Teilnehmer alsVorlesungen und verlangen von denStudierendeneineselbstständigeVorbereitung der empfohlenen Literatur undeine aktive Mitarbeit. Sie dienen dervertieften Bearbeitung des vorgegebenenThemas und werden wesentlich durch ge,Referateundschriftliche Hausaufgaben) gestaltet. Vorlesung (V)Eine Vorlesung ist die Übermittlung vonumfangreichem Stoff in kompakter Form. Sieist dem Frontalunterricht (allerdings unikationzwischenLehrenden und Studierenden tritt zurückhinter dem Anliegen, in kurzer Zeit vielWissen zu vermitteln. Das erfordert von denStudierendeneinhohesMaßanKonzentration, Fertigkeiten beim Notierender wesentlichen Inhalte und eine intensiveindividuelle Nachbereitung.Aufgezeichnete Vorlesungen können mitmobile lecture als Video mit den Foliensynchronisiert ins Internet gestellt ture.uni-bremen.de). Übung (Ü), Kurs (K)Häufig werden Vorlesungen von Übungenergänzt, in denen die Anwendung desbearbeiteten Stoffes erlernt wird. Ein Kursist eine integrierte Form von Vorlesung undÜbung. Tutorium (Tu)Speziell für Studienanfängerinnen undStudienanfänger bieten einige FächerTutorien an. Sie dienen der Unterstützung inder Studieneingangsphase und werdenmeistensvonStudierendenhöhererFachsemester durchgeführt. Praktikum (P)Das Praktikum ist eine Lehrveranstaltung, inder das selbstständige praktische chaftlichen Studienfächernwerden Praktika zumeist in Laboren derUniversität durchgeführt. Häufig ist eineVoranmeldung erforderlich, da sich dieTeilnehmerzahl nach der Anzahl dervorhandenen Arbeitsplätze richtet. In denGeistes-, Sprach- und Kulturwissenschaftenwerden Praktika häufig extern erbracht. ImLehramtsbereich findet da

Universität Bremen - 6 -66 In 1971 nahm die Universität Bremen ihren Lehrbetrieb auf. Aktuell sind an der Universität Bremen etwa 17.200 Studierende in über 100 Studiengängen immatrikuliert. Neben den Geowissenschaften haben zahlreiche Bereiche der Uni Bremen einen hervorragenden