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Inspirierte Geschichtenaus dem Alten Testamentfür Jugendliche [23]2020Hl. Georg KircheSporting - AlexandriaDas Buch JesajaDie Züchtigungund der Langmut GottesBetreuung durchVater Tadros Yacoub MalatyHl. Georg Kirche in SportingHeilige Maria und Prinz Tadros Koptisch-Orthodoxe Kirche-South Brunswick, NJ 08831

Im Namen des Vaters, des Sohnes und desHeiligen Geistes, ein Gott, AmenName des Buches: Inspirierte Geschichten aus dem AltenTestament für Jugendliche [23]Autor: Dr. Fady NabilBetreuung durch: Vater Tadros Yacoub MalatyAusgabe: 2020 (deutsche Version)überarbeitet von: Österreichische koptische JugendHerausgeber: Hl. Georg-Kirche in SportingHeilige Maria und Prinz Tadros Koptisch-Orthodoxe Kirche,South BrunswickDruckpresse: Perfect GraphicVerziert mit koptischen Ikonen von Tasony Sawsan

Eine familiäre DiskussionMatthäus saß neben seinem Vater, der aufmerksam dieNachrichten mitverfolgte. Aber Matthäus war sehr angespannt,aufgrund des weltweit verbreiteten Coronavirus. In diesemMoment kam sein Bruder, David, und merkte die Aufregungseines Bruders und, dass der Vater neugierig die Nachrichtenmitverfolgte.David: Warum bist du so angespannt Matthäus?Matthäus: Hast du nicht von der weltweiten Pandemie gehört?David: Doch, aber besteht ein Risiko für uns?Da wurde der Vater aufmerksam und nahm an der Diskussionteil: „Kommt ihr beiden! Ich möchte euch beide etwas fragen.Natürlich ist die Welt um uns herum sehr bekümmert. DieEpidemie hat alle Länder der Welt erreicht. Aber die Frage ist,haben wir Angst oder nicht?“David: Ja, ich habe Angst, weil Matthäus so angespannt ist. Dichhabe ich auch gesehen Papa, wie neugierig du die Nachrichtenmitverfolgst. Deshalb bekam ich umso mehr Angst.Vater: Mein Interesse, die Nachrichten zu hören, bedeutet nicht,dass ich Angst habe. Natürlich fürchte ich um eure Gesundheit,wie die eurer Mutter und auch meine, aber wir sollten uns keineSorgen machen, da Gott immer mit uns ist. Er hütet und bewährtuns, Seine Kinder.David: Genau wie Er es mit David gemacht hat, als er gegenden gewaltigen Goliath kämpfte. Er hatte keine Angst. Auch mitDaniel, als er in der Löwengrube mit den hungrigen Löwen war.Vater: Ja, David. Gott verlässt nie Seine Kinder, Er greift immerim richtigen Zeitpunkt ein.3

Matthäus: Aber warum hat Gott diese Krankheit auf derganzen Welt zugelassen?Vater: Natürlich weiß ich es nicht, aber in diesen Zeiten istdie Lösung das Gebet und das Fasten, damit wir uns mehr Gottnähern, ohne auf irgendwelche Warnungen von jemandem zuwarten.David: Also mahnt Gott Sein Volk, Ihn zu suchen und sichIhm zu nähern?Vater: Gott mahnt uns immer, damit wir uns Ihm nähern, genauwie Er es mit Jona getan hat, als Gott ihn bat, zum Volk von Ninivezu gehen. Dasselbe haben auch andere Propheten gemacht,damit das Volk Buße tut und zu Gott zurückkehrt, wie der ProphetJesaja.Matthäus: Ich kenne die Geschichte von Jona, demPropheten, und wie Gott dem Volk vergab, nachdem sie Bußegetan, gebetet und gefastet haben. Aber wer ist der ProphetJesaja?Vater: Ich erzähle euch über den Propheten Jesaja. Ungefähr950 Jahre bevor Jesus geboren wurde, hat König Salomo, DavidsSohn, den Tempel Gottes gebaut, der vom Volk Babel zerstört,aber dann wieder aufgebaut wurde. Der Tempel blieb sogar ca. biszum Jahr 70 n. Chr. erhalten. In dieser Zeitspanne ist vieles passiert.Nach dem Tod vom König Salomo, wurde das Königreichschwächer, das Volk entfernte sich von Gott und das Land wurde inzwei Reichtümer unterteilt: In das nördliche Reichtum: „Israel“ mitder Hauptstadt „Samarien“ und das südliche Reichtum: „ Judäa“ mitder Hauptstadt „Jerusalem“ aus der, der Prophet Jesaja stammt.Als das Volk Judäa sündigte und auf seine Sturheit bestand,4

nicht auf Gottes Propheten zu hören und sich immer mehr von Ihmabwand, erlaubte Gott den Feinden, die „Assyrer“, sie anzugreifenund sie als Gefangene nach Babylon (einem der damaligenLänder) mitzunehmen. Aber leider hat Judäa nichts von IsraelsErlebnis gelernt, sondern die Tempels Priester und Diener desTempels haben mehr Böses als Israel gemacht. Da sandete ihnenGott Propheten, einschließlich des großen Propheten Jesaja, umsie vor der Gefangenschaft zu warnen, wenn sie nicht umkehren.David: Wird Gott Sein Volk den Feinden überlassen?Vater: Gott lässt Seine Kinder niemals im Stich. Abermanchmal wenden sich Seine Leute von Ihm ab, so dass GottSein Volk in Schmerzen zurücklässt, bissie ein zweites Mal in Seine Armezurückkehren.Im Buch Jesaja, hat er vielüber Gottes Trauer um SeinVolk gesprochen. Er sprachmehrmals mit ihnen, abersie hörten nie zu. Er hatsogar gesagt: „Der Ochsekennt seinen Besitzer undder Esel die Krippe seinesHerrn; Israel aber hat keineErkenntnis, Mein Volk hatkeine Einsicht.“ (Jes 1, 3).Das bedeutet, dass die Tiereihren Besitzer kennen undgehorchen, aber sie waren zudieser Zeit sehr stur und hörtennicht auf Gott.5

Matthäus: So sehr hat das Volk nicht auf Gott gehört?Vater: Ja, Matthäus. Jesaja beschuldigte das Volk mit festenWorten, aber das Volk Israel war sehr stur.David: Und was zeichnete den Propheten Jesaja zu dieserZeit aus, um mit Nachdruck mit dem Volk Israel und allenFührern zu sprechen?Vater: Jesaja war einer der großen Propheten (d.h. ihreProphezeiungen waren lang). Er war ein Mann Gottes, stammteaus einer königlichen Familie und war sehr intellektuell. Erprophezeite über die Geschehen vom Neuen Testament wie dieGeburt Jesu, Seine Kreuzung, Seine Auferstehung bis zu Seinemzweiten Kommen. Er hat viele schöne Visionen gesehen.Matthäus: Was hat Jesaja gesehen? Hat er zum Beispielden Himmel gesehen?Vater: Ja Matthäus, (Jes 6), der Prophet Jesaja sah, wie sichder Himmel öffnete, in dem der Herr der Herrlichkeit auf demThron saß und die Seraphim um Ihn herum. Jeder Seraph hatsechs Flügel (mit zwei Flügeln bedecken sie ihr Gesicht, mit zweibedecken sie ihre Füße und mit den anderen zwei fliegen sie).Jesaja hatte Angst, weil er Gott sah, der heller schien als dieSonne. Aber Gott sprach mit ihm und sagte, er solle dieMenschen warnen, sich von ihren Sünden abzuwenden.David: Warum hat Gott die Existenz der Seraphim, ihreForm und ihr Werk offenbart?Vater: Gott möchte, dass die Führer und das Volk ihnenähneln, sodass sie im Himmel mit loben.6

David: Wie ähneln wir den Seraphim?Vater: Wir ähneln ihnen in vielenDingen:1. Beim Beten fühlen wir unswie im Himmel und unsereHerzen blicken immer auf dieHeilige Dreifaltigkeit.2. Wir möchten heilig sein,deshalb bitten wir Gott ständig,uns unsere Sünden zu vergeben.3. Wir sollen immer in Würdeund Anstand sein, währendGottes Anwesenheit, ob in derKirche oder beim Beten.David: Diese Vision erinnert mich andas, was in der Gregorianischen Liturgie vom Priester gesagtwird: „Mit zwei Flügel bedecken sie ihr Gesicht, mit anderen zweibedecken sie ihre Füße, mit den anderen zwei aber fliegen sie“Vater: Prima David. Man merkt, dass du konzentriert betestin der göttlichen Messe. Jesaja hat gesehen, was kein einzigerMensch je gesehen hatMatthäus: Aber was genau hat Gott beim Volk Israel so geärgert?Vater: Viele Dinge und viele Geschichten haben Gott verärgert.Höre einmal diese Geschichte, die zur Zeit von Jesajageschehen ist und du wirst verstehen, was Gott traurig gemachthat. Im Kapitel sieben des Buches Jesaja steht geschrieben, dassin dieser Zeit der König Ahas, König Judäas, wusste, dass sichder König von Israel mit dem König von Aram (Syrien) vereinigthatte, um gegen Judäa zu kämpfen. Ahas erschrak sehr. Deshalb7

schickte Gott Jesaja zu Ahas, damit er keine Angst hat. Jesajasagte Ahas, er solle Gott um ein Wunder oder Zeichen bitten, umsein Herz zu beruhigen und sicherzustellen, dass das, was er zuihm sagte, richtig war.Matthäus: Woran liegt das Problem, dass Gott mit SeinemVolk ist und Er es mit den Worten Jesajas beruhigen möchte?Vater: Es ist schmerzhalft, dass Gott die ganze Menschheitliebt, besonders, die Gläubigen und sie beruhigen möchte, aberdie Menschen kümmern sich nicht um Gottes Liebe zu ihnen.Matthäus: Wieso?Vater: Ahas sagte zu dem Propheten Jesaja, dass er um nichtsbittet und dass er den Herrn nicht versucht. Anstatt um GottesHilfe zu bitten, sagt er, dass er um nichts bittet, obwohl Jesajaihn beruhigte. Also sagte Jesaja zu Ahas, dass er kolonisiert wirdund, dass die Stadt Judäa erobert wird. Aber Gott wird Sein Volknicht für immer in diesen Zustand lassen und hat ein ernstesVersprechen gegeben.David: Was für ein Versprechen?Vater: Er versprach eine Prophezeiung über das Kommendes Herrn Christus, die sehr bekannt ist: „Siehe, die Jungfrau hatempfangen, sie gebiert einen Sohn und wird Ihm den NamenImmanuel geben.“ (Jes 7, 14)David: Ja, ich kenne diesen Vers. Es ist ersichtlich, dass JesajasProphezeiungen sehr schön sind und, dass das Neue Testamentbezeugt, dass sie geschehen sind.Vater: Genau David. Gott sagte zu Jesaja, er soll die bitterenund schnellen Ereignisse auf eine große Tafel schreiben. Ersoll auch zwei gottesliebende Männer finden, damit sie die8

Prophezeiungen aufschreiben, um zu bezeugen, was passierenwird und über Gottes Kummer wegen Seines Volkes.Hier kam die Mutter herein und sagte zu David, Matthäusund dem Vater, es sei Zeit für das Mittagessen. Nach demEssen fand die Mutter Matthäus, nachdenkend sitzen.Mutter: Woran denkst du Matthäus?Matthäus: An diese gefährliche Epidemie, die sich in vielenLändern ausgebreitet hat. Und wie Gott dem Prophet Jesaja,von Seinem Kummer über Sein Volk sprach.Mutter: Gott schickt uns immer die Ruhe des Himmels sowieden inneren Frieden. Wie es Eltern mit ihren Kindern machen.Er warnt sie, weil Er sie trotz des großen Unterschiedes liebt.Matthäus: Ich möchte wieder ruhig schlafen können.Mutter: Ich beruhige dich mit den Wörtern von Jesaja selbst,der das Volk damals warnte. In Kapitel 19 sprach Jesaja überdas Kommen des Messias nach Ägyptenund sagte: „Siehe, der HERR reitetauf einer schnellen Wolke undkommt nach Ägypten“.DasKind Jesuskamaufgehoben in den Armender Heiligen Jungfrau Maria,denn Er weiß, wie vielegroße Märtyrer, Heilige undPatriarchen die Kirche vonÄgypten hervorbringen wird.Deshalb fürchte dich nicht, dennGott gibt uns die Ruhe, da Er Selbstzu uns kam, um uns zu beruhigen.9

Die Mutter schwieg ein bisschen, dann sagte sie zu Matthäus:Du sollst deine Ruhe von Gott selbst durch Beten und durch dieBibel erhalten. Verlasse dich nicht auf die Leute, wie es das VolkJudäa unter der Führung von Ahas gemacht hat. Er hat sich auf dieHilfe der ägyptischen Armee verlassen, beim Kampf mit Ashor.Matthäus: Hat Jesaja Ahas nicht gesagt, er solle nichtsfürchten und von Gott selbst verlangen?Mutter: Doch Matthäus! Aber Ahas bevorzugte es, sich eherauf die Ägypter als auf Gott zu verlassen. Ägypten fiel daherunter die Gefangenschaft Assyriens.Hier kam der Vater in den Raum.David: Erzählst du uns die Geschichte vom ProphetenJesaja bis zum Ende?Vater: Ja, ich erzähle euch eine schöne Geschichte, die zur Zeitdes Propheten Jesaja geschah. Aber dieses Mal hat der Königmit Weisheit gehandelt. In den Kapiteln36 und 37 steht geschrieben, dass eszur Zeit von Jesaja einen König vonJudäa gab, der Gottes Worte kennt.Sein Name war „Hiskija“ der König.Zu dieser Zeit griff der Königvon Assyrien, dessen NameSanherib war, alle Städte umJudäa an und nahm sie ein. Undals er Jerusalem erreichte, sandteer einen Mann mit dem NamenRabschake von der Armee undsprach in der Nähe von der Stadt undsagte: „Sagt dem König Hiskija, dass sie10

nicht gegen Sanherib, der König von Ashor, kämpfen können. Erwird siegen. Auch sein Gott wird ihn nicht retten können. Keinerder Götter in der Umgebung wird sein Volk vor dem König vonAssyrien retten können.“Mathäus: Also hat der König von Sanherib Israels Gottmissachtet?Vater: Ja Matthäus. Und weil er den Gott Israels unterschätzthat, bekam er eine Lektion, die er nie vergessen wird.David: Was ist dann passiert?Vater: Als Hiskija der König das hörte, zerriss er seineKleidung vor Trauer und sandete diese mit diesen Worten an denPropheten Jesaja. Aber Jesaja sagte ihm, er soll sich keine Sorgenmachen. Der König Sanherib wird in sein Land zurückkehren. UndHiskija betete stark zu Gott. Aufgrund dieses Gebets geschah einmächtiges Wunder.Mathäus: Was ist passiert?Vater: In der Nacht sandte Gotteinen Engel, der 185.000 derassyrischen Armee, die Jerusalembelagerte, töten soll. Als Sanheribdas erfuhr, merkte er, dass Gott mitHiskija und Seinem Volk ist. Er flohund ging mit dem Rest seiner Armeein die Stadt Ninive. Dort wurde KönigSanherib getötet.11

David: Unser Gott ist ein mächtiger Gott, den niemandbesiegen kann. Und die Worte Jesajas des Propheten wurdenerfüllt, weil er der Mann Gottes ist.Vater: Das ist der Unterschied zwischen Ahas, am Anfang derGeschichte und König Hiskija, der Zuflucht bei Gott suchte undIhn bat, bei ihm zu stehen.Matthäus: Hat der König Hiskija lange gelebt und achteteer solange auf die Gebote Gottes? (Jes 38)Vater: Hiskija erkrankte und Jesaja informierte ihn, dasser streben wird. Aber Hiskija betete weinend: Mein Gott Duweißt, mein Gott, dass ich Deine Gebote gehalten und Gutes vorDeinen Augen getan habe. Deshalb sagte Gott zu Jesaja, wegendes Betens von Hiskija, wegen seines Weinens und da er eingerechter Mann ist, werde Ich sein Leben für 15 Jahre verlängern.Als Hiskija das hörte, wurde er sehr froh.Matthäus: Gott hörte Hiskijas Gebet und antworteteschnell. Erhört Gott auch uns in unseren Gebeten?Vater: Natürlich Matthäus, wenn du vom Herzen betest undes Gottes Willen entspricht, wird Er schnell und zur richtigen Zeitantworten. Um zu bestätigen was Jesaja ihm gesagt hat, sagteer ihm, dass Gott ihm ein Zeichen geben wird, dass er längerleben wird.David: Was war das Zeichen Papa?Vater: Er sagte ihm, dass das Sonnenlicht auf der Palasttreppezehn Stufen zurückgehen würde. Denn zu dieser Zeit hatten siedie Möglichkeit, die Zeit durch das Sonnenlicht auf den Stufender Palasttreppe zu bestimmen. Als ob Gott die Zeit zurückdreht.Mutter: In der Tat ist Gott jenseits der Zeit. Er kann die Zeiten ändern.12

David: Papa, ich habe eine Frage, die mich sehr verwirrt.Vater: welche Frage?David: Du hast gesagt, Gott hat diese Epidemie erlaubt,damit wir Reue tun und zu Ihm zurückkehren. Wird uns Gottso verlassen?Vater: Natürlich nicht, Gott verlässt nie Seine Kinder undberuhigt sie immer. Dasselbe hat Jesaia mit dem Volk gemacht.Nachdem er es getadelt hat, damit es seine Sünden bereut, hater es mit vielen Ereignissen beruhigt.Das wichtigste war, als Gott es von der Gefangenschaft desReichtums Babel erlöst hat mithilfe von Kyros dem König vonPersien, nach 70 Jahren seit Beginn des Exils.Das war ein Symbol vom Himmlischen König der Könige,Jesus Christus, der uns vom Reich des Satans erlöst hat. Sowieder König Kyros die Türen Babels zerstörte, so hat Jesus die Türender Hölle zerstört.Gott hat das Volk Israel beruhigt, ebenso hat Er auch unsberuhigt, Sein Volk. So wie Jesaja auch über das Kommen desHerrn Jesus Christus sprach und versprach ihm das ewige Lebenfür die Gerechten.Matthäus: In der Tat war Jesaja eingroßer und mutiger Prophet, und Gottsprach auf seiner Zunge, um Sein Volkzu disziplinieren und zu lehren.Oh Gott, gib uns JesajasHeiligkeit, Mut und Einsicht. Undgib uns die Kraft des Gebets vonHiskija, dem König, dessen Gebet Dugehört hast, oGott, der Du uns im Laufeder Zeit uns Deine Kraft gezeigt hast.13

Jesaja im Neuen TestamentDieses Buch hat eine spezielle Wichtigkeit, einige haben esdas fünfte Evangelium genannt. Die Evangelisten haben davon21 Verse entnommen zusammen mit anderen vielen Hinweisen.Jesus hat vom Buch Jesaja einenTeil gelesen, der auf Sich Selbstbezieht (Lk 4, 14-22). Seit der Verbreitung des Christentums,wird das Buch von Jesaja als ein sehr wichtiges Zeugnisbuch fürdie Person Christi angesehen.Als Philippus den Äthiopier, Kämmerer, Hofbeamten, derin seinem Wagen saß und im Buch des Propheten Jesaja las,begegnet hat, (Apg 8, 28-39; 1Petr 2, 22-25)Dieses Buch ist gekennzeichnet mit vielen Prophezeiungenvon Christus:Seine Geburt von einer Jungfrau (7, 14)Seine Gottheit (9, 6)Aus dem Stamm Isais (11, 1)Auf Ihm ruht der Geist desHerrn (11, 2)Er wird das Recht unter dieHeiden bringen (42, 1)Er wird nicht schreien (42, 2)Gibt allen Hoffnung (42, 3)Seine Flucht nach Ägyptenwo der Altar der Kirche vomNeuen Testament, dortgebaut wurde (19).Seine Schmerzen und SeineKreuzung (50, 6; 53, 1-12)Das Tor der Fröhlichkeitwurde durch Seine Auferstehunggeöffnet (35, 8-10)14

Die Gründung einer neuen Epoche voll von Frieden für dieGläubigen, Juden und Heiden zusammenDer Heilige Geist und Seine wunderbaren Gnaden(11, 2; 32, 15; 40, 7; 42, 1; 44, 3; 61, 1.usw.)Es gibt in der Bibel keine Gegenüberstellung mit dem Kreuzwunderbarer als was im Jesaja genannt wurde (53, 1-12).Bezüglich des Wassers des Heiligen Geistes, das Wasser derErlösung, steht in Jesaja (55) auch geschrieben, was Jesus gesagthat „Wer durstig ist, der kommt zu mir“15

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David: Genau wie Er es mit David gemacht hat, als er gegen den gewaltigen Goliath kämpfte. Er hatte keine Angst. Auch mit Daniel, als er in der Löwengrube mit den hungrigen Löwen war. Vater: Ja, David. Gott verlässt nie