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VlF stets für Sie im Einsatz!Verband fürlandwirtschaftliche : Dezember 2016Geschäftsstelle:Franz-Gerauer-Str. 2294094 RotthalmünsterTel.: 08533 / 96 07 [email protected]:Schütz WolfgangGeschäftsführer:Prechtl PhilippBild: Joachim Rukwied, Präsident des DBV bei der Bauernkundgebung am Karpfhamer FestLiebe Mitglieder, liebe Bauern und Bäuerinnen,der Vlf-Verband für landwirtschaftliche Fachbildung ist Bayerns größte Fortbildungsorganisation.Wir als Kreisverband sind ebenfalls sehr aktiv in der Vertretung Ihrer Interessen und zum Nutzenfür Ihre Betriebe. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und bittenum diese auch im kommenden Jahr.Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünschen IhnenWolfgang Schütz1.VorsitzenderRosemarie FreudensteinFrauenvorsitzendePhilipp PrechtlGeschäftsführer

Übernachtet wurde im 4-Sterne Hotel GrandMajestic Plaza.VlF-RückblickLehrfahrt nach Tschechienvom 27. - 30. Mai 201636 Teilnehmer beteiligten sich an derdiesjährigen 4-Tages Lehrfahrt um die Regionum Prag zu erkunden. Im komfortablenReisebus der Fa. Fürst ging es bei bestemReisewetter in Richtung Tschechien. Die Fahrtführte über den Grenzübergang Philippsreut –Strakónice nach Prag. Am Hauptbahnhof trafenwir unsere Reiseleiterin Lenka Kuglerova, dieuns während des gesamten Aufenthaltsbegleitete. Nach einer weiteren zweistündigenBusfahrt Richtung Nordosten erreichten wirunseren ersten Programmhöhepunkt – die eBetriebistderVersuchsstandort der Fa. Horsch. DieReisegruppe wurde hier zunächst zu einemMittagessen eingeladen. Anschließend folgteein Vortrag über den Betrieb, die Philosophieder Bewirtschaftung sowie über landtechnischeEntwicklungen und Innovationen der Fa.Horsch. Der Betrieb bewirtschaftet eine landw.Nutzfläche von ca. 3000 ha. Der zum Betriebgehörige Milchviehstall ist verpachtet. DieAckernutzung umfasst folgende Kulturen: 1250ha Weizen, 750 ha Raps sowie 1000 ha Mais.Bei der Bewirtschaftung wird konsequent aufCTF (controlled traffic farming festgesetzteFahrspuren) durch den Einsatz von GPSgesteuertenMaschinengesetzt.Beimanschließenden Betriebsrundgang wurden unsunterdenstaunendenBlickenderReiseteilnehmer die Maschinen erklärt. Nebenden festgesetzten Fahrspuren auf den Feldernsetzt der Betrieb auf 3 m Spurbreite undRaupenlaufwerke,dieauchbeimDüngerstreuen und Güllefass zum Einsatzkommen. Einblicke in den Kuhstall sowie eineFeldrundfahrt rundeten den Besuch ab.Der 2. Tag stand ganz im Zeichen der goldenenStadt Prag. Zu Fuß und mit dem Schifferkundete die Reisegruppe unter ortskundigerFührung von Frau Kuglerova und H. Cermak dieAltstadtunddiewichtigstenSehenswürdigkeiten von Prag. Erwähnenswertsind hier der Pulverturm, der Wenzelsplatz, dasAltstädter Rathaus, das Jan-Hus Denkmal sowiehistorische Gassen und Plätze. Nicht fehlendurfte ein Gang über die historischeKarlsbrücke, die das linksseitige Moldauufermit der Altstadt verbindet. Ein Blick in denbarocken Wallensteingarten sowie ein kurzerSparziergang vorbei an historischen Gebäudenrundeten den Besuch des linksseitigenMoldauufers ab. Bei der agsbuffet auch die Aussicht auf die Altstadtund Prager Burg genossen werden. DerNachmittag stand zur freien Verfügung. Je nachKondition erkundeten die Reiseteilnehmerweitere Sehenswürdigkeiten oder erholten sichim Hotel von den Eindrücken des Vormittages.Den Abend rundete der Besuch eines urigenRestaurants in der Altstadt ab. Serviert wurdeein 4-Gang Menü mit typisch tschechischenGerichten.Ein Milchviehbetrieb und die historische BurgKarlstein waren die Ziele des 3. Tages. Bei derFahrt von Prag nach Neveklov konnten dieTeilnehmer die Landschaft südlich von Prag aufsich wirken lassen.Die Betriebsleiterin des MilchviehbetriebesNeveklov gewährte uns einen Einblick in denmodernen Milchviehbetrieb und erläuterte dieWirtschaftsweise des Betriebs sowie ion. Nach kurzer Fahrt zumBullenmaststall konnte auch dieser besichtigtwerden.Seite 2

Die anschließende Panoramafahrt zur BurgKarlstein führte durch die mittelböhmischeLandschaft. Nach dem Mittagessen am Fuß derBurg Karlstein erklomm die Gruppe, je nachVorliebe zu Fuß oder mit dem en, bot sich ein schöner Ausblicküber die Landschaft um die Burg. Bei deranschließenden Burgführung gewannen wirEindrücke von der Zeit des Kaiser Karl IV im 14Jahrhundert. Die Burg diente ursprünglich alsSchatzkammerdesHeiligenRömischenReiches. Nach Rückfahrt zum Hotel und kurzerPause machten wir uns auf den Weg zumRestaurant „U Pramene“. Hier genossen wir ein4-Gänge-Menü mit Folkloremusik und nunsmitleidenschaftlichertschechischer Volksmusik.Zum Abschluss der Reise erkundeten wir am 4.Tag die Prager Burg. Diese beherrscht dasStadtbild von Prag. Sie wurde im 9. Jahrhundertvon slawischen Fürsten gegründet und vonspäteren Herrschern immer wieder erweitert.Der tschechische Präsident hat hier seinenAmtssitz. Die gesamt Anlage umfasst nebender Burg, den Königspalast sowie den SanktVeits-Dom. Besichtigt wurden auch die HeiligKreuz-Kapelle sowie die Goldene Gasse. Hierhaben Alchemisten im Mittelalter versucht,Gold herzustellen. Ein Fußmarsch durch denGarten hinab zur Altstadt beendete den Besuchder Prager Burg. Nach einem gemeinsamenMittagessen wurde die Reisegruppe in derbayerischen Repräsentanz in Prag im PalaisChotekempfangen.HerrVickersstellvertretender Leiter der Einrichtung –erklärte der Gruppe die Aufgaben dieserVertretung des Freistaates Bayern. Ziel dieserEinrichtung ist die Vermittlung von Kontaktenzwischen bayerischen und tschechischenBehörden, Firmen oder Bürgern mit denverschiedensten Anliegen.Nach einem interessanten und lehrreichenAusflug traf die Besuchergruppe wiederwohlbehalten in Rotthalmünster ein.Walter HaslingerZiel der nächsten großen Lehrfahrt:Kroatien!Das Reiseziel 2017 ist Kroatien. Die Reisedauerbeträgt wieder vier Tage von Freitag, 16. n Betrieben ist auch derBesuch örtlicher Sehenswürdigkeiten geplant.Die drei Übernachtungen erfolgen in einemHotel direkt an der Strandpromenade vonOpatija. Das genaue Programm und derFahrpreis werden wieder zeitnah im Ringbriefveröffentlicht. Gerne werden jetzt schonAnmeldungen entgegengenommen von IngaZerr, 0851/9593-425.Planungen zur Tagesfahrt 2017Die Eintagesfahrt des VlF Rotthalmünster findetam Freitag, 09.06.2017 statt. Wir besichtigeninteressante landwirtschaftliche Betriebe imGrenzraum Oberösterreich. Das Programmwird zeitnah im Ringbrief veröffentlicht. GernewerdenjetztschonAnmeldungenentgegengenommen von Inga Zerr, 0851/9593425.Die VlF FrauengruppeLehrfahrt 2016Die Lehrfahrt der VlF-Frauengruppe in dieRegion um Regensburg wurde wegen desgroßen Interesses wiederholt. Erste Station wardie Essigbrauerei Kriegl, Pilsting. Vom Chefpersönlich wurde uns informativ und amüsantdie Firmenentwicklung erklärt, währendgleichzeitig verschiedene Essigprodukte zurVerkostung angeboten wurden. Nach deminteressanten Rundgang verkosteten wirNudelsalat, Wurstsalat und Getränkeproben,mit Essig gewürzt.Seite 3

Bei der bekannten Familie Thurn und Taxishatten wir Gelegenheit den Prunk desSchlosses Emmeram zu bewundern. Dergeschichtliche Werdegang der Fürstenfamiliewurde uns erläutert. Der Nachmittag stand zurfreien Verfügung, um Regensburg auf eigeneFaust zu erkunden bzw. zu bummeln, Kaffee zutrinken oder einzukaufen.Familie Auburger in Schwaighausen presst undvermarktet Rapsöl. Unter dem Markennamen„Bayola“ kann das hochwertige bayerischeSpeiseöl bei Edeka gekauft werden. Nach derFührung verwöhnte uns Frau Auburger mitselbstgemachtenKuchen,miteigenem,frischem Rapsöl. Natürlich wurde dann aucheingekauft!HerbstveranstaltungFür die Herbstveranstaltung der Frauengruppeim November wurde KriminalkommissarWolfgang Kern von der kriminalpolizeilichenBeratungsstelle als kompetenter Rednereingeladen. Rosemarie Freudenstein, dieVorsitzende der VlF Frauengruppe konnteeinen vollen Saal und viele Ehrengästebegrüßen. Ebenso gab sie einen Überblick r Robert Schnellhammer freutesich ebenfalls über den guten Besuch. HORDaniela Lutteroth berichtetevondenAktivitäten der Abteilung Hauswirtschaft imHinblick auf die Beratung, die Teilzeitschulesowie die Ausbildungssituation im Landkreis.Diebe und Betrüger vor der Haustüre, lautetedas Motto. Wolfgang Kern gelang es sehrschnell, die Zuhörer und Zuhörerinnen zu„fesseln“. Interessiert lauschten sie den gutenRatschlägen und den vielen lebensnahenBeispielen, die der erfahrene „Kriminaler“ ausseiner langjährigen Tätigkeit zu berichtenwusste. Die Betrüger gehen heute so raffiniertvor, dass alle Anwesenden, so der Redner, aufderen Tricks hereinfallen. Kern gab den Rat,nicht allzu gutgläubig und nicht zu mitfühlendsein.Es werde keiner zufällig überfallen, sondernman werde ausgesucht! Werde man z. B. aufdem Weihnachtsmarkt von vorne angerempelt,solle man immer an seine Geldbörse denken,denn meist stehe ein Komplize dahinter. Oderder Wassertrick: Bitte jemand an der Haustüreum ein Glas Wasser oder täusche jemand gareinen Herzinfarkt vor, so könne dieser vor derHaustüre warten und müsse nicht ins Hausgebeten werden, denn selten seien diesePersonen alleine unterwegs. Von Pfeffersprayoder Schreckschusspistolen hielt Kern nichts,denn meist sei der Spray schon versprüht, ehedie Person in die entsprechende Nähe komme.Im schlimmsten Fall ginge der Wind in diefalsche Richtung und man habe denPfefferspray selber in den Augen. Besser sei es,den Schlüsselbund, den man ja meist bei sichtrage, in die Hand zu nehmen und denSchlüssel zwischen den Fingern fest zu halten.So habe man eine „Waffe“, die man beiÜberfällen gut benutzen könne.Mit vielen weiteren Beispielen wurde es einkurzweiliger Vortrag für die vielen Zuhörer undZuhörerinnen.Damit auch die Gemütlichkeit nicht zu kurzkommt, hatte die Vorstandschaft der VlFFrauengruppewiedereinreichhaltigesKuchenbuffet vorbereitet, mit dem dieserinformative Nachmittag ausklang.Auszahlungstermine Förderprogramme21.12.2016 DirektzahlungenMärz 2017 Restzahlung Kulap für dieProgrammteile:Bodennahe GülleausbringungWeideprämieWinterbegrünungSeite 4

VlF-Hauptversammlung mit KreisbauerntagMittwoch, 18. Januar 2017 um 19:00 Uhrin der Rottalhalle in Rotthalmünster.Hauptreferat:„Aktuelles zur Antibiotika-Datenbank"Frau Dr. HamannBayerisches Landesamtfür Gesundheit und LebensmittelsicherheitWir freuen uns auf Ihren Besuch!AckerbautagungMontag, 23. Januar 2017Beachten Sie hierzu auch die Ankündigungen in der TagespresseVorderhainbergRotthalmünsterGasthof „Zum Koch“Rottalhalle8:30 Uhr12:30 UhrVorträge: Erfahrungen aus dem Erntejahr 2016 und Sortenempfehlungen für das Frühjahr 2017Dr. Josef Freundorfer, AELF Deggendorf Aktuelles aus dem Pflanzenschutz und der BeratungJohann Thalhammer, AELF Deggendorf Erfahrungen und Konsequenzen aus den Unwettern und Bodenabschwemmungen2016Robert Brandhuber, LfL Freising Aktuelles aus dem AmtsbetriebBerthold Hein, AELF Passau-RotthalmünsterStefan Wipplinger, WasserberaterSeite 5

Ferkelerzeuger-Unternehmertag 2017Freitag, 03.02.2017Vorderhainberg, Gasthaus Koch9:00 - 9:309:309:40 – 10:1510:15 – 11:1511:15 - 12:1512:15 – 13:1513:15 – 14:1514:15 – 15:15Mitgliederversammlung des Beratungsringes für FerkelerzeugungNiederbayern-Ost e.V.BegrüßungLKV-Leistungsergebnisse Zuchtsauen 2015/2016Philipp Prechtl, AELF Passau-RotthalmünsterAktuelle und zukünftige Vorgaben in der SchweinehaltungAspekte in der FütterungDr. Stephan Schneider, LfL ITE GrubZukunftsfähige Stallbaulösungen in der FerkelerzeugungDr. Christina Jais, LfL ILT GrubMittagspauseFür alle nah – Unsere bayerischen Bauern e.V.Eine Werbekampagne für unsere LandwirtschaftEva Maria Haas, Geschäftsführerin„Unsere Bayerischen Bauern e.V.“Zukunftsfähige Stallbaulösungen in der PraxisMartin Wimmer, Ferkelerzeuger, Unterunsbach, Lkr. LandshutSchweinemäster-Unternehmertag 2017Freitag 17.02.2017Vorderhainberg, Gasthaus Koch9:00 - 9:309:309:40 – 10:1510:15 – 11:1511:15 – 12:1512:15 – 13:1513:15 – 14:1514:15 – 15:15Mitgliederversammlung des Beratungsringes fürSchweinemast Passau-Rotthalmünster e.V.BegrüßungLKV-Leistungszahlen in der Schweinemast 2015/2016Philipp Prechtl, AELF Passau-RotthalmünsterFür alle nah – Unsere bayerischen Bauern e.V.Eine Werbekampagne für unsere LandwirtschaftEva Maria Haas, Geschäftsführerin„Unsere Bayerischen Bauern e.V.“Zukunftsfähige Stallbaulösungen in der SchweinemastDr. Christina Jais, LfL ILT GrubMittagspauseAktuelle und zukünftige Vorgaben in der SchweinehaltungAspekte in der FütterungDr. Stephan Schneider, LfL ITE GrubImpfstrategien in der SchweinemastDr. Martin Ziegler, Tiergesundheitsdienst DeggendorfSeite 6

Ausbildungssituation in der LandwirtschaftBerufsschule PassauBerufsschule PASchülerHerkunft der Schüler u. AzubisFRGPASonstigeLdkr.6251321. Betriebliches Ausbildungsjahr(11. Klasse) (4 Tage Betrieb, 1 Tag Schule)8193302. Betriebliches Ausbildungsjahr(12. Klasse) (4 Tage Betrieb, 1 Tag Schule)1124439BGJ(10.Klasse) (4 Tage Schule, 1 Tag Betrieb)Fachschulbesuch: Landwirtschaftsschule Passau 2016/17StudierendePraxisjahr221. Semester263. Semester21Meisterbriefe und -ausbildung 2015/17 und 2016/18 LS PassauMeisterbriefe verliehen 2016:(PA 13; FRG 4)17Anmeldungen MeisterprüfungAnmeldungen Meisterprüfung2015/172016/182120Bildungsprogramm Landwirt (BiLa)TeilnehmerFortgeschrittenenkursca. 45Im Herbst 2017 beginnt wieder ein neuer BILA-KursAnerkannte Ausbildungsbetriebe Berufsbildungsamt etriebe (incl. Härtefälle)268Gesamt87078Alfred Heringlehner, Bildungsberater, AELF Passau-RotthalmünsterSeite 7

Feierliche Übergabe der Meisterbriefe!Am 25. November wurden in würdigem Rahmen im Rathausprunksaal der Stadt Landshut an74 junge Landwirte, 13 davon aus dem Landkreis Passau, durch den Bildungsreferenten desBayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Dr. Michael Karrerund den Leiter des Fortbildungszentrums Landshut-Schönbrunn die Meisterbriefe verliehen. Inseiner Festansprache ermunterte der Präsident der Bayerischen Landesanstalt fürLandwirtschaft Jakob Opperer die erfolgreichen Landwirte „mit Verstand und Optimismus dieZukunft zu meistern.“Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen allen viel Freude und Erfolg bei ihrerverantwortungsvollen Arbeit auf den Betrieben.Für seine Verdienste um die Ausbildung wurde Walter Veitweber geehrt. Er betreibt inGumperting in der Gemeinde Aldersbach einen Ackerbaubetrieb mit Schweinezucht und- mast.Nach Ablegung der Meisterprüfung und Besuch der Höheren Landbauschule bildet er seit 1998Lehrlinge aus und ist seit 2001 Mitglied im niederbayerischen Meisterprüfungsausschuss. Wirgratulieren herzlich!Stellv. Landr. Gerlinde Kaupa gratuliert zusammen mit Dr. Michael Karrerden Landwirtschaftsmeistern (vorne v. l.) Matthias Stöger, Tiefenbach,Helmut Resl, Hellham, Christian Roth, Hofkirchen, Daniel Schwarz,Hauzenberg(Mitte v. l.) Andreas Roßgoderer, Tiefenbach, Johannes Hauer, Wegscheid,Ernst Geislberger, Inzing, Markus Geier, Ruderting, Florian Hackinger,Hutthurm, Johannes Meisl, Witzmannsberg(hinten v. l.) Michael Bauer, Hauzenberg, Wolfgang Bauer, Untergriesbach,Johannes Absmayer, KarpfhamSeite 8Nicht auf dem Bild: Aus dem Landkreis FRG: Fabian Blaschko, Schönberg,Manuel Eder, Grafenau, Alexander Groß, Grafenau, Michael Pongratz,Waldkirchen

Befliegung 2016Ab Mitte Dezember 2016 stehen dieaktuellen Luftbilder aus der Befliegung2016 in iBALIS bereit.Mit einer Bildauswertungssoftware wurdenalle Feldstücke überprüft und auf möglicheUnstimmigkeiten bzgl. der Abgrenzungüberprüft. Diese „auffälligen“ Feldstückesollte jeder Landwirt in iBALIS unter n“ für seinen Betrieb abrufen (gelbhinterlegt).Wir bitten alle Landwirte, diese Feldstückeanhand der neuen Luftbilder zu überprüfenund erforderliche Korrekturen vorzunehmen bzw. beim Sachbearbeiter zu melden.AUM-Antragstellung 2017Die Antragstellung für die Agrarumweltmaßnahmen mit Verpflichtungsbeginn 2017wird voraussichtlich Anfang Januar 2017eröffnet.BeachtenSieunsereInformationen bzw. die tt!Nähere Informationen zu den vorgesehenen Maßnahmen finden Sie auch im„Förderwegweiser“ (www.iBALIS.bayern.de)unter Agrarumweltmaßnahmen/Maßnahmenangebot für die Antragstellung 2017.DauergrünlandumwandlungNach neuester EU-Gesetzgebung ist unterDG-UmwandlungnichtnureineUmwandlung zu Ackerland zu verstehen,sondern auch eine Umwandlung in einenichtlandwirtschaftlicheFläche( z.B.Bebauung oder Aufforstung ).Demnach unterliegen auch Umwandlungen von Dauergrünland in nichtland-wirtschaftliche Flächen ab dem 28.10.2016einem Genehmigungsvorbehalt (Antragstellung am AELF). Allerdings ist hier keineErsatz-Einsaatfläche erforderlich.Eine nicht genehmigte DG-Umwandlung(auch zu Nicht-LF) wird als GreeningVerstoßbewertetundkannzuKürzungen der Zahlungen führen.Damit es zu keinen Problemen bei denZahlungen kommt, bitten wir Sie, sich vorBaubeginn mit der Förderabteilung unseresAmtes in Verbindung zu setzen.Tel.: 0851/9593-30Umstellen auf Ökolandbau, ja odernein?Der Trend zum ökologischen Landbau inBayern hält weiter an. Alleine im Jahr 2016haben sich bayernweit über 800 Betriebefür die Wirtschaftsweise nach den Kriteriendes ökologischen Landbaus entschieden. InNiederbayern wirtschaften derzeit etwa 4 %der landwirtschaftlichen Betriebe ökologisch. In vielen südbayerischen Landkreisenliegen die Anteile der Biobetriebe an allenlandwirtschaftlichen Betrieben zwischen10 % und 20 %. Ein hoher Grünlandanteil,die einfachere Umstellung der e Ökomilcherfassungsstrukturenund der hohe Preisabstand zwischenökologisch und konventionell erzeugterMilch erklären diesen Unterschied.Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich gernean:Thomas Lehner bzw. Theodor Eckmüller,FZ Ökologischer Landbau,AELF Deggendorf, Tel.: 0991/208-0Seite 9

Aktuelles aus dem Sachgebiet Ernährung und HaushaltsleistungErnährungJunge Familien/Familien mit Kindern von 0-3 JahrenIm Frühling/Sommer 2017 finden wieder Veranstaltungen für Eltern von Kindern im Alter bis zu3 Jahren statt. Hier werden Informationen in den Bereichen Ernährung und Bewegungvermittelt. Die Vorträge werden im Rahmen der Elterntreffs, in Kinderkrippen oder auch beiMutter-Kind-Gruppen vor Ort angeboten. Falls Sie eine Mutter-Kind-Gruppe leiten oder mitIhrem Kind eine Gruppe besuchen und Interesse an einer Veranstaltung haben, wenden Siesich bitte an Frau Daniela Lutteroth 0851/9593-431 oder Frau Regina Ebertseder 0851/9593-431. Alle buchbaren Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage des lie/084391/index.php. Feste Termine fürVeranstaltungen finden Sie im Bildungsportal. Über dieses können Sie sich dazu .cfmGesund und fit im Kinderalltag (Kindergärten mit Kindern bis 6 Jahren)Die Maßnahmen der Ernährungsbildung in den Kindertagesstätten werden 2016/2017 in 5Kindergärten durchgeführt. Für das neue Kindergartenjahr 2017/2018 können sich nochKindergärten bewerben.Schulmilchaktion zum Weltschulmilchtag 2016Auch in diesem Jahr will unser Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaftund Forsten die Verbesserung der Versorgung der Schulkinder mit bayerischer Milch undMilchprodukten unterstützen. Anlässlich des Weltschulmilchtages am 30. September 2016 fandein abwechslungsreicher Schulmilchtag mit leckeren Milchprodukten der Firma Innstolz an derGrundschule Obernzell statt.SinnesparcoursDer Sinnesparcours wurde auch in diesem Jahr von vielen Grundschulen im Landkreis Passauausgeliehen. Der Verleih ist nach wie vor kostenlos. Die Kinder haben durch unseren neuenSinnesparcours einen spielerischen Zugang zu Lebensmittel jenseits von Nährstoffgehalt undgesundheitlichem Wert. Mit Neugier und Experimentierfreude wecken wir Interesse am ThemaLebensmittel und Essen.Genussvoll mitten im Leben (Generation 65plus)Die Genuss- und Bewegungsinseln des Ernährungsschwerpunktes 2016/17 wurden bereits aufeinigen Veranstaltungen vorgestellt und fanden großen Anklang. Die Auftaktveranstaltung fandin der Portenkirche in Fürstenzell statt. Außerdem waren wir bei einer Veranstaltung imRahmen der Woche der Senioren in Vilshofen, beim Treffen der Seniorenbeauftragten desLandkreises Passau in Hauzenberg und beim Tag der offenen Tür des SeniorenzentrumAbundus in Fürstenzell.S e i t e 10

BildungLandwirtschaftsschule, Abt. Hauswirtschaft„Winterschui“ fördert Eigenproduktion und schont Geldbeutel aus unserer letztenPressemitteilung:„Etz glaub i scho, dass ebs wiad“ – nach dem erfolgreichen Binden der Allerheiligengestecketrauten sich die Studierenden der „Winterschui“ mit gewachsenem Selbstvertrauen auchAdventskränze (Lehrkraft: Kerstin Rose) zu. Die Ergebnisse wurden von allen bestaunt, kritischreflektiert, gesparte Kosten geschätzt. Parallel entstanden in der Küchenpraxis die ersten„Leckerl“ unter fach-fraulicher Anleitung der Lehrkraft Veronika Weindl. Dass man mit mehrKnow-how, dem Beachten von Arbeitsregeln und hilfreichen Methoden schneller und besserzu einem perfekten Ergebnis kommt, überzeugte auch hier. Weitere Information zurLandwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft, gibt gerne Daniela Lutteroth, Tel.: 0851/9593431BerufsbildungDie Tätigkeit als Bildungsberaterin hat sich in den letzten Jahren verändert. Die Präsenz aufBildungsmessen u. ä. ist wichtig geworden, da der Beruf der Hauswirtschafterin nicht mehrallen Jugendlichen bekannt ist. Um für den Beruf zu werben und auf die Chancen in derHauswirtschaft aufmerksam zu machen, sind wir in Regen, Passau, Deggendorf, Pfarrkirchen auf den entsprechenden Veranstaltungen.Gleichzeitig suchen wir Betriebe, die bereit sind, Praktikantinnen aus den Mittelschulenaufzunehmen und Freude an der Hauswirtschaft zu vermitteln. Bitte melden Sie sich bei uns,wenn Sie Praktikantinnen aus den Mittel- oder Realschulen aufnehmen können. Es ist dafürnicht notwendig, dass Sie Meisterin sind. Wichtig ist, dass Sie von Ihrer Tätigkeit in derHauswirtschaft überzeugt sind, ob Privat- oder Großhaushalt spielt keine Rolle. Unsere Bitte:Nehmen Sie Praktikantinnen aus den umliegenden Schulen. Weitere Informationen zur Ausund Fortbildung in der Hauswirtschaft erhalten Sie bei Helene Winkler und Regina Ebertseder,Bildungsberaterinnen Hauswirtschaft, Tel.: 0851/9593–432 bzw. –433DiversifizierungEin umfangreiches Werk wurde wieder zusammenstellt: Alle Qualifizierungsmaßnahmengesammelt im Katalog der „Akademie für Diversifizierung“Das neue Qualifizierungsheft 2016/17 mit mehr als 150 Bildungsangeboten in ganz Bayern liegtim AELF Passau-Rotthalmünster aus. Unter www.diva.bayern.de kann es eingesehen undQualifizierungen können online gebucht werden. Hinweisen möchten wir auf folgendeSeminare:Das 6-tägige Seminar „Profigastgeber – mit Qualität zum Erfolg“ muss auf Frühjahrverschoben werden. Interessenten aus dem Bereich UadB, Direktvermarktung,Bauernhofgastronomie und weiteren Dienstleistungsangeboten sollten sich jetzt anmelden,S e i t e 11

auch Wirte aus der Region sind willkommen. Ziel ist es, den eigenen Betriebsablauf unter dieLupe zu nehmen und den (Urlaubs-)Betrieb hinsichtlich der Kundenerwartungen zuoptimieren. Die erreichte Qualifikation ist der „Qualitätscoach“. Dieser ist Voraussetzung fürdie Zertifizierung zu Servicequalität Deutschland.Im jährlichen Turnus bieten wir zur Auffrischung eine Schulung „AllgemeineLebensmittelhygiene und Neuerungen bei der Lebensmittelkennzeichnung“ an. Termin:Montag, den 13. Februar 2017 von 13:00 bis 16:30 Uhr im Amt für Ernährung,Landwirtschaft und Forsten in Passau. Rechtliche Grundlagen zur AllgemeinenLebensmittelhygiene, Anforderungen an Räume und Einrichtungen, Gute Hygienepraxis,Personalhygiene, Überblick über gesetzliche Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnungsowie Tipps und Anregungen zur praktischen Umsetzung sind Inhalte dieses Seminars. BeiInteresse melden Sie sich unter www.diva.bayern.de an. Informationen erhalten Sie beiVeronika Weindl, Tel.: 0851/9593-436 oder per E-Mail: ang „Landerlebnisreisen“Im Januar 2017 startet der Zertifikatslehrgang „Landerlebnisreisen – ein profiliertes Angebotfür den Bustourismus in Bayern“. Dieser richtet sich an landwirtschaftliche Unternehmer/innenmit Einkommenskombinationen z. B. Direktvermarktung, Bauernhofgastronomie, Urlaub aufdem Bauernhof, Biogas, Gartenbäuerinnen, Kräuterpädagogen/innen und Anbietern vonerlebnisorientierten Angeboten. Ziel der Qualifizierung ist es, Wissen und Können über dieNatur und die Landwirtschaft an Busgruppen in Form von Führungen bzw. Lern- undFreizeitangeboten professionell weiterzugeben. Das Qualifizierungsseminar umfasst 8Seminartage und dauert von Januar bis März 2017. Die Seminargebühr beträgt 300 . Einekostenlose Informationsveranstaltung über Inhalte, Dauer und Ablauf des Seminars findet amMittwoch, 30. November 2016 am Ziegenhof Deß, Richthof 5, 92342 Freystadt im LandkreisNeumarkt statt. Die Seminarplätze sind bayernweit auf 20 Teilnehmer begrenzt. EineAnmeldung für den Infotag, sowie für die Seminarreihe ist jederzeit unter www.diva.bayern.demöglich. Anmeldeschluss für die 8-tägige Qualifizierung ist der 9. Januar 2017. WeitereInformationen erhalten Sie unter Tel.: 0871/603-185 bei Ansprechpartnerin Birgit Ingerl undKerstin Rose, Tel: 0851/9593-435Unser PassauerLandLebenentwickelt sich erfreulich positiv weiter. Eine neue, zeitgemäße Homepage wurde imSeptember online gestellt. Ein Blick hinein lohnt sich: www.passauerlandleben.de. DieHomepage ist für alle Smartphones geeignet. Es wurden wieder neue Mitglieder geworben undaufgenommen. Eine besondere Ehre wurde unserem PassauerLandLeben zuteil: Der Vereinerhielt bei einem Wettbewerb unseres „Landwirtschaftsministeriums“ den ersten Staatspreisfür die hervorragende Kooperation unserer Höfe. Der Preis ist mit 2000 dotiert und wurdedurch unseren Staatsminister Helmut Brunner überreicht.S e i t e 12

Verein Urlaub auf dem Bauernhof Bayerischer Wald e.V.Der Verein ist Mitglied beim Landesverband Bauernhof- und Landhofurlaub e.V. und wurde2009 mit Betrieben bzw. den ehemaligen Anbietergemeinschaften der Landkreise Regen,Freyung-Grafenau, Passau, Straubing-Bogen, Deggendorf und Cham gegründet.Gemeinsam die Region und das Angebot für Urlaubsgäste voranbringen, das ist das Ziel desZusammenschlusses. Die Mitglieder aus dem unteren Bayerischen Wald um VorsitzendeAnnelen Stern trafen sich kürzlich in Passau zu einem „Vermieterstammtisch“, der in Zukunftregelmäßig stattfinden soll. Interessierte Anbieter sind herzlich willkommen! Informationen beiVeronika Weindl, Tel.: 0851 9593-436, E-Mail: [email protected] BauernhofHeuer wurde die Projektwoche „Sommer.Erlebnis.Bauernhof“ erstmals bayernweitdurchgeführt. In unserem Landkreis besuchten 31 Schulklassen (erfreulich viele!) die ErlebnisBauernhof-Betriebe. Damit wurde die Landwirtschaft den Kindern mit allen Sinnen vermittelt.Insgesamt besuchten seit 2012 bayernweit 127 000 Schulkinder Bauernhöfe. Bei eineröffentlichkeitswirksamen Veranstaltung mit Vertretern von Kirche, Politik, BBV und neu der UniPassau (Frau Prof. Hansen) informierten unsere Erlebnisbauern. Im kommenden Jahr wirdwieder eine Projektwoche stattfinden. Informationen erhalten Sie bei Kerstin Rose, Tel.:0851/9593-435 oder per E-Mail: [email protected] LandwirtschaftDarunter versteht man die Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit Handicap(körperliche oder geistige Behinderung, Suchterkrankung, psychischen Störungen oderanderen Einschränkungen) in der Land-, Forst- oder ländlichen Hauswirtschaft.Die halbjährlichen offenen Netzwerktreffen für Niederbayern/Oberpfalz organisiert von KerstinRose werden mit wachsendem Interesse gut besucht. Im November fand das Treffen inunserem Landkreis bei den Confido-Initiativen, Würm, Bad Griesbach statt. 45 Teilnehmer aus3 Regierungsbezirken erhielten Informationen zu Kinder und Jugendlichen, Senioren bzw.Menschen mit psychischen Erkrankungen auf dem Bauernhof. „Viel Engagement ist gefragt,aber viel Freude kommt zurück“, fasste ein Teilnehmer zusammen. Das nächsteNetzwerktreffen findet wieder in der Oberpfalz statt: Montag, 20.03.2016.Kürzlich organisierte unser AELF ein bayernweites ASG-Seminar zum Thema „TiergestützteTherapie und der Einsatz von Tieren in der Sozialen Landwirtschaft“. Gute Resonanzen sind beidiesen Themen fast selbstverständlich, da der Mensch mit besonderen Bedürfnissen inunserer Land-, Forst- und auch ländlichen Hauswirtschaft hervorragend unterstützt werdenkann. Die Bauernhöfe übernehmen hier Aufgaben des Gemeinwohls! Bayernweit ist die SozialeLandwirtschaft auf einem guten Weg, wobei noch viel zu tun bleibt. Gerade die Wege zurUmsetzung und Finanzierung sollten (von politischer Seite) vereinfacht werden. Informationenerhalten Sie bei Kerstin Rose, Tel.: 0851/9593-435/ oder per E-Mail: [email protected] e i t e 13

Milchviehhaltung im Landkreis PassauIm Dienstgebiet des Fachzentrums gibt es 4.410 Milchkuh- und Mutterkuhbetriebe (2016),davon sind knapp 25,8 % der Betriebe aus dem Landkreis Passau. Im Durchschnitt werden hierknapp 30 Tiere je Betrieb gehalten (Fachzentrum-weit 28 Kühe/Betrieb). In den letzten 5 Jahrenschieden 11 % (141 Betriebe) Betriebe aus der Milchviehhaltung aus. 25 Milchviehbetriebehaben eine Erweiterung des Betriebes vorgenommen und wuchsen in eine Bestandgröße vonüber 50 Milchkühen. Vor allem bei den kleineren Betrieben ( 25 Kühe, 104 Betriebe die letzten5 Jahre) gibt es teilweise keine Hofnachfolger oder man entscheidet sich für einearbeitsextensivere Viehhaltungsform (z.B. Bullen, Fresser) oder für

Berufsschule Passau Berufsschule PA Herkunft der Schüler u. Azubis Schüler FRG PA Sonstige Ldkr. BGJ (10.Klasse) (4 Tage Schule, 1 Tag Betrieb) 6 25 1 32 1. Betriebliches Ausbildungsjahr (11. Klasse) (4 Tage Betrieb, 1 Tag Schule) 8 19 3 30 2. Betriebliches Ausbildungsjahr (12. Klasse) (