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Strategie System MitwirkendeNetzwerk INFamilieFrühe Förderung VernetzungPrävention im Quartier1

Eving/LindenhorstKemminghausenAlt enzenHÖRDEAktionsräumeSozialräumegeplante Netzwerke1 Scharnhorst2 Marten3 Bövinghausenbestehende Netzwerke1 Libellenviertel (Nordstadt)2 Brunnenstraßenviertel (Nordstadt)3 Märchensiedlung (Eving)4 Westerfilde/Bodelschwingh5 Clarenberg, Hörder Neumarkt, Hörde Kartographie: Stadt Dortmund, Vermessungs- und Katasteramt, StA 62/5, 12/20182

Unsere LeitorientierungenDas Netzwerk INFamilie ist ein Zusammenschluss professioneller Fachkräfte, ehrenamtlicherHelferinnen und Helfer, Personen aus der Zivilgesellschaft sowie Unternehmen, die unsere Arbeitunterstützen.Die Lebensbedingungen von Eltern und Kindern in benachteiligten Quartieren in Dortmundwerden von uns gemeinsam mit den Familien gestaltet und verbessert.Wir denken dabei vom Kind aus und über institutionelle Grenzen hinweg. Damit wollen wir zurChancengerechtigkeit beitragen und Kindern einen guten Start in Schule und Beruf ermöglichen.Das Netzwerk INFamilie wird durch die Stadt Dortmund organisiert und begleitetWir wollen kein Kind zurücklassen3

„Die Leistungsfähigkeit des Netzwerks wurde in den Jahren des Bestehens immer wieder ineindrucksvoller Weise deutlich. Ich freue mich insbesondere über die Nachhaltigkeit, die durchden Beschluss des Rates 2016 zur weiteren Übertragung auf andere Quartiere verankert ist undkonsequent erfolgt. Ich bin zuversichtlich, dass so weitere zielführende Angebote und Leistungenfür unsere Kinder und Familien entstehen“.Schirmherrin Frau Bürgermeisterin Jörder4

Wir stehen gemeinsam für: eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Familien und Kindern unabhängigvon Herkunft, Sprache oder Wohnort sozialräumliches Denken, Handeln und Gestalten unter tätiger Mitwirkungder Bewohnerinnen und Bewohner interdisziplinäre und trägerübergreifende Zusammenarbeit mit demgemeinsamen Blick auf die Problemlösung Qualitätssicherung und Evaluation Transparenz der Maßnahmen und StrukturenWir streben Nachhaltigkeit an5

Miteinander für Familien und ihre KinderKinder sind das Wichtigste, was wir haben.Sie brauchen individuelle Förderung und angemessene Rahmenbedingungen in ihren Quartieren,um ihre Potenziale zu entfalten. Unterstützung in den Bereichen Sprache, Bewegung, Ernährung,Gesundheit und soziale Kompetenz sind für die kindliche Entwicklung elementar.Bislang werden vom Netzwerk INFamilie Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren und ihre Familien inden Blick genommen.Wir handeln professionell Entwicklung von frühen und passgenauen Angeboten bis hin zu Bildungs- und PräventionskettenVerknüpfung sozialer DienstleistungenGestaltung von Übergängen in FördersystemeQualifiziertes Netzwerkmanagement mit klaren Interaktions- und KommunikationsstrukturenNutzung dialogischer Prozesse und Verfahren6

Aus der Praxis:Kennzeichnend für die Netzwerkarbeit INFamilie sind die vielen auf die jeweiligen Quartierezugeschnittenen Angebote, Projekte und Maßnahmen im Sozialraum.Beispielsweise: Mobiler Einsatz eines elektrisch betriebenen Lastenrades mit Spiel- und Sportgeräten für Kinder(„Spiel- und SportMOBIL“) Implementierung von Sprachschulen für Kinder ab vier Jahren ohne Kindergartenplatz undanderer Brückenprojekte zur Integration Veranstaltung von Ferienspielen, Quartiers- und Sportfesten und vieles mehrAus der Arbeit im Netzwerk INFamilie haben sich aber auch Projekte und Maßnahmen vonzentraler Bedeutung herausgebildet: Weiterentwicklung der Dortmunder Kinderstuben in Kooperation mit RuhrFutur und Erstellungeines Qualitätshandbuchs für die Region Entwicklung der Sprachbilderbücher Plappermaul 1 für 0–3 jährige Kinder und Plappermaul 2für 3–6-jährige Kinder und die Umsetzung von Leseförderprojekten an unterschiedlichenStandorten Organisation und Durchführung von jährlichen Fachforen durch und für die Akteurinnen undAkteure des Netzwerks INFamilie, um einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen.7

Struktur des Netzwerks INFamilieDas Netzwerk INFamilie, eingebunden in die Kommission Aktionsplan Soziale Stadt und dieDortmunder Bildungskommission, hat folgenden Organisationsaufbau:Verwaltungsinterne SteuerungsgruppeDie Steuerungsgruppe entscheidet über die fachlich-inhaltliche Ausrichtung des Netzwerks INFamilieund sichert die Einbindung in die gesamtstädtische Handlungs- und Entwicklungsstrategie.Die Steuerungsgruppe setzt sich zusammen aus den Fachbereichsleitungen des Jugendamtes, desGesundheitsamtes, des Fachbereiches Schule, der Stadtentwicklung und des Eigenbetriebs FABIDOsowie Vertreterinnen und Vertretern des Kommunalen Integrationszentrums, des Dezernats fürSchule, Jugend und Familie, des Dezernats für Arbeit, Gesundheit und Soziales, des Projekts"nordwärts" und der Jugendhilfeplanung.BeiratDer Beirat setzt sich zusammen aus Interessenvertreterinnen und -vertretern der Zivilgesellschaft(Kommission Soziale Stadt und Bildungskommission), Vertreterinnen und Vertretern der FreienWohlfahrtsverbände, der Migrantenselbstorganisationen und aus den Bereichen Wissenschaft,Gesundheit und Sport. Der Beirat begleitet und berät die Entwicklung des gesamtstädtischenNetzwerks INFamilie, unterstützt die Vernetzung in die relevanten Bereiche und bringt Fachexpertise ein.Zentrale KoordinierungsstelleDie Koordinierungsstelle stellt die operative Ebene dar und verantwortet die Umsetzung des Netzwerks INFamilie in den Stadtbezirken und Quartieren nach definierten Qualitätsstandards.Sie setzt sich zusammen aus den zentralen Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren für dieImplementierung der Netzwerke, einer geschäftsführenden Stelle sowie der Bereichsleitung desJugendamtes/Familien-Projekt.8

Implementierung der Netzwerke INFamilie in den Stadtbezirken Die Auswahl eines Stadtbezirkes für die Einrichtung eines Netzwerks INFamilie erfolgt durchdie Verwaltungsinterne Steuerungsgruppe und orientiert sich an der Gebietskulisse desAktionsplans Soziale Stadt bzw. von Nordwärts. Eine Beteiligung der Akteurinnen und Akteure im jeweiligen Stadtbezirk erfolgt über diegesetzlich verankerte Arbeitsgemeinschaft gem. § 78 SGB VIII. Die Zustimmung und Mitarbeit ist Voraussetzung zur Implementierung des Netzwerks. Die Einrichtung eines Netzwerks erfolgt in einem intensiven Beteiligungsprozess.Hierzu zählen: die Zusammenstellung einer lokalen Steuerungsgruppe eine Auftaktveranstaltung im Stadtbezirk eine Sozialraumanalyse die Ermittlung von Angeboten, Bedarfen und eine Kategorisierung nach Dringlichkeiten. Der Einführungsprozess wird von der zentralen Koordinierungsstelle des Jugendamts begleitetund dauert ca. 1 bis 1,5 Jahre. Danach besteht das Angebot der Netzwerkadministration im Stadtbezirk durch die örtlichenFamilienbüros9

Kooperationspartnerinnen und -partner und Unterstützerinnen undUnterstützer des Netzwerk INFamilieAktionsplan Soziale Stadt Dortmund Alloheim Senioren-Residenz Schloss-Westhusen Arbeiterwohlfahrt Dortmund AWO FZ AmBruchheck AWO FZ Burgholzstraße AWO Kindertageseinrichtung Braunschweigerstraße AWO Kindertageseinrichtung Nortkirchenstraße Bertelsmann Stiftung Bewegungsambulatorium Bodelschwingh-Grundschule Brücherhof-Grundschule Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm Vagabunden Bundesinitiative Frühe Hilfen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Caritas Dortmund DEW21 Die Johanniter Die Rotary Clubs in Dortmund – Gemeindienst e. V. DJK Hansa Dortmund dobeq mbH DOGEWO21 Dortmunder Budo Sportverein e. V. Dortmund-Stiftung Ev. Bildungswerk Dortmund Ev. Jugend Eving Ev. KindergartenKinderbusch Ev. Lydia-Gemeinde Ev. Noah-Gemeinde Evangelische Kirche Dortmund und Lünen FABIDO FABIDO FZ Biehleweg FABIDO FZ Clarenberg FABIDO FZ Eberstraße FABIDO FZ Fröbelweg FABIDO FZ Speckestraße 17 FABIDO-FZ Speckestraße 15 FABIDO-Kindertageseinrichtung Wattenscheidskamp Fachbereich Schule Fachhochschule Dortmund Fachhochschule Nordhausen Falkentreff Westerfilde Förderzentrum Rolandstraße Gesundheitsamt Gesundheitsdienst für Kinder und Jugendliche Grünbau Grundschule Kleine Kielstraße Haus der Generationen St. Antonius Herder Grundschule Integrationsagenturen Nordrhein-Westfalen Jugendamt Erzieherische Hilfen und Kinderschutz Jugendamt Kinder- und Jugendförderung Jugendamt Psychologischer Beratungsdienst Jugendfreizeitstätte Clarenberg Jugendfreizeitstätte Eving Jugendhilfe St. Elisabeth Julius Ewald Schmitt Wohnungsgesellschaft Kath.Kindergarten Mariä Heimsuchung Katholische Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung Dortmund Kein Kind zurücklassen KESS JFS Westerfilde Kinderstuben Dortmund Kommunales Integrationszentrum Dortmund Koordinierungsstelle im Gesundheitsbereich LEG Libellen-Grundschule Lokal Willkommen – das Dortmunder Integrationsnetzwerk MIA-DO Ministerium für Kinder, Familie,Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Nordwärts Opel Rüschkamp Dortmund Pallotiner Katholisches Forum Quartiersmanagement Nordstadt Quartiersmanagement Westerfilde/Bodelschwingh Regionales Bildungsbüro Robert-Bosch-Stiftung RuhrFutur Stadtentwicklung Soziales Zentrum Dortmund e. V./Beratungsstelle Westhoffstraße Sparkasse Dortmund Stadt Dortmund StadtSportBund Dortmund e. V. Stadtteilmütter in NRW Stadtteilschule Dortmund e.V. Stift-Grundschule Stiftung Soziale Stadt Tischlein deck dich Dortmund TSZ Nette Dortmund e. V. Vonovia Vonovia Mieterstiftung Weingartenschule am See WesthausenGrundschule Aufzählung nicht abschließend. Ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer sind aus datenschutzrechtlichen Gründen hier namentlich nicht aufgeführt.10

Preis Soziale Stadt (Netzerk INFamilie 2014)Ehrenamtspreis Bruder Maiko 2014/2016Preis Soziale Stadt (Kinderstuben 2016)11PSD Förderpreis Soziale Stadt 2017/Essen und Lernen und Hannibal 2

Kontakt:Netzwerk INFamilieMärkische Straße 24–2644141 d.deKoordinierungsstelleDirk HavemannTel. (0231) 50-2 98 90, [email protected]:Stadt Dortmund, Jugendamtin Zusammenarbeit mit dem Netzwerk INFamilieRedaktion:Dr. Annette Frenzke-Kulbach (verantwortlich), Ingolf Sinn, Anne Böning,Annette Stromberg, Özlem Dag, Dirk Havemann (Redaktionsleitung)Fotos:Adobe Stock JFS Clarenberg, W.-D. Blanke ,FABIDO-Familienzentrum Speckestraße 17, FABIDO-Kinderstube KinderlachenKommunikationskonzept, Satz, Produktion, Druck:Dortmund-Agentur, 01/201912

Dortmund-Agentur, 01/2019 Kontakt: Netzwerk INFamilie Märkische Straße 24–26 44141 Dortmund www.infamilie.dortmund.de [email protected] Koordinierungsstelle Dirk Havemann Tel. (0231) 50-2 98 90, [email protected]