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AmtlicheBekanntmachungenHerausgegeben im Auftrag des Präsidenten der Hochschule Niederrhein37. JahrgangAusgegeben zu Krefeld und Mönchengladbach am 4. Januar 2012Brandschutzordnung der Hochschule NiederrheinNr. 1

Brandschutzordnung Teil A, B, C derHochschule Niederrhein.Erläuterung:Die Erstellung von Brandschutzordnungen wird grundsätzlich in einer DIN(DIN 14096 mit den Teilen 1-3) geregelt. Ziel einer solchen DIN ist einemöglichst einheitlich festgelegte Form -verbunden mit einem hohenWiedererkennungswert- zu erreichen. Die besonderen Umstände in derHochschule machen es jedoch aus Praktikabilitätsgründen erforderlich,darüber hinausgehende Informationen in prägnanter Weise zuveröffentlichen. Aus diesem Grund weicht die Brandschutzordnung Teil Ader Hochschule Niederrhein von der DIN 14096 Teil 1 ab.Teil A: - der Alarmplan richtet sich an alle Personen, die sich in der baulichen Anlageaufhalten (Besucherinnen und Besucher, Beschäftigte, Lehrende, Studierende,Fremdfirmenangehörige) und ist in jeder Nutzungseinheit aufzuhängen (dieser Teil istimmer Bestandteil der ausgehängten Flucht und Rettungswegpläne). Darüber hinausgibt es in der HN eine erweiterte Brandschutzordnung Teil A die bereits über die DIN14096 Teil A hinausgehende Informationen enthält und zusätzlich an vielen Stellenausgehängt wurde.Teil B: - richtet sich an die Personen, die sich nicht nur vorübergehend in der baulichenAnlage aufhalten (Beschäftigte, Lehrende, Studierende, Fremdfirmenangehörige).Teil C: - richtet sich an Personen, denen über ihre allgemeinen Pflichten hinausbesondere Aufgaben im Brandschutz übertragen sind (Brandschutzbeauftragte und helfer, Hausmeister, Sicherheitsfachkräfte, Führungsverantwortliche einschließlich derLehrenden).

Brandschutzordnung (Teil A)Vorbeugende BrandschutzmaßnahmenVerhalten im Brandfall: RUHE BEWAHREN!!Alle Bediensteten sind verpflichtet, durch größte Vorsicht zur Verhütung vonBränden und anderen Schadensfällen beizutragen. Sie haben sich über dieBrandgefahr Ihres Arbeitsplatzes und der Umgebung sowie über die Maßnahmenbei Gefahr genau zu informieren. Insbesondere ist folgendes zu beachten:1. Menschen retten! Brände an Personen mit Hilfe von Notduschen, CO2 Löscher,Decken (Löschdecke) oder durch Wälzen auf dem Boden löschen2. Feuer melden!(Alarmplan) Über Feuermeldeeinrichtungen Notrufnummer 112 anrufen Wärmegeräte – ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten Defekte Anlagen und Geräte – umgehend stilllegen und durch Fachleutereparieren lassen Rauchen und offenes Feuer – ist nur an dafür vorgesehenen Stellen erlaubt.Streichhölzer, Tabakreste nie in brennbare Behältnisse werfen. Rauchverbotestrikt einhaltenWichtig: Wer meldet ?Was brennt ?Wo liegt der Brandort ?Wie ist die Situation ? Löt-, und Schweißarbeiten – Vorschriften beachten, denn diese Arbeiten sindimmer brandgefährlich. Erlaubnisschein für Feuerarbeiten erforderlich!3. Brand bekämpfen! Eigene Löschmaßnahmen nur dann ergreifen, Brandentstehung- und –Ausweitung – durch Aufräumen entgegenwirkenwenn keine unmittelbare Gefahr für das Lebenbesteht. Gasgeruch – Vorsicht! Keine Funken, kein offenes Feuer, keineLichtschalter betätigen, lüften Vorsicht vor Rauchgasen – Vergiftungs- undErstickungsgefahr! Rettungswege, Treppen, Verkehrswege – ständig freihalten, nicht als Lagermissbrauchen Brand eingrenzen – Türen schließen! Lüftungs- und Klimaanlagen abstellen Brandmelde- und Brandschutzeinrichtungen – sich über Sinn, Zweck undHandhabung informieren4. Gefahrenzone verlassen! Im Gebäude befindliche Personen verständigen Rettungswege benutzen – keine Aufzüge Behinderten, hilflosen, verletzten Personen helfen Anfahrtswege für die Feuerwehr freihalten bzw. öffnen. Sammelplatz aufsuchen – Die Brandschutzhelfer weisen die „Verhalten im Brandfall“ – lesen und beherzigenFeuerwehr einBearbeitung: Arbeitssicherheit Bei Dienstschluss ist dafür zu sorgen, dass Licht und alle elektrischen Geräteabgeschaltet sind. Sicherheits-, Fernmelde- und Brandmeldeanlagen bleibendauernd betriebsbereit und dürfen nicht abgeschaltet werden. Feuerstättenmüssen gelöscht, Asche und brennbare Abfälle ordnungsgemäß beseitigtwerden, damit keine Brandgefahr entsteht. Fenster und Türen sind zu schließenVersion: 4Freigabe am: 24.11.11Durch: BöckerDateiname: Brandschutzordnung Teil AHochschule NiederrheinDer Präsident / derVizepräsident 11/2011

Brandschutzordnung Teil B der HochschuleNiederrhein-für Beschäftigte, Lehrende und Studierende (alle hier genannten Personenkre ise beinhalten sowohl die männliche, als auch die wei bliche Form nd- und RauchausbreitungFlucht- und RettungswegeMelde- und LöscheinrichtungenVerhalten im BrandfallBrand meldenAlarmsignale und Anweisungen beachtenIn Sicherheit bringenLöschversuche unternehmenBesondere VerhaltensregelnInkrafttretenAnlagen zur Brandschutzordnung Brandschutzhelfer und SammelplätzeEinleitungAlle Mitg lieder und Angehörige der HN sind verpflichtet, nach dieser Brandschutzordn ung zuhandeln.Der Vizepräsident für Wirtschaft und Personal der Hochschule trägt dieOrgan isationsverantwortung für den Brandschutz. Die Durchsetzung eines eflektivenBrandschutzes obliegt in den einzelnen Hochschu lgebäuden den zuständigen Dekanen, sowienachgeordnet den Professoren, den Leitern sonstiger Einrichtungen, sowie den Le itern derOrganisationseinheiten in den Verwaltungsbereichen. Die Verantwortlichen veran lassen in ihremZuständigkeitsbereich notwendige Maßnahmen zur Brandverhütung und überwachen derenRea li sierung, wobei in Angelegenheiten des bau lichen Brandschutzes vor a ll em der Bau- un dLiegenschaftsbetrieb (BLB) als Eigentümer der Gebäude in Zusammenarbeit mit dem DezernatBG zuständig ist.

A.)BrandverhütungFeuer und offenes Licht (Kerzen, Streichhö lzer, funken bildende Arbeiten,Schwe ißarbeiten o.ä.) ist in allen nicht dafür vorgesehenen Räumen ohne besondereGenehmigung (Erlaubnisschein für Feuerarbeiten) untersagt.In allen von der HN genutzten Räu men herrscht absolutes Rauchverbot.Elektrische Geräte, wie z . B. Kaffeemaschinen und Wasserkocher, si nd auf unbrennbarenUnte rl agen (z.B . Keramikfliese) abzustel len. Nahe liegende brenn bare Materia lien sindvor Strahlungswärme zu schützen . Die Benutzung von Tauchsiedern und elektr ischenHeizlüftern ist verboten. Genere ll ist daraufzu achten, da ss nur von den Elektroprü fe rnder HN mit Barcode und gültigem Prüfetikett versehene Elektrogeräte eingesetzt werden.Abstell- und Lagerräume, in denen brennbare Stoffe lagern, sind gegen Betreten durchUnbefugte zu sichern .Brennbare Flüssigkeiten sind je nach Art und Menge in speziell ausgestatteten fe uerfestenRäumen oder Schränken nach den Sicherheitsanforderungen derBetriebssicherheitsverordn ung zu lagern. Im Arbe itsbereich dürfen brennbare Hilfs- undBetriebsstoffe (z. B. Lösungsmitte l, Reinigun gsm ittel, Ö le und Fette) nur fiir de nTagesbedarf vorhanden sein.Schwe iß-, Löt- und T rennsc hle ifarbeiten sowie Arbeiten mit offener Flam me dürfenlediglich in Ausnahmefällen unter Beachtung besonderer Schutzmaßnahmendurchgeführt werden. Hierfür erhalten befähigte und unterwiesene Personen durch dasDez. BG oder den Bereich Arbeitssicherheit einen Erlaubnisschein für Feuerarbeiten,durch den unter Auflagen die Durchführung der Arbeiten ermögl icht w ird.Nach D ienste nde ist vor dem Verlassen der Räume die Energiezufu hr an allen ni chtbenötigten angesch lossenen Geräten und Einrichtungen zu unterbrechen .Ausnahmen (z. B. Langze itversuche, EDV -Geräte) sind möglich, wenn be imVerantwortlichen eine Erlaubnis eingeholt wurde und die Sicherheit durch zusätzlicheMaßna hmen gewährleistet ist. Die Sicherheitsvorschriften betreffend Um gang undLagern brennbarer Stoffe, Explosionsschutz, Laborarbei ten und bren nbarer Abfälle, sindzu beachten.Jeder hat sich darüber zu informieren, wo sich in seinem Arbeitsbereich der nächsteFeuermelder und das näc hste Feuerlösc hgerät be fi nden und wie die Hand habung ist.Aufgetretene Brandschutzmänge l sind dem Bereich Arbeitssicherhei t unverzüg lich zumelden.2

B.)Brand- und RauchausbreitungDie Gebäude der Hochschule sind in Brandabschnitte unterteil t. Zusätzlich si nd in Fl urenund zu Treppenhäusern entweder ständi g schließende oder m it Magnetfestste llern offe ngehaltene Rauc hsc hutztüren, die über Rauchsensoren schließen, ei ngebaut. Ständigsch ließende T üren dürfen daher niemals durch Ke il e, Bänder, Feuerlöscher, Steine,Ab falleimer o.ä. offen gehalten werden. Bei Türen, die über Magnetfeststeller offengehalten und sensorgesteuert auslösen, darf der Schließbereich nicht blockiert werden .c.)Flucht und RettungswegeFlure und Treppenhäuser sind in der Regel notwendige Rettungswege und daher frei vonBrandl asten zu ha lten. Eine Einengung des Rettun gsweges durch Gegenstände istebenfa ll s nich t zulässig, da dadurch zusätzliche Stolpergefahren entstehen.Türen, Notausgänge und Notausstiege si nd ständ ig freizuha lten. Ebenso müssen diese zuden Nutzungszeiten im mer geöffnet oder j ederzeit ohne Hilfsmittel von in nen leicht zuöffnen sein .Rettungswege außerhalb der Gebäude zu den Sammelplätzen und die Bewegungs- undAufstell flächen ftir Rettungsdienste und Feuerwehr sind ständig freizuhalten.D.)Melde- und LöscheinrichtungenNotrufe an die Feuerwehr können von allen Telefonapparaten unter der einheitl iche nRufn um mer 112 abgesetzt werden.Darüber hinaus ist in der Mehrzahl der Hochschu lgebäude eine Brandme ldeanlageeingebaut. Diese erkennt entweder über automatische Melder eine Brand- bzw.Rauchentwicklung und löst die Sirenen aus oder muss durch sog. Druckknopfmeldermanuel l ausgelöst werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, zu erkennen, ob es sic hnur um eine reine Alarmierungsanlage oder eine Brandmeldeanlage mitAufschal tun g auf die Feuerwehr handelt.Bei Brandmeldeanlagen die auf die Feuerwehr aufgeschaltet sind, steht auf de m Kasten(der immer rot sein muss) zusätzlich das Wort FEUERWEHR. Bei Brandmeldern oh ned iese Bezeichnung muss die Feuerwehr immer telefonisch unter 112 into rmiert werden.3

Löscheinrichtungen betriebsbereit haltenFe uerlöscher, Wandhydranten, Handmelder, automatische Me lder und andereFeuerlöscheinrichtungen sowie Rettungswegkennze ichnungen, Flucht- undRettu ngswegp läne dürfen nicht unbe fugt verstellt, verdeckt oder en tfernt werden.Benutzte und fehlende Feuerlöscher sind dem Bereich Arbeitssicherheit Tel. 02151 /822 2240 unverzüglich zu melden, damit von dort über das zuständige Dezernatschnellstmöglich Ersatz beschafft werden kann.E.)Verhalten im BrandfallRuhig und überlegt handeln!Panik und Fehlhandlungen sind die gefährlichsten Begleiterscheinungen eines Brandes.Wenn möglich, elektrische Geräte abschalten, Gaszufuhr in Laboren absperren.(NOTAUS)Räume verlassen und die Türen z um Brandbereich schließen.F.)Brand meldenPersonen in benach barten Räumen warnen, sofern noch ni c ht automatisch geschehen.Brandmelde- bzw. Hausalarmierungsanlage auslösen.Bei Alarmierung über Telefon gilt das ,.5-W-Schema"Folgende Informationen sind zu geben: ,,5-W-Schema"Wer meldet?Was ist passiert?Wie viele sind betroffen/verletzt?Wo ist etwas passiert?Warten auf Rückfragen!G.)Brand meldenIm Brandfall werden Anweisungen durch die eingangs genannten vera ntwort lic henPersonen bzw. die Brandschutzhe lfer gegeben. Nach Eintreffen der Feuerwehr sindderen Anweisungen zu befolgen.4

Bei Gebäuden mit Brand- / oder Hausalarmierungsanlage erfolgt eine gebäudeweiteAlarmierung über Sirene oder Hupe. Hier gilt: Bei akustischer Alarmierung durch Sireneoder Hupe, sofort das Gebäude verlassen und am Sammelplatz einfinden.(Die Samme lplätze sind den Lageplänen zu entnehmen.)Jeder Alarm ist ernst zu nehmen, auch wenn es sich als Fehlalarm herausstellt.H.)In Sicherheit bringenBrandabsch ni tts- und Rauchabschlusstliren schließen. Vorhandene Rauchabzüge in denRettungswegen öffnen. Das Gebäude über die gekennzeichneten Fluchtwege verlassenund auch die Notausgänge benutzen. Keine Aufzüge benutzen (Erstickungsgefah r,Gefahr des Stromausfalls). Gefährdeten , behinderten und verletzten Personen bei mVerlassen des Gebä udes helfen.Die Leiter der Lehrveranstaltungen sorgen dafür, dass die Studierenden den jeweil igenSammelplatz aufsuchen .Bei Rückzug durch verqualmte Räume oder Flure soll man in gebüc kter Haltung gehen,um so die in Bodennähe meist noch atembare Luft und bessere Sicht auszunutzen .Vorte il haft ist ein nasses Tuch vor Mund und Nase. Kann wegen Verqual mung derAusgang nicht erreicht werden, den vom Brandherd am weitesten entfernten Rau maufsuchen, Türen schließen und sich durch rufen aus dem geöffneten Fenster bemerkbarmachen .1.)Löschversuche unternehmenWenn der Brandherd noch überschaubar ist (Entstehungsbrand) und dieGefahrensituation es erlaubt, Brand zunächst mit den vorhandenen Löscheinrichtunge n(Handfeuerlöschern) oder anderen zur Verfugung stehenden Lösch mittel bekämpfen.Brennende Flüssigkeiten nur dann mit Wasser löschen, wenn bekannt ist, dass diese mitWasser misch bar sind . Sonst besteht die Gefahr eines Flächenbrandes.Löscheinrichtungen befinden sich in allen Hochschulgebäuden wie beispielha ftaufgefiihrt:Feuerlöscherbefinden sich in Fluren, Treppenhäusern, Räumen.Wandhydrantenbefinden sich in Treppenhäusern, Fluren und sind besondersgekennzeichnet.Löschdeckenbefinden sich überwiegend in Laborräumen .Notduschenbefinden sich an den Ausgängen von chemischen und biologischenLaboren.5

Wenn möglich, brennbare Stoffe und Gegenstände aus der Nähe des Brandes entfernen.Die Flammen brennbarer Gegenstände können auch durch Überwerfen von Decken,Tüchern oder des Laborkittels erstickt werden. Wenn die Löschversuche nicht erfolgreichsind, Flucht ergreifen. Vorher möglichst Türen zum Brandbereich sch ließen.Brennende Personen nicht weglaufen lassen. Mit C02-Löschern, Löschdecken,Notduschen oder anderen geeigneten Mitteln Kleiderbrände ersticken .K.)lnkrafttretenDiese aktualisierte Brandschutzordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in denAmtlichen Bekanntmachungen der Hochschule Niederrhein in Kraft. Zugleich tritt diebisher geltende Brandschutzordnung vom 23. Juni 2004 außer Kraft.Die Anlage zur Brandschutzordnung wird ständig aktualisiert und ist ohne erneuteBekanntmachung gültig. Die Aktual isierung der Anlagen zur Brandschutzordnung erfolgtüber die Arbeitsschutzseiten der HochschuleKrefeld den 19. 12.201 1Der PräsidentDer VizepräsidentFür Wirtschaft und Personal6

Anlage zur Brandschutzordnung Teil B der HNBrandschutzhelfer und SammelplätzeBrandschutzhelfer:Die jeweils aktuelle Liste der Brandschutzhelfer ist dem Telefonverzeichnis " who is who" unterder Rubrik : Personen mit Sonderfunktionen z u entnehmen.Sammelplätze:Die Sammelplätze sind den Lageplänen z u entnehmen.7

I; JtnN -,m.cCl)0:::SammelplatzSammelplatz .,Gebaude 0 E FG H. IGebaude A. B. CLerchenfeldstr. Obergath

ti"IGIGI" .:.o'l!GI'"t-eSammelplatzGebaude U,V1 ,V2,Wm Breite

Brandschutzordnung Teil C derHochschule Niederrhein.- Für Personen mit Leitungsfunktionen / Verantwortliche (all e h ier genann te n Personenkreise be in ha lten sowoh l die mä nn lic he, als auch d ie we ibl iche Form )EinleitungVerantwortlichkeitenDiese Brandschutzordnung richtet sich an Personen, die in besonderem Maße mit Aufgabendes Brandschutzes und der Brandverhütung befasst sind sowie an Personen mitLeitungsfunktionen (dies sind die Dekane, die Lei ter zentraler Einrichtungen, die Dezernentenund Abteilungsleiter sowie die Professoren). Diese haben ihr besonderes Augenmerk daraufzu richten, dass die vorbeugenden Maßnahmen zur Verhütung von Bränden in ihremVerantwortungsbereich beachtet werden .Brandverhütung und Brandbekämpfung gehören im Rahmen der Stellung und derindividuellen Fähigkeiten ebenfalls zu den Aufgaben des Verwaltungs- undBibliothekspersonals, der Lehrenden und Studierenden, der Mitarbeiter in Lehre undForschung und der sonstigen Mitarbeiter.Bei über den in Teil B der Brandschutzordnung hinausgehend genannten Vorgaben erhaltendie O.g. verantwortlichen Personen Unterstützung durch die Mitarbeiter des Dezernates BG.die Stabsstelle Arbeitssicherheit sowie durch die Brandschutzhelfer der HN.

Brandschutzordnung Teil Sicherheitsmaßnahmen für Personen, Tiere, Umwelt und Sachwerte 7ELöschmaßnahmen8FVorbereitung für den Einsatz der Feuerwehr8GNachsorge92

B.)Brandverhütung1.Das Dezernat Bau- und Gebäudemanagement -nachfolgend Dez. BG- achtetmit Unterstützung durch den Bereich Arbeitssicherheit darauf, dass beiNeübauten, baulichen Änderungen und Nutzungsänderungen dieBrandschutzvorschriften sowohl in baulichen Angelegenhei ten als auch imorganisatorischen Brandschutz eingehalten werden . Dazu ist es notwendig,dass bereits bei der Planung der Änderungen, die für die Festlegung derBrandschutzmaßnahrnen notwendigen Angaben an Dez. BG undArbeitssicherheit weitergegeben werden.2.Die Überwachung von vorhandenen Brandschutzeinrichtungen, sowie derenWartung ist Aufgabe des Dez. BG. Diese beinhaltet die von 2. 1 bis 2.9genannten Maßnahmen.2.1Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge müssen gekennzeich net lindimmer benutzbar sein .2.2Die Zufahrtmöglichkeit für Feuerwehr, Krankenwagen lind Rettungsfahrzeugezu allen Gebäuden ist stets zu gewährleisten.2.3Hydranten müssen von parkenden Fahrzeugen lind im Winter auch von Eis undSchnee freigehalten werden.2.4Feuerlöscher, Wand- und Unterflurhydranten müssen in den vorgeschriebenenIntervallen gewartet werden.2.5Die Erreichbarkeit des Bereitschaftsdienstes ist ständig zu gewährleisten.2.6Brandmeldeanlagen / Hausalarmierungsanlagen müssen jederzeit betriebsbereitgehalten werden .

2.7Die vorhandenen Brandschutz- und Brandbekämpfungsanlagen sindfunktionstüchtig zu halten, insbesondere die Rauchabzugseinrichtungen.Feuerschutzklappen, Brand- und Rauchschutztüren. Feuerlöschtrocken- undNassleitungen sowie die Hydranten.2.8Es ist zu gewährleisten, dass die Funktionssicherheit derStromversorgungseinrichtungen für alle Brandschutzanlagen undSicherheitseinrichtungen gegeben ist. Hierzu gehören Notstromversorgung.vorhandene Gebäudeleittechnik, Notbeleuchtung, Sicherheits- undFluchtwegbeleuchtung sowie Notbelüftung und die Aufzugsevakuierung.2.9Die Sicherheitsbeschi lderung wird in 2-jährlichem Abstand durch den BereichArbeitssicherheit überprüft. Das Ergebnis wird an das Dez. BG überm ittelt.Fehlende Beschilderungen werden durch das Dez. BG ersetzt, ebenso wird dieFunktion der Sicherheits- und Rettungswegbeleuchtung durch regelmäßigeWartungen und Prüfungen seitens Dez. BG sichergestellt.3.Weitere Maßnahmen und Regelungen die der Gefahrenabwehr und demBrandschutz dienen.3.1Genehmigungen ftir feuergefahrliche Arbeiten werden, soweit sie nicht in dafureingerichteten Räumen durchgeführt werden, durch das Dez. BG oder denBereich Arbeitssicherheit erteilt. Das gilt auch ftir vom Bau- undLiegenschaftsbetrieb NRW - nachfolgend BLB - beauftragte Fremdfi rmen.Für feuergefahrl iche Arbeiten, die vom BLB beauftragt und die ohne Wissender Hochschule durchgefuhrt werden, lehnt die Hochschule jegli cheVerantwortung ab. Bei Kenntnis derartiger Arbeiten werden dieseuntersagt (siehe hierzu auch Belriebsanweisungfür Fremdfirmen). DieGenehmigung hat in schriftlicher Form unter Verwendung einesErlaubnisscheines ftir Feuerarbeiten zu erfolgen (dieser findet sich auf denArbeitsschutzseiten der Hochschule im Intranet). Ohne eine entsprechendeErlaubnis dürfen keine derartigen Arbeiten durchgeftihl1 werden.3.2Die Flucht- und Rettungswegpläne nach § 4 Arbeitsstättenverordnung werdendurch den Bereich Arbeitssicherheit in Kooperation mi t dem Dez. BGfortgeschrieben. Die Fest legung, ob ftir ein Gebäude aufgrund der Lage undAusdehnung solche Pläne benötigt werden. wird im Einzelfall durch Dez. BGund Arbeitssicherheit festgelegt.4

3.3Die Feuerwehrpläne nach DIN 14095 werden in regelmäßigen Abständendurch den Bereich Arbeitssicherheit in Kooperation mit Dez. BG überprüft .Notwendige Änderungen und Aktualisierungen der Pläne werden von dort demBLB gemeldet.3.4Beschäftigte Fremdfirmen werden durch die Auftraggeber anhand derBetriebsanweisungfür Fremdfirmen unterwiesen. Unterstützung leistet derBereich Arbeitssicherheit.3.5Brandschutz- und / oder Räumungsübungen werden jährlich von den eingangsgenannten verantwortlichen Personen angestoßen und durch den BereichArbeitssicherheit in Zusammenarbeit m it dem Dez. BG organi siert unddurchgeführt.3.6In den Gebäuden der HN werden in Abstimmung mit den örtlichenFeuerwehren regelmäßig Brandschauen durchgeführt. Diese werden, soferndie Feuerwehr nicht in Eigeninitiative an die HN herantritt, vom BereichArbeitssicherheit veranlasst. An diesen Brandschauen neh men die Vertreter desDez. BG, sowie die Personalvertretungen teil. Der BLB erhält rechtzeitig dieGelegenheit zur Teilnahme.3.7SonderveranstaItungen jedweder Art, wie z.B . Ausstell ungen, Veranstaltungendie der Öffentlichkeitsarbeit der HN dienen, Empfange oder sonstigeFestivitäten we rden, sofern Nutzungsänderungen von Räumlichkeitenvorl iegen, m ittels eines entsprechenden Antrags auf Nutzungsänderung überdie zuständige Behörde (BLB/Bezirksregierung) beantragt (dies kann nurunter Vorlage eines entsprechenden Konzeptes eines anerkannten(Brandschutz)-Sachverständ igen erfolgen). Aus diesem Gnmd ist ei nausreichender zeitlicher Vorlauf von mindestens 4 Monaten zu beachten. All eanderen Fälle, bei denen ke ine Nutzungsänderung vorliegt, werden internzwischen "Veranstalter", Dez. BG, sowie dem Bereich Arbeitssicherheitbeurteilt und entsprechend organisiert.3.8Für die vorhandenen Räume in der HN (Labore, Werkstätten, Seminarräumeetc.) ist die Art der Nutzung grundsätzlich festgelegt. Daher ist zu beachten.dass diese Räume nur bestimmungsgemäß genutzt werden. Unterbestimmungsgemäßer Nutzung ist auch die Belegung einerVersamml ungsstätte nach dem Bestuhlungsplan zu verstehen.5

3.9Die ständigen Veränderungen in der Hochschule machen eine Flexibil ität auchim Brandschutz erforderlich. Um dies realisieren zu können werden baulicheMaßnahmen, die der Verbesserung des Brandschutzes dienen (hierzu gehörtz.B . der nachträgliche Einbau von Brandschutz- und Rauchsch utztüren,rauchsensorgesteuerte Magnetfeststeller an Türen etc.) in Eigenregie durch dieHochschule durchgeführt.3.10Der Bereich Arbeitssicherheit führt jährlich wiederkehrende Schu lungen zumBrandschutz und der Brandbekämpfung durch (sogenannteBrandschutzhelferschulungen) . Die eingangs genannten, in besonderem Maßefür den Brandschutz verantwortlichen Personen haben sicherzustellen, dassimmer eine ausreichende Anzahl dieser Brandschutzhelfer vorhanden ist, resp.den vorhandenen Personen die regelmäßige Auffrischung ermöglicht wird.3.11Die Gebäude der Hochschule sind nahezu flächendeckend mit einerBrandmeldeanlage oder mindestens einer Hausalarmierungsanlage versehen.Die Zustimmung zur Abschaltung der Brandmeldeanlage /Hausalarmierungsanlage oder Teilen davon, ist nur mit Zusti mmung des Dez.BG ab Sachgebietsleiterebene aufwärts erlaubt. In Ausnahmetallen auch durchden Bereich Arbeitssicherheit. Die Freigabe zur Abschaltung erfolgt durch eineentsprechende Anweisung.4.Aufgaben der Brandschutzhelfer4.1Prüfung der Einsatzfähigkeit der vorhandenen Löschmittel z.B.Handfeuerlöscher, Wandhydranten, Löschdecken (Plom ben, Vollzähligkeit,gültige Prüfplaketten, schnellen Zugriff).4.2Achten auf Freihalten der Flucht- / Rettungswege undBrandmeldeeinrichtungen sowie Passierbarkeit der Notausgänge undNotausstiege, vollständige Kennzeichnungen .4.3Einsatz von Löschmitteln zur Bekän1pfung von Entstehungsbränden entwederdurch sie selbst oder in überwachender Funktion.4.4Unterstützung der Verantwortlichen oder der Leiter von Lehrveranstaltungenbei notwendigen Räumungen.6

4.5c.)Veranlassung von Mängelbesei tigungen durch sie bzw. über denVerantwortlichen, sowie Information an den Bereich Arbeitssicherheit überjeden Mangel.Alarmplan1.Der Feueralarm bzw. Hausalarm wird bei gegebenem Anlass - soweit nochnicht bereits manuell oder automatisch geschehen - ausgelöst durch:sonstige verantwortliche Personendie Hausmeister der einzelnen LiegenschaftsbereicheBei größeren Schadensereignissen außerhalb der regulären Öffnungszeiteninformiert der Bereitschaftsdienst die Hochschulleitung und veranlasst dieInformation weiterer festgelegter Personen.D.)Sicherheitsmaßnahmen für Personen, Tiere, Umwelt und Sachwerte1.Innerhalb der Organisationseinheiten (Fachbereich, Gebäude, Etagen) müssendie Evakuierungsbereiche der Brandschutzhelfer (Etagen oder Gebäudeteile)ständig aktuell gehalten werden, da dies nicht zentral bewerkstelligt werdenkann. Diese Aufgabe obliegt den Organisationseinheiten der Hochschule selbst.Darüber hinaus besteht für die Brandschutzhelfer die Aufgabe, Beschäftigteoder Unbefugte daran zu hindern, das geräumte Gebäude wieder zu betreten .Das Auslösen der Alarmsirenen hat zur Folge, dass alle HochschuJangehöri genund Besucher das Gebäude umgehend und auf kürzestem Weg zu verlassenhaben und den Sammelplatz aufsuchen . Erst nach ausdrücklicher Genehmigungder Feuerwehreinsatzleitung an die fLir das Gebäude zuständige Person,(Dekan, Leiter zentraler Einrichtung, Dezernent oder eines Mitglieds derHochschulleitung) darf das Gebäude wieder betreten werden .7

2.E.)F.)Während der Dienstzeit wird durch die mit Warnwesten ausgerüstetenBrandschutzhelfer sichergestellt, dass die das Gebäude verlassenden Personendie Sammelplätze aufsuchen. Die Hausmeisterei hat die notwendigen Schlüsselim Bereich der Brandmeldeanlage bereitzuhalten. Außerhalb der Dienstzeitwerden die Schlüssel durch die Feuerwehr aus den montierten Schlüssel kästenentnommen.Löschmaßnahmen1.Nach erfolgter Alarmierung finden sich alle in die Brandmeldeanlageeingewiesenen Personen im unmittelbar nächstmöglichen sicheren Bereich zurBrandmeldezentrale ein, die den Alarm ausgelöst hat.2.Die Aufgabenverteilung wird vor Ort durch eine -ab Sachgebietsleiterebeneaufwärts- verantwortliche Person des Dezernates BG vorgenom men. InAusnahmefällen durch den Bereich Arbeitssicherheit. Gefährdungen derBeschäftigten sind dabei unbedingt auszuschließen.Vorbereitung für den Einsatz der Feuerwehr1.Während der Dienstzeit wird durch die mit Warnwesten ausgerüstetenBrandschutzhelfer sichergestellt, dass die das Gebäude verl assenden Personendie Sammelplätze aufsuchen.2.Vorhandene Schranken an den Einfahrten öffnen, Lotsen zur Einweisung derFeuerwehr postieren.3.Unbefugte Personen dürfen das betroffene Gebäude nicht mehr betreten.4.Soweit notwendi g ist die Feuerwehr durch die Hausmeister oder dieBrandschutzhelfer einzuweisen. Der Hausmeister hat die notwendige nSchlüssel im Bereich der Brandmeldezentrale bereitzuhalten.8

5.Personen die sachdienliche Hinweise zur Alarmauslösung und den möglichenAuslösegrund geben können, fi nden sich ebenfalls an der BrandrneIdezentralee In.6.G.)lnförmationen an Rundfunk, Presse etc. werden nur durch dieHochschulleitung bzw. den Pressesprecher der HN gegeben.NachsorgeNach Freigabe des Gebäudes durch die Feuerwehr / Polizei übernimmt das Dez. BGdie Schadensbeseitigung. Während der Dienstzeiten geschieht dieses in Absprache mitdem Bereich Arbeitssicherheit, außerhalb der Dienstzeit in Eigenverantwortung desBereitschaftsdienstes gemäß Rufbereitschaftsplan.Die Teile A, B und C der Brandschutzordnung der Hochschule Niederrhein treten mit demTag der Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachlmgen in Kraft. Die bisherigeBrandschutzordnung der Hochschule Niederrhein vom 23 .06.2004 tritt damit außer Kraft.Krefeld den 19.12.2011Der PräsidentDer Vizepräsident fü r Wirtschaftund PersonalJJKurt Kühr9

Fremdfirmenangehörige) und ist in jeder Nutzungseinheit aufzuhängen (dieser Teil ist immer Bestandteil der ausgehängten Flucht und Rettungswegpläne). Darüber hinaus gibt es in der HN eine erweiterte Brandschutzordnung Teil A die bereits über die DIN 14096 Teil A hinausgehende Informationen