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Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)Vertreter der Arbeitgeberinteressen öffentlicher Unternehmen und Einrichtungenwww.kavberlin.de

Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin (KAV Berlin)Der KAV Berlin vertritt die Arbeitgeberinteressen seiner Mitglieder auf tarifpolitischem Gebiet. Mitglieder des KAV Berlin sind die öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen inBerlin.Sie stehen im Fokus unserer Arbeit. Der KAVBerlin führt und unterstützt die Tarifverhandlungen seiner Mitglieder und bietet ihnen darüber hinaus die Serviceleistungen Beratung,Fortbildung und Information in allen Bereichendes Arbeits- und Tarifrechts.2Der Zusammenschluss von über 60 Arbeitgebern im KAV Berlin sichert den Mitgliederneinen konstruktiven Erfahrungsaustausch.Ständige Rechtsänderungen und Tarifrechtsreformen erschweren es Arbeitgebern, im Personalbereich stets auf dem neuesten Stand zusein und entsprechend reagieren zu können. Unternehmerisches Denken und Handeln erfordern jedoch in kürzester Zeit ergebnis- und erfolgsorientierte Lösungen.Der KAV Berlin kennt die individuellen Strukturen seiner Mitglieder und bietet ihnen flexible und unbürokratische Unterstützung.

Aufgaben kommunaler ArbeitgeberKommunale Arbeitgeber erfüllen Aufträge deröffentlichen Daseinsvorsorge und setzen politische Zielvorgaben um.Öffentliche Unternehmen und Einrichtungen reinvestieren ihre Gewinne, um ihr Angebot zuverbessern. Damit erhöhen kommunale Arbeitgeber die Attraktivität des Standortes Berlin.Für den Gesamterfolg eines Arbeitgebersspielt die Personalplanung eine zentrale Rolle,denn die Einnahmen vieler kommunaler Unternehmen, wie z.B. der Vivantes-Krankenhäuser, sind nicht frei steigerbar. Dazu wirdauch der Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge in der EU zunehmend dem Wettbewerb ausgesetzt.Indem der KAV Berlin die Konkurrenzfähigkeitseiner Mitglieder fördert, ermöglicht er esihnen, im Personalbereich wirtschaftlich unddamit konkurrenzfähig zu arbeiten.Tarifverträge sind eine wesentliche Grundlagedes wirtschaftlichen Handelns von kommunalen Arbeitgebern. Sie tragen zur Stabilität undVerlässlichkeit von Gebühren, Preisen undLeistungen bei. Der KAV Berlin verhandeltTarife, die diese Wettbewerbsfähigkeit ermöglichen. Er steht für Tarifverhandlungen, in denen die Arbeitgeberposition deutlich vertretenwird und gleichzeitig flexible und sozial ausgewogene Lösungen mit den Gewerkschaftengefunden werden.3

Die Mitglieder des KAV BerlinDer KAV Berlin hat 63 Mitglieder (Stand 01/08).Unternehmen und Einrichtungen könnenzwischen dem Status einer ordentlichen Mitgliedschaft und einer Gastmitgliedschaft wählen. Im Gegensatz zu den ordentlichen Mitgliedern unterliegen Gastmitglieder, die runddie Hälfte aller Mitglieder des KAV Berlin ausmachen, nicht der Tarifbindung. Den Gastmitgliedern wie auch den ordentlichenMitgliedern stehen die hochwertigen und professionellen Dienstleistungen des KAV Berlin4in allen Fragen des Arbeits- und Tarifrechtszur Verfügung.Die Mitglieder des KAV Berlin sind in den verschiedensten Bereichen tätig und repräsentieren das gesamte öffentliche Leben Berlins. Aufden folgenden Seiten wird Ihnen beispielhaftfür die verschiedenen Mitgliedsgruppen jeweils ein Mitglied und dessen Aufgaben, Rahmenbedingungen und personelle Situationvorgestellt.

UnternehmenDas KAV Berlin Mitglied: Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)Hohe Qualität und dauerhaft niedrige Gebühren sind die Hauptziele der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Das Land Berlin hatmit dem Berliner Betriebegesetz zwei hoheitliche Schwerpunktaufgaben an die BSR übertragen: Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen und die Straßenreinigung sowiedie Verkehrssicherheitspflicht, wie z.B. denWinterdienst.In keiner anderen deutschen Großstadt bietetdas dortige Entsorgungsunternehmen so günstige Entsorgungstarife wie die BSR in Berlin.Die Grundlage dafür ist ein effizientes wirtschaftliches Handeln, verbunden mit Kostensenkungen. Im Jahr 2006 wandte die BSRrund 55 Prozent ihres Umsatzerlöses für Personalkosten auf.BerlinerStadtreinigungsbetriebeAnzahl Mitarbeiter: 5.760Davon Auszubildende: 1805

BildungseinrichtungenDas KAV Berlin Mitglied: Freie Universität Berlin (FU)Freie Universität BerlinAnzahl Mitarbeiter: 3.900Davon Auszubildende: 1096Als einer der Sieger des Exzellenzwettbewerbes ist die Freie Universität Berlin (FU)verantwortlich für die Ausbildung von rund34.000 Studierenden. Die FU entwickelte sicherfolgreich zu einer modernen Universität mitmodernen Managementstrukturen in der Verwaltung. Ihre Fachbereiche arbeiten nachunternehmerischen Prinzipien, die kontinuierlich einer systematischen Leistungsanalyseunterzogen werden.Dennoch ist die FU eine bürgernahe Universität, die ihre Türen gern für das Publikumöffnet, sei es bei der Langen Nacht der Wissenschaften oder an Schülerinformationstagen.Die FU ist einer der größten Arbeitgeber derRegion Berlin-Brandenburg. Ihren Mitarbeiternbietet die FU ein umfangreiches Schulungsangebot, das diese auf die sich wandelndenBedürfnisse der Arbeitswelt vorbereitet.

Bereich: Kulturelle EinrichtungenKAV Berlin Mitglied: Berlinische GalerieSeit 1998 ist die Berlinische Galerie eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Ihr Angebot gehtweit über die Präsentation von Ausstellungenhinaus. In ihrem Haus werden Veranstaltungen, Wettbewerbe und Workshops initiiertund durchgeführt. Dabei besteht das Leistungsangebot, wie bei fast allen kulturellenEinrichtungen unter anderem darin, das Angebot auch außerhalb der „normalen“ Arbeitszeiten zu präsentieren – abends und am Wochenende. Für die Mitarbeiter heißt das –arbeiten, wenn andere Feierabend haben.Durch das Museumsstiftungsgesetz ist dieGalerie zur Tariftreue verpflichtet. Besondersdie kleinen kulturellen Einrichtungen wirtschaften am Rande des Möglichen.In einem Arbeitgeberverband organisiert zusein, hat für kleinere Stiftungen, wie für dieBerlinische Galerie, zwei grundlegende Vorteile: Sie benötigen keinen eigenen Arbeitsrechtler und müssen nicht selber Tarifverhandlungen führen.Berlinische GalerieAnzahl Mitarbeiter: 78Davon Auszubildende: 57

Soziale EinrichtungenDas KAV Berlin Mitglied: Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbHVivantes Netzwerk fürGesundheit GmbHAnzahl Mitarbeiter: 10.019davon Auszubildende: 7008Wohl kaum ein Thema ist derart mit der sozialen Frage verknüpft wie das Thema Gesundheit. Eine staatliche Daseinsfürsorgespielt dabei eine herausragende Rolle. DieSicherung hochwertiger Versorgung und dieWirtschaftlichkeit dieser Versorgung sind dabei gleichrangige Ziele. Die Vivantes GmbHleistet mit ihren 9 Krankenhäusern und 12Pflegeheimen einen alternativlosen Beitragzur Daseinsfürsorge sowie zur Sicherstellungder Patientenversorgung in Berlin und imUmland.Mit seinen knapp 5.000 Betten und der Behandlung von 435.000 Fällen im Jahr 2006 istVivantes der größte kommunale Krankenhausbetreiber in Deutschland.Sichere Arbeitsplätze bieten nur die Krankenhäuser, deren Kosten innerhalb eines festgelegten Budgets bleiben. Weil die engagierten Vivantes-Mitarbeiter in den letzten Jahrenauf ein Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichtet haben, konnte Vivantes ihnen ein hohesMaß an Arbeitsplatzsicherheit zusichern.

WohnungsgesellschaftenDas KAV Berlin Mitglied: GSWMit rund 60.000 Wohnungen entwickelt, verwaltet und vermietet die 1924 unter demNamen gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft gegründete GSW einender größten Wohnungsbestände in Berlin.Gemeinsam mit mehr als 500 Mitarbeiternsorgt die GSW dafür, dass in ihren Wohnungen rund 130.000 Menschen zufrieden undsicher leben.Das traditionelle Bekenntnis zum StandortBerlin gehört ebenso zu den Grundwerten desUnternehmens wie die nachhaltige sozialeVerantwortung.Deshalb engagiert sich die GSW für soziale,kulturelle und sportliche Projekte – für einsoziales Berlin. Der Erfolg der GSW zeigt,dass ein solider Tarifvertrag zu den Grundpfeilern wirtschaftlichen Handelns gehört.GSW Immobilien GmbHAnzahl Mitarbeiter: 515Davon Auszubildende: 26Das Beispiel der GSW-Gruppe zeigt, dassUnternehmen, die aus dem öffentlichen Bereich kamen, auch nach einer Privatisierungmit Hilfe des KAV Berlin im Wettbewerb bestehen können.9

Verbände & KammernKAV Berlin Mitglied: Arbeitsgemeinschaft Deutscher FlughäfenArbeitsgemeinschaftdeutscher FlughäfenAnzahl Mitarbeiter: 2710Die 1947 gegründete ArbeitsgemeinschaftDeutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hat seit2003 ihren Sitz in Berlin. Ordentliche Mitglieder der ADV sind alle internationalen Verkehrsflughäfen und nahezu 40 Regionalflughäfen und Verkehrslandeplätze in Deutschland. Als außerordentliche Mitglieder gehörenihr alle Bundesländer, verschiedene Städte,der Deutsche Städtetag, Industrie- und Handelskammern und andere Institutionen an.Die ADV setzt sich für einen leistungsstarkenund wettbewerbsfähigen LuftverkehrsstandortDeutschland ein. Der KAV Berlin unterstütztauch dieses Mitglied in seiner Personalpraxis.

Die Entscheidung des Landes Berlin, sich2003 aus dem KAV Berlin zurückzuziehen,ließ eine selbstbewusste Interessenvertretungfür die kommunalen Unternehmen und Einrichtungen entstehen. Dieses Selbstbewusstsein tragen die Mitglieder des KAV Berlin auchin die gemeinsame Arbeit. Dabei wird immerwieder deutlich: Konkurrenzfähigkeit undSelbstständigkeit fördern sich wechselseitig –und beides wird in der diffizilen Situation imBundesland Berlin sehr gebraucht.Der KAV Berlin steht für die wirtschaftlicheHandlungsfähigkeit von Arbeitgebern. Damitkönnen die Mitglieder des KAV Berlin ihreKonkurrenz- und Zukunftsfähigkeit nicht nurbehaupten, sondern ausbauen.Informieren Sie sich auch im Internet über dieLeistungen des KAV Berlin.www.kavberlin.de11

KontaktKAV BerlinGoethestraße 8510623 BerlinTelefon: 030/21 45 81-11Telefax: 030/21 45 81-18E-Mail: [email protected]: www.kavberlin.deGeschäftsführerin:Claudia PfeifferPresse- und Öffentlichkeitsarbeit:Mona FinderMitglieder des KAV BerlinBildungseinrichtungenAlice-Salomon Fachhochschule BerlinFachhochschule für Technik und Wirtschaft BerlinFachhochschule für Verwaltung und RechtspflegeFachhochschule für Wirtschaft BerlinFreie Universität BerlinHochschule für Musik „Hanns Eisler”Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“Humboldt-Universität zu BerlinKinder-, Jugend - und Familienzentrum FEZ-BerlinKunsthochschule Berlin-WeißenseeLette Verein BerlinPestalozzi-Fröbel-HausTechnische Fachhochschule BerlinTechnische Universität BerlinUniversität der Künste BerlinUnternehmer und DienstleisterBEHALA Berliner Hafen- und LagerhausgesellschaftBerliner Bäder-BetriebeBerliner Großmarkt GmbHBerliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR)Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)Berliner Wasserbetriebe (BWB)BT Berlin Transport GmbHDeutsches Institut für BautechnikFernheizwerk Neukölln AGFeuersozietät Berlin – BrandenburgGrün Berlin Park und Garten GmbHJakobs-Museums-Service GmbHMesse Berlin GmbHUnfallkasse BerlinKulturelle EinrichtungenAkademie der KünsteBauhaus ArchivBerlinische GalerieBröhan MuseumErinnern an die Zukunft Haus der WannseekonferenzHebbel Theater Berlin GmbHKulturveranstaltung des Bundes in Berlin GmbHMuseumsstiftung Post und TelekommunikationStiftung Oper in BerlinStiftung Stadtmuseum BerlinStiftung Topographie des TerrorsMedizinische und soziale EinrichtungenAlbert Schweitzer-Stiftung Wohnen & Betreuen BerlinJüdisches Krankenhaus BerlinJugendaufbauwerk BerlinSeniorenstiftung Prenzlauer BergSozialstiftung KöpenickStiftung Hospitäler zum Heiligen Geist und Sankt GeorgStudentenwerk BerlinVivantes Netzwerk für Gesundheit GmbHWilmersdorfer SeniorenstiftungVerbände und KammernArbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV)Deutscher BibliotheksverbandKammer für Psychologische Psychotherapeuten und Kinderund Jugendlichenpsychotherapeuten im Land BerlinVerband kommunaler Unternehmen (VKU)WohnungsgesellschaftenBWG – GSW – Betreuungsgesellschaft für Wohnungs- undGewerbebau mbHFacilita Berlin GmbHGESOBAUGEWOBAGGSWKaiser-Wilhelm- und Augusta-Stiftung c/o GEWOBAG VBMVV Energiedienstleistung Wohnen GmbH & Co. KGStadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbHWBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbHSTADT UND LAND Facility-Gesellschaft mbH

ren sind die Hauptziele der Berliner Stadtrei-nigungsbetriebe (BSR). Das Land Berlin hat mit dem Berliner Betriebegesetz zwei hoheitli-che Schwerpunktaufgaben an die BSR über-tragen: Sammlung und Entsorgung von Sied-lungsabfällen und die Straßenreinigung sowie d