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Arbeitsbuchzur Prüfungsvorbereitung HPPOptimale Lernhilfezur Onlineschulung HeilpraktikerIn für Psychotherapievon Savina Tilmann , Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannInhaltsverzeichnis1 Differenzierung „Psychologischer Berater“ und „Heilpraktiker für Psychotherapie“1.1 Der Psychologische Berater1.2 Der Heilpraktiker für Psychotherapie (HPP)Vokabeln Kapitel 12 Diagnosesysteme2.1 ICD2.2 Weitere Diagnosemodelle und -systeme2.2.1 Ätiologische Modelle2.2.2 Das triadische System2.2.3 Schichtmodell nach Jaspers2.2.4 Das DSMÜbungsfragen zu Kapitel 2Vokabeln Kapitel 23 Der psychopathologische Befund3.1 Bewusstseinsstörungen3.1.1 Quantitative Bewusstseinsstörungen (Vigilanzstörungen)3.1.2 Qualitative Bewusstseinsstörungen3.2 Störungen von Aufmerksamkeit, Auffassung und Konzentration3.3 Das Gedächtnis3.3.1 Störungen des Gedächtnisses3.4 Orientierungsstörungen3.5 Denkstörungen3.5.1 Formale Denkstörungen3.5.2 Inhaltliche Denkstörungen3.6 Wahrnehmung und deren Störungen3.6.1 Halluzinationen3.6.2 Den Halluzinationen nahestehende Störungen3.6.3 Einfache Wahrnehmungsstörungen und sensorische Störungen3.7 Ich-Störungen und Entfremdungserleben3.7.1 Ich-Störungen oder psychotische Ich-Störungen3.7.2 Entfremdungserleben3.8 Affektivitätsstörungen3.9 Angst, Phobie, Panik3.10 Störungen des Antriebs und der Psychomotorik3.10.1 Störungen des Antriebs3.10.2 Psychomotorische Störungen3.11 Kontaktstörungen3.11.1 Quantitative Kontaktstörungen3.11.2 Qualitative Kontaktstörungen3.12 Intelligenzstörungen3.12.1 Angeborene Intelligenzminderung (Oligophrenie)3.12.2 Erworbene Intelligenzminderung3.13 Zirkadiane Besonderheiten3.14 Suizidalität3.15 Krankheitseinsicht und Therapiemotivation3.16 Äußeres Erscheinungsbild und Auftreten3.17 Körperlicher 05050515253

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPÜbungsfragen zu Kapitel 3Vokabeln Kapitel 3Original Prüfungsfragen zu Kapitel 34 EpidemiologieÜbungsfragen zu Kapitel 4Vokabeln Kapitel 45 Körperlich begründbare Störungen5.1 Die akuten Formen der körperlich begründbaren Störungen .5.1.1 Delir – nicht durch Alkohol bedingt5.1.2 Delir – durch Alkohol bedingt5.2 Die chronischen Formen der körperlich begründbaren Störungen.5.2.1 DemenzenÜbungsfragen zu Kapitel 5Vokabeln Kapitel 5Original Prüfungsfragen zu Kapitel 56 Affektive Störungen6.1 Die Depression6.1.1 Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell und unsere Resilienz6.2 Die rezidivierende depressive Störung6.3 Die anhaltenden affektiven Störungen6.3.1 Zyklothymia (NICHT Zyklothymie)6.3.2 Dysthymia (AUCH Dysthymie)6.4 Anpassungsstörungen6.4.1 Kurze depressive Reaktion6.4.2 Längere depressive Reaktion6.5 Depression und Suizidalität6.6 Komorbidität bei Depression6.7 Somatopsychologie Depression6.8 Depression bei Kindern, Jugendlichen und alten Menschen6.9 Die Manie6.9.1 Hypomanie6.9.2 Manie ohne psychotische Symptome6.9.3 Manie mit psychotischen Symptomen6.10 Die bipolare affektive StörungÜbungsfragen zu Kapitel 6Vokabeln Kapitel 6Original Prüfungsfragen zu Kapitel 67 Schizophrene, schizotype und wahnhafte Störungen (F20–F29)7.1 Die Schizophrenie7.1.1 Die drei klassischen Formen der Schizophrenie7.2 Weitere schizophrene und schizotype Störungen7.2.1 Postschizophrene Depression7.2.2 Schizophrenes Residuum7.2.3 Schizophrenia simplex7.2.4 Sonstige Schizophrenie7.2.5 Schizotype Störung7.3 Wahnhafte Störungen7.3.1 Anhaltende wahnhafte Störungen (F22)PROBESKRIPTSavina 0120121122123125125

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann7.3.2 Akute vorübergehende psychotische Störung1267.3.3 Induzierte wahnhafte Störung1267.3.4 Schizoaffektive Störung1277.3.5 Akute, schizophreniforme, psychotische Störung1287.4 Allgemeines zur Schizophrenie1297.4.1 Prodromalsymptome1297.4.2 Ursachen der Schizophrenie1307.4.3 Therapie der Schizophrenie1317.4.4 Doppelte Buchführung1327.4.5 Filmempfehlung zu Schizophrenie132Übungsfragen zu Kapitel 7132Vokabeln Kapitel 7134Original Prüfungsfragen zu Kapitel 71358 Abhängigkeitserkrankungen oder psychische und Verhaltensstörungen durch psychotropeSubstanzen1378.1 Abhängigkeitskriterien der WHO1388.2 Fachbegriffe zu Abhängigkeitserkrankungen nach WHO1398.3 Die Typen der Drogenabhängigkeit nach WHO1408.4 Allgemeine Kriterien einer akuten Intoxikation1408.5 Störungen durch Alkohol1418.5.1 Typologie der Akoholabhängigkeit nach Jellinek1438.5.2 Ablauf der Alkoholkrankheit nach Jellinek1438.5.3 Folgen der Alkoholerkrankung1448.6 Ursachen für Abhängigkeitserkrankungen (substanzunabhängig)1498.7 Störungen durch Tabak1508.8 Störungen durch Cannabinoide1528.9 Störungen durch Kokain1548.10 Störungen durch Opioide1578.11 Störungen durch Sedativa oder Hypnotika1608.12 Abhängigkeit von anderen Medikamenten und Stoffen1628.13 Störungen durch andere Stimulanzien, einschließlich Koffein1638.14 Störungen durch Halluzinogene1668.15 Störungen durch flüchtige Lösungsmittel1688.16 Polytoxikomanie1708.17 Therapie von Substanzabhängigen allgemein1718.18 Co-Abhängigkeit1728.19 Selbsthilfegruppen für Abhängige172Übungsfragen zu Kapitel 8173Vokabeln Kapitel 8174Originalprüfungsfragen zu Kapitel 81759 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen1769.1 Psychosomatik1769.2 Neurose1789.2.1 Psychosexuelle Entwicklungsphasen nach Freud1809.2.2 Psychodynamische Abwehrmechanismen1819.2.3 Instanzenlehre nach Freud1839.2.4 Die verhaltenstherapeutische Sicht auf die Neurosen1849.2.5 Der Krankheitsgewinn184PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPP9.3 Somatoforme Störungen9.3.1 Somatisierungsstörung9.3.2 Undifferenzierte Somatisierungsstörung9.3.3 Hypochondrische Störung9.3.4 Somatoforme autonome Funktionsstörung9.3.5 Gegenüberstellung der drei großen Vertreter der F459.3.6 Anhaltende somatoforme Schmerzstörung9.4 Andere neurotische Störungen9.4.1 Neurasthenie9.4.2 Depersonalisations- und Derealisationssyndrom9.5 Weitere Fachbegriffe im Bereich der Psychosomatik9.5.1 Die Psychosomatosen9.5.2 Rentenneurose (F68.0)9.5.3 Alexithymie9.5.4 Artifizielle Störung (F68.1)9.5.5 Somatopsychische Störungen9.6 Phobische Störungen und AngststörungenExkurs: Sympathikus und ParasympathikusUnterscheidungskriterien für Angststörungen9.6.1 Phobische Störungen9.6.2 Andere Angststörungen9.7 Noch mehr Wissenswertes zum Thema Angst9.8 Zwangsstörungen9.8.1 Formen/Themen des Zwangs9.8.2 Vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang9.8.3 Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)9.8.4 Vorwiegend Zwangshandlungen (Zwangsrituale)9.9 Dissoziative Störungen9.9.1 Dissoziative Amnesie9.9.2 Dissoziative Fugue9.9.3 Dissoziativer Stupor9.9.4 Trance- und Besessenheitszustände9.9.5 Dissoziative Bewegungsstörungen9.9.6 Dissoziative Krampfanfälle9.9.7 Dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen9.9.8 Sonstige dissoziative Störungen (Konversionsstörungen)9.10 Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen9.10.1 Akute Belastungsreaktion9.10.2 Posttraumatische Belastungsstörung9.10.3 AnpassungsstörungenÜbungsfragen zu Kapitel 9Vokabeln Kapitel 9Original Prüfungsfragen zu Kapitel 910 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren10.1 EssstörungenUrsachen von EssstörungenDer BMIBehandlung von EssstörungenPROBESKRIPTSavina 7

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann10.1.1 Anorexie24810.1.2 Bulimie25110.2.3 Adipositas25410.2.4 Binge Eating Disorder25510.2 Nichtorganische Schlafstörungen25610.2.1 Nichtorganische Insomnie25610.2.2 Nichtorganische Hypersomnie25710.2.3 Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus25810.2.4 Somnambulismus25910.2.5 Pavor nocturnus26010.2.6 Albträume (Angstträume)26110.3 Nichtorganische sexuelle Funktionsstörungen26310.3.1 Mangel oder Verlust von sexuellem Verlangen26510.3.2 Sexuelle Aversion und mangelnde sexuelle Befriedigung (F52.1)26610.3.3 Versagen genitaler Reaktionen (F52.2)26610.3.4 Orgasmusstörung (F52.3)26710.3.5 Ejaculatio praecox (F52.4)26810.3.6 Nichtorganischer Vaginismus (F52.5)26810.3.7 Nichtorganische Dyspareunie (F52.6)26810.4 Psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett27010.4.1 Leichte psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, andernorts nicht näherklassifiziert27010.4.2 Schwere psychische und Verhaltensstörungen im Wochenbett, andernorts nicht näher klassifiziert270Übungsfragen zu Kapitel 10271Vokabeln Kapitel 10272Original Prüfungsfragen zu Kapitel 1027411 Psychopharmakologie27711.1 Glossar zur Pharmakologie28111.2 Wirkmechanismen in der Psychopharmakologie28611.3 Psychopharmakotherapie/Einsatz der Medikamente29111.3.1 Antidepressiva29211.3.2 Phasenprophylaktika29411.3.3 Neuroleptika29611.3.4 Anxiolytika und Hypnotika (Sedativa, Tranquilizer)29811.3.5 Antidementiva30111.3.6 Psychostimulanzien bei ADHS und Narkolepsie30211.3.7 Psychopharmaka zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen304Übungsfragen zu Kapitel 11305Vokabeln Kapitel 11306Original Prüfungsfragen zu Kapitel 1130912 Psychotherapieverfahren31212.1 Die Psychoanalyse31312.1.1 Setting in der Psychoanalyse31512.1.2 Ziel der Psychoanalyse31512.1.3 Zentrale Techniken der Psychoanalyse31512.1.4 Abstinenz des Therapeuten31612.1.5 Kritische Gedanken zur Psychoanalyse316PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann12.1.6 Literaturtipps zur Psychoanalyse31712.2 Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Psychodynamische Psychotherapie)31712.2.1 Setting bei der TfP31712.2.2 Zentrale Techniken der TfP31712.2.3 Kontraindikationen für die TfP31812.2.4 Literaturtipp zur TfP31812.2.5 Gegenüberstellung TfP und Psychoanalyse31812.3 Verhaltenstherapie31812.3.1 Konditionierung32012.3.2 Expositionstherapie32312.3.3 Rational emotive (Verhaltens-)Therapie (RE(V)T) nach Albert Ellis32312.3.4 Kognitive Therapie nach Beck32412.3.5 Ziel der VT32412.3.6 Kontraindikationen für VT (insbesondere Expositionstherapie)32512.4 EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)32512.5 Soziotherapie32612.6 Humanistische Verfahren32612.6.1 Gesprächspsychotherapie nach Rogers (GT)32712.6.2 Gestalttherapie32812.6.3 Psychodrama32912.6.4 Themenzentrierte Interaktion (TZI)33112.6.5 Transaktionsanalyse (TA)33312.6.6 Logotherapie33412.6.7 Lösungsorientierte Kurzzeittherapie33412.7 Andere psychotherapeutische Verfahren33412.7.1 Körperorientierte Psychotherapie/Körperpsychotherapie33512.7.2 Künstlerische Therapien33512.7.3 Lösungsorientierte Kurztherapie33612.7.4 Systemische Psychotherapie/Systemische Familientherapie33612.7.5 Hypnotherapie (Milton Erickson)33612.7.6 Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP)33712.7.7 Weitere traumatherapeutische Methoden33712.7.8 Familienstellen nach Hellinger33812.8 Entspannungsverfahren33912.9 Roborierende Maßnahmen33912.10 Arbeit mit Berührung34012.11 Supervision und Intervision34012.12 Etwas zum Schmunzeln341Übungsfragen zu Kapitel 12342Vokabeln zu Kapitel 12343Original Prüfungsfragen zu Kapitel 1234513 Suizidalität34713.1 Ausdrucksformen von Suizidalität34813.2 Erscheinungsformen der Suizidalität34913.3 Verlauf und Entwicklung von Suizidalität35113.3.1 Präsuizidales Syndrom nach Ringel35113.3.2 Suizidalitätsentwicklung nach Pöldinger35213.4 Fragen zur Abschätzung möglicher Suizidalität353PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann13.5 Weitere Anzeichen für Suizidalität13.6 Krisenintervention und Therapie13.6.1 Krisenintervention13.6.2 .3 Die häufigsten Therapeutenfehler im Umgang mit SuizidpatientenÜbungsfragen zu Kapitel 13Vokabeln Kapitel 13Original Prüfungsfragen zu Kapitel 1314 Psychiatrische (und andere) Notfälle14.1 Vorgehen bei der Krisenintervention bei psychiatrischen Notfällen14.2 Statuserhebung bei psychiatrischen Notfällen14.3 Die wichtigsten psychiatrischen Notfälle14.3.1 Notfall bei Suizidalität14.3.2 Notfall bei Angst- und Erregungszuständen14.3.3 Notfall bei deliranten Syndromen14.3.4 Notfall bei Verwirrtheitszuständen14.3.5 Notfall bei Bewusstseinsstörungen/katatonen Syndromen14.3.6 Notfall bei Intoxikationen und Nebenwirkungen durch Psychopharmaka14.3.7 Notfall bei akuter PsychoseÜbungsfragen zu Kapitel 14Vokabeln Kapitel 1415 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen15.1 Persönlichkeitsstörungen15.1.1 Die „Big Five“ der Persönlichkeitsforschung15.1.2 Ursachen für Persönlichkeitsstörungen15.1.3 Verlauf von Persönlichkeitsstörungen15.1.4 Epidemiologie der Persönlichkeitsstörungen15.1.5 Diagnose der Persönlichkeitsstörungen15.1.6 Subtypen der Persönlichkeitsstörungen nach ICD-1015.1.7 Einteilung der Persönlichkeitsstörungen nach DSM15.1.7 Andere Persönlichkeitsstörungen und Persönlichkeitsveränderungen15.1.8 Therapie der Persönlichkeitsstörungen15.2 Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle15.2.1 Pathologisches Spielen/pathologisches Glücksspiel15.2.2 Pathologische Brandstiftung (Pyromanie)15.2.3 Pathologisches Stehlen (Kleptomanie)15.2.4 Trichotillomanie15.3 Störungen der Geschlechtsidentität15.3.1 Transsexualismus15.3.2 Transvestitismus15.3.3 Störungen der Geschlechtsidentität im Kindesalter15.4 Störungen der Sexualpräferenz15.4.1 Fetischismus15.4.2 Fetischistischer Transvestitismus15.4.3 Exhibitionismus15.4.4 Voyeurismus15.4.5 Pädophilie15.4.6 15416416417417418419

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann15.4.7 Multiple Störungen der Sexualpräferenz (F65.6)41915.4.8 Sonstige Störungen der Sexualpräferenz (F65.8)42015.5 Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung undOrientierung (F66)42015.5.1 Sexuelle Reifungskrise (F66.0)42115.5.2 Ich-dystone Sexualorientierung (F66.1)42115.5.3 Sexuelle Beziehungsstörung (F66.2)42115.6 Andere/sonstige Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F68)42115.6.1 Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen42215.6.2 Artifizielle Störung (absichtliches Erzeugen oder Vortäuschen von körperlichen oderpsychischen Symptomen oder Behinderungen)422Übungsfragen zu Kapitel 15423Vokabeln Kapitel 15424Original Prüfungsfragen zu Kapitel 1542616 Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen42916.1 Intelligenzminderung (Oligophrenie)42916.1.1 Ursachen von Intelligenzminderung43116.1.2 Leichte Intelligenzminderung (F70)43216.1.3 Mittelgradige Intelligenzminderung (F71)43216.1.4 Schwere Intelligenzminderung (F72)43316.1.5 Schwerste Intelligenzminderung (F73)43316.1.6 Diagnose und Therapie von Intelligenzminderungen43316.2 Entwicklungsstörungen (F8)43416.2.1 Umschriebene Entwicklungsstörungen des Sprechens und der Sprache (F80)43416.2.2 Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (F81)44016.2.3 Umschriebene Entwicklungsstörungen der motorischen Funktionen (F82)44116.2.4 Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen (F83)44216.2.5 Tiefgreifende Entwicklungsstörungen (F84)44216.3 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend44916.3.1 Hyperkinetische Störung (HKS ADHS) (F90)44916.3.2 Störungen des Sozialverhaltens45516.3.3 Kombinierte Störungen des Sozialverhaltens und der Emotion (F92)45716.3.4 Emotionale Störungen des Kindesalters (F93)45816.3.4.1 Emotionale Störungen mit Trennungsangst des Kindesalters (F93.0)45816.3.4.2 Phobische Störungen des Kindesalters (F93.1)45916.3.4.3 Störungen mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters (F93.2)45916.3.4.4 Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität (F93.3)46016.3.4.4 Generalisierte Angststörung des Kindesalters (F93.80)46016.3.5 Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (F94)46016.3.6 Ticstörungen46316.3.7 Andere Verhaltens- oder emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend46516.4 Suizid im Kindesalter46916.5 Organische Psychosyndrome im Kindesalter47016.6 Körperliche und sexualisierte Gewalterfahrung, Misshandlung, Vernachlässigung undÜberbehütung471Übungsfragen zu Kapitel 16475Vokabeln Kapitel 16476PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannOriginal Prüfungsfragen zu Kapitel 1617 Gesetzeskunde / rechtliche Bestimmungen17.1 Schweigepflicht17.2 Patientenvertrag17.3 Einsichtsrecht17.4 Unterbringungsrecht / Zwangseinweisung17.5 Schuldunfähgikeit17.6 Geschäftsfähigkeit, Testierfähigkeit17.7 Erwerbsminderungsrente17.8 HeilprG: Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung17.9 DVO: Durchführungsverordnung zum HeilprG17.10 PsychThG: Psychotherapeutengesetz17.11 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb17.12 Unterlassene Hilfeleistung17.13 Heilmittelwerbegesetz17.14 Berufsordnung17.14 Sorgfaltspflicht17.15 Zusammenfassung der wesentlichen GesetzeÜbungsfragen zu Kapitel 17Vokabeln Kapitel 17Original Prüfungsfragen Kapitel 17Vordrucke für Ihre AnamnesebogenAntworten zu den Original Prüfungsfragen aus dem eber: Heilpraktiker- und Fernschule Isolde RichterTages-, Seminar-, Therapeutenschulungen, Üsenbergerstraße 13, 79341 KenzingenTel. 07644 / 927 883 – 0, Fax 07644 / 927 883 – 40E-Mail: [email protected], www.Isolde-Richter.deVerantwortlich für den Inhalt: HP Savina Tilmann Benutzerhinweis: Medizinische Erkenntnisse und medizinische Produkte unterliegeneinem steten Wandel, Herausgeber und Autor dieses Werkes bemühen sich intensiv demaktuellen Wissenstand zu entsprechen, dies entbindet den Benutzer nicht von seinerSorgfaltspflicht sich anhand der Angaben der Beipackzettel der verordneten Präparatein Eigenverantwortung der Richtigkeit der Angaben zu vergewissern.Rechte: Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt.Anmerkung: Dieses Skript dient als schriftliche Grundlage eines Seminars. Die Hinweiseverstehen sich nicht ausschließlich und sollen insbesondere im medizinischen Ernstfalldie Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers nicht ersetzen.Stand: 22.12.2014T:\Skripte-Doz\HPP - Tilmann\Basiskurs HPP Probeskript 12 2014.docxPROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannLiebe Onlineschülerin, lieber Onlineschüler,ich freue mich, dass Sie sich entschieden haben, die Ausbildung zum/zur Heilpraktiker/in, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, bei der HeilpraktikerschuleIsolde Richter zu absolvieren.Dieses Skript soll Ihnen als roter Faden dienen, den Sie zusätzlich zum Online-Unterrichtimmer zur Hand nehmen können, wenn Sie Inhalte noch einmal nachlesen oder nacharbeiten wollen.Sowohl der Unterricht als auch das Skript basieren auf und orientieren sich an den Anforderungen der Überprüfung beim Gesundheitsamt, die Sie absolvieren müssen, um ineigener Praxis als HeilpraktikerIn (eingeschränkt für den Bereich der Psychotherapie)tätig zu sein.Das Skript dient primär dem Nacharbeiten des Unterrichtsstoffes, gibt ihn in kompakterForm noch einmal wieder und fasst am Ende jedes Kapitels die neuen Fachtermini ausselbigem noch einmal für Sie zusammen, damit Sie sie bequem von dort aus in ein Vokabelheft oder auf Lernkarten übertragen können.Der Lernstoff scheint zu Anfang sehr komplex. Lassen Sie sich nicht entmutigen – sowohlder Unterricht als auch das Skript sind so aufgebaut, dass Sie nach und nach die unterschiedlichen Bausteine kennenlernen. Sie bauen aufeinander auf, sodass Sie meist nichtmit Wissen konfrontiert werden, das Sie noch nicht haben können. Das Dozententeamder Heilpraktikerschule Isolde Richter wird Sie während der gesamten Ausbildung mitviel Engagement unterstützen.Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Heilpraktikerschule. Inhaltliche Fragen beantwortet Ihnen gerne Ihr Dozententeam – entweder während der Onlineseminare oder im Forum Und nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen auf Ihrem Weg zum/zur Heilpraktiker/in, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie!PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann1 Differenzierung „Psychologischer Berater“ und „Heilpraktiker für Psychotherapie“1.1 Der Psychologische Berater„Psychologischer Berater“ ist in Deutschland keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Er muss keine spezielle Prüfung ablegen. Der Psychologische Berater ist zuständigfür Beratung, Coaching, Seelsorge etc. Eine Beratung dauert meist eine bis wenige Stunden. Hierbei können selbstverständlich auch Entspannungstechniken, Techniken derGesprächsführung, methodische Aspekte aus psychotherapeutischen Ansätzen, Wissenüber spezielle Themenbereiche, wie Trauer, Familie, Sexualität, etc. oder Wissen überBachblüten etc. beratend eingesetzt werden.CAVE: Der Psychologische Berater darf keine psychischen Störungen mit Krankheitswert kausal1 behandeln!!Um zu erkennen, ob ein Mensch unter einer psychischen Störung mit Krankheitswertleidet, ist es aber auch für den psychologischen Berater sinnvoll, das Wissen über psychische Störungen zu haben, um sie erkennen zu können und ggf. an einen therapeutischen Kollegen weiterleiten zu können.1.2 Der Heilpraktiker für Psychotherapie (HPP)Im Gegensatz zum Psychologischen Berater darf der HPP psychische Störungen mitKrankheitswert behandeln.Um in Deutschland psychotherapeutisch arbeiten zu können, ist eine der folgenden Voraussetzungen nötig:- Heilpraktiker (HP) oder Heilpraktiker, beschränkt auf den Bereich der Psychotherapie (HPP)- Psychologischer Psychotherapeut ( Studium der Psychologie, im Anschluss Ausbildung in einer der anerkannten Therapiemethoden. Nach Beendigung dieserAusbildung das Erlangen der {Approbation})- Arzt (Facharzt Psychiatrie/Psychotherapie)Um HPP zu sein, muss eine Überprüfung beim Gesundheitsamt abgelegt werden.Ein HPP ist KEIN Psychotherapeut. Der Begriff „Psychotherapeut/in“ ist geschützt unddarf nur von den psychologischen Psychotherapeut/innen benutzt werden!1kausal: ursächlichPROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannDie Bezeichnung, die Sie nach bestandener Amtsarztprüfung führen dürfen, erfragen Sieam besten bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt, da die Bezeichnungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind.Beispiele:- Heilpraktiker/in (Psychotherapie)- Psychotherapeutische(r) Heilpraktiker/in- Heilpraktiker/in, eingeschränkt für den Bereich PsychotherapieJetzt aber los mit dem eigentlichen Lernstoff :-)Wir befassen uns zunächst mit den bekanntesten Diagnosewerken und -systemen.Vokabeln Kapitel 1Vokabeln Kapitel 1kausalursächlichPROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann2 DiagnosesystemeDiagnose2 ist die genaue Zuordnung von Befunden und Symptomen3 zu einemfestgelegten definierten Krankheitsbegriff!2.1 ICDDas bei uns verwendete Diagnosewerk ist die ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, deutsch: die internationale statistischeKlassifikation von Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme). Aktuell in der10. Auflage, daher auch ICD-10 genannt. Es wird herausgegeben von der WHO – derWeltgesundheitsorganisation der vereinten Nationen.Es ist empfehlenswert, eine ICD-10 zu besitzen, wenn man sich auf die Prüfung zum HPPvorbereitet.Online findet sich hier eine gute Version: suche/onlinefassungen/htmlgm2011/index.htmDie Papierform ist aber etwas ausführlicher und zum Nachschlagen doch etwas handlicher.In der ICD sind ALLE Krankheiten aufgeführt – auch diejenigen, die nichts mit der Psyche zu tun haben. Es gibt die Kapitel A–Z.Kapitel F, oder auch Kapitel V (römisch 5), ist das Kapitel, das die psychischen Störungenauflistet – also das für uns relevante Kapitel. Das Kapitel „F“ hat wiederum einzelne Unterkapitel:F00–F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer StörungenF10–F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope SubstanzenF20–F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte StörungenF30–F39 Affektive StörungenF40–F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme StörungenF50–F59 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und FaktorenF60–F69 Persönlichkeits- und VerhaltensstörungenF70–F79 IntelligenzminderungF80–F89 EntwicklungsstörungenF90–F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheitund JugendF99–F99 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen2Diagnose: Genaue Zuordnung von Befunden und Symptomen zu einem festgelegten und definierten Krankheitsbegriff3Symptom: Zeichen, das auf eine Erkrankung hinweist und durch Anamnese und Befund erfasst wird oder vom Patienten selbstwahrgenommen wirdPROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannSie müssen sich zum jetzigen Zeitpunkt diese Untergliederung im Einzelnen nicht merken. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, dass das für psychische Störungen relevante Kapitel das Kapitel F oder Kapitel V ist und dass es weiter untergliedert ist. Im Laufe desFernkurses werden Sie all diese aufgeführten Störungen kennenlernen, sodass Sie diesejetzt noch nicht auswendig lernen müssen.Wozu benötigt man eine Diagnose?1. Wenn man sich mit Fachleuten über eine Erkrankung austauscht, braucht man dieKlarheit, dass alle wissen, über welche Erkrankung genau gerade gesprochen wird.2. Durch eine klare Diagnose kann ich bestimmte Ursachen ausschließen (z.B. eine körperliche Ursache eines psychischen Symptoms!).3. Je nach Diagnose ergibt sich aus ihr eine unterschiedliche therapeutische Herangehensweise.Wir wissen jetzt also, wieso es wichtig ist, eine Diagnose stellen zu können. Ich möchtehier noch einmal die Definition von Diagnose wiederholen:Diagnose ist die genaue Zuordnung von Befunden und Symptomen zu einem festgelegten definierten Krankheitsbegriff!Die Worte „festgelegt“ und „definiert“ zeigen hier, dass eine Diagnose im Grunde eineÜbereinkunft ist, wie man das Auftreten bestimmter Symptome in einer bestimmten Artund Weise nennt.Es ist wichtig, die Entstehung der ICD zu verstehen, um den Lernstoff im Weiteren richtig einordnen zu können.Stellen Sie sich 3 Personen vor, von denen Ihnen folgende Informationen vorliegen:1.Frau Meier: Seit 3 Wochen getrennt lebend, seiteiner Woche keine Lust mehr auf gar nichts, in eigenen Worten„irgendwie ein bisschen depressiv“ in ihrer Grundstimmung.2. Frau Krause: Vor einem halben Jahr einen Autounfall gehabt, seit ca. 2Wochen in eigenen Worten „depressiv und lustlos“.3. Herr Schmidt: Seit einem Monat getrennt lebend, seit 2 WochenRückenschmerzen, die nicht weggehen und laut Arzt keine körperliche Ursache haben.PROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina TilmannStellen Sie sich weiter vor, es gäbe noch keine ICD oder andere Diagnosewerkeund Sie dürften nun selbst überlegen, nach welchen Kriterien Sie eine Einteilungvornehmen.Sie werden schnell merken, dass Sie sich entscheiden müssen, ob Sie die Ursacheals ein wichtiges Kriterium nehmen wollen (dann hätten wir in diesem Beispielfür Herrn Schmidt und für Frau Meier dieselbe Diagnose) oder ob das Kriteriumfür Ihre Kategorisierung das Problem ist, mit dem der Patient/die Patientinkommt (dann hätten Frau Meier und Frau Krause dieselbe Diagnose).Vor genau diesem Problem standen die Menschen, als sie erstmals überlegt haben, wiesie Krankheiten kategorisieren können.Ursachen psychischer Erkrankungen sind vielfältig und viele psychische Phänomene4sind unspezifisch, das heißt, sie treten nicht nur bei EINER psychischen Störung auf,sondern bei vielen – und sogar bei gesunden Menschen.Die ICD, also das System, mit dem wir in Europa fast ausschließlich arbeiten, und auf dasSie sich bei der Überprüfung beim Gesundheitsamt beziehen können sollten, ist ein phänomenologisches System. Das heißt, es kategorisiert die Erkrankungen dahingehend,dass es psychische Phänomene beschreibt. Es ist also ein beschreibendes (deskriptives5)Modell.Die ICD-10 ist ein deskriptiv/phänomenologisches System.Nach der ICD hätten in unserem Beispiel also Frau Meier und Frau Krause das gleichebeschreibbare Phänomen vorgetragen, nämlich ihre depressive Lustlosigkeit.Es geht hier nicht darum, für die beiden Damen eine Diagnose nach ICD zu finden – dazusind die Angaben zu ungenau. Es geht an dieser Stelle einzig darum zu verstehen, welcheAspekte für die Diagnose nach ICD eine Rolle spielen.Der Vorteil dieses Systems ist, dass es sich nicht mit immer wieder von der Wissenschaftumstrittenen Theorien über Krankheitsursachen (Ätiologie)befassen muss.Da einige Ursachen allerdings unstrittig sind und einige Begriffe bereits so gängig waren,sind auch in der ICD ätiologische Begriffe zu finden. Biologischer Abbau des Gehirns z.B.führt zu Gedächtnisverlust. Das ist unstrittig. Und der Begriff der „neurotischen Depression“ ist in Fachkreisen so geläufig, dass er in der ICD bestehen geblieben ist, obwohl dasWort „neurotisch“ auf einen ätiologischen Ansatz hinweist.45Phänomen: Duden: das Erscheinende, sich den Sinnen Zeigendedeskriptiv: beschreibendPROBESKRIPT

Heilpraktikerschule Isolde RichterSkript HPPSavina Tilmann2.2 Weitere Diagnosemodelle und -systeme2.2.1 Ätiologische ModelleEin ätiologisches Modell betrachtet die Ursache einer Erkrankung. Dies setzt voraus,dass es eine Entstehungstheorie gibt, die belegbar ist. Häufig halten diese sog. Theorieneiner wissenschaftlichen Prüfung nicht stand und sind eigentlich eher Überzeugungenals nachweisbare Theorien. Das macht ein rein ätiologisches Klassifikationssystemschwierig.Fühlt sich Frau Meier so depressiv wegen ihrer Trennung oder weilvielleicht gerade ihre Arbeitskollegen konstant unfreundlich zu ihrsind? Oder gibt es vielleicht sonst noch andere Gründe? Und werbeweist (und wie), welcher der Gründe zu ihrer depressiven Stimmung geführt hat?Die Psychoanalyse allerdings ist ein Beispie

1 Differenzierung „Psychologischer Berater“ und „Heilpraktiker für Psychotherapie“ 11 1.1 Der Psychologische Berater 11 1.2 Der Heilpraktiker für Psychotherapie (HPP) 11 Vokabeln Kapitel 1 12 2 Diagnosesysteme 13 2.1 ICD 13 2.2 Weitere Diagnosemodelle und -systeme 16 2.2