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Member of MAHE Mahe in GermanyBedienungsanleitungMPS/MMS System 400VBedienungsanleitungMPS-System 240-420MMS-System 240-420REV 1.3April 2005Date 06.04.2005Seite 1 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitung1. EU KonformitätserklärungMahe in GermanyMember of MAHE EG-Konformitätserklärungnach EMV-Richtlinie 89/336/EWGnach Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWGMAHE Gerätebau GmbHAuwiese 12D-57223 Kreuztal-Kredenbacherklärt hiermit, dass folgendes ne-InverterMAHESerien- / TypenbezeichnungMPS 240, MPS 300, MPS 360, MPS 420MMS 240, MMS 300, MMS 360, MMS 420den Bestimmungen der (den) oben gekennzeichneten Richtlinie(n)Zeitpunkt der Erklärung geltenden Änderungen - entspricht.- einschließlich deren zumFolgende harmonisierte Normen wurden angewandt:EN 60974-1:1990Sicherheitsanforderungen für Einrichtungen zum LichtbogenschweißenTeil 1 SchweißstromquellenEN 50199:1995Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Produktnorm fürLichtbogenschweißeinrichtungenFolgende nationale oder internationale Normen (oder Teile / Klauseln daraus) und Spezifikationenwurden angewandt:EN 60309-1Stecker, Steckdosen und Kupplungen für industrielle AnwendungenTeil 1: Allgemeine AnforderungenEN 60309-2Stecker, Steckdosen und Kupplungen für industrielle AnwendungenTeil 2: Anfonderungen und Hauptmaße für die Austauschbarkeit von Stift - undBuchsensteckvorrichtungenOrt:Datum:Kreuztal, Germany2005 April, 03(Signature)ManagerGeschäftsleitung: Mario MankelAuwiese 12, 57223 Kreuztal-KredenbachTelefon: 49 2732 58 88 -0Telefax: 49 2732 58 88 [email protected] mahe-geraetebau.deSeite 2 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400V2. VORWORTWir beglückwünschen Sie zu Ihrer Wahl unserer MPS -Schweißmaschine.Multi Prozess Synergisches SystemUnsere Produkte sind nach den neuesten Anforderungen der Europäischen Gemeinschaftkonstruiert, hergestellt und getestet worden.Das Schweißsystem gewährt bei sachgerechter Anwendung ein hohes Maß anBetriebssicherheit; kann jedoch Sach- und Personenschäden verursachen, wenn dienachfolgenden Sicherheitsnormen nicht eingehalten werden.INHALT1. EU KONFORMITÄTSERKLÄRUNG.22. VORWORT.33. WICHTIG .53.1. ANLEITUNG FÜR DIE ELEKTROMAGNETISCHE KOMPATIBILITÄT .53.2. Raumanforderungen .53.3. EMISSIONSREDUZIERUNG.53.4. Hauptstromversorgung.54. SICHERHEIT .64.1. EINLEITUNG .64.2. ALLGEMEINE VORSICHTSMASSNAHMEN.64.2.1Schutz vor Verbrennungen .64.2.2Brandschutz .64.2.3Giftige Rauchgase.64.2.4Strahlung .74.2.5Elektrischer Schlag .74.2.6Herzschrittmacher .75. BESCHREIBUNG UND PRODUKTSPEZIFIKATION .75.1. EINLEITUNG .75.2. SYSTEMBESCHREIBUNG.85.3. BLOCKDIAGRAMM (Schaltbild) .85.4. PRODUKTBESCHREIBUNG, TECHNISCHE DATEN.105.5. TECHNISCHE ZEICHENERKLÄRUNG.115.6. SCHUTZEINRICHTUNGEN .115.6.1Schutz bei Überhitzung und Hauptversorgungsstörungen.116. INSTALLATION .116.1. AUSPACKEN UND AUFSTELLEN.116.2. INSTALLATION .126.3. ALLGEMEINE ANMERKUNGEN .126.4. SCHWEISSEN MIT MANTEL ELEKTRODEN .127. INBETRIEBNAHME .137.1. MPS SYSTEM Bedienung.137.2. Was ist synergisches Schweißen ? .147.2.1ELEKTRODEN MODUS .147.2.2MIG/MAG-MODUS .147.2.3TIG/WIG MODUS (nur bei MPS).15Date 06.04.2005Seite 3 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitung7.3. Funktionsbeschreibung .157.3.1Einschalten der Versorgungsspannung .157.3.2Beschreibung der Bedienelemente .167.3.3DRAHTDICKE.177.4. Allgemeine Parameter einstellen .187.5. 197.5.3WIG/TIG-2-TAKT.207.5.4WIG/TIG -4-TAKT.217.5.5ELEKTRODEN Betrieb.217.5.6TIG/WIG Betrieb .227.6. Besonderheiten .227.7. Komfortabel Parameter editieren mit Laptop .247.7.1Mindestanforderungen an den PC.247.7.2Verbindung zum PC.247.7.3Installation der Sy-MIG Software .247.7.4Das Programm SYCON.EXE .257.7.5ONLINE Modus .257.7.6OFFLINE Modus .267.7.7SYNERGY Console 3.0.0 - Funktionstastenbelegung .267.8. Software UP-DATES (SYPROG.EXE).278. BEDIENELEMENTE.289. ERSATZTEIL LISTE .29Seite 4 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400V3. WICHTIGUNBEDINGT LESEN VOR DER INBETRIEBNAHME DES GERÄTESNachfolgende Bedienungsanleitung sollte von allen Beteiligten vor Inbetriebnahme desGerätes gelesen werden. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler oder direkt an MaheGerätebau GmbH, falls Sie noch Fragen haben sollten oder irgendwelche Unklarheitenbestehen, damit Sie die gewünschten Informationen erhalten.3.1. ANLEITUNG FÜR DIE ELEKTROMAGNETISCHE KOMPATIBILITÄTDer Benutzer ist verantwortlich für die fachgerechte Installation und Nutzung des Geräts,gemäß den Angaben des Herstellers. Wenn elektromagnetische Störungen festgestelltwerden, liegt es in der Verantwortung des Benutzers, diese mit der technischen Hilfe desHerstellers zu beseitigen. In manchen Fällen ist lediglich eine Erdung der Schweißumgebungerforderlich um die Probleme abzustellen. In anderen Fällen könnte die Errichtung einerelektromagnetischen Schutzwand erforderlich sein, die die Stromquelle und die gesamteArbeitsfläche mit dem angeschlossenen Spannungsfilter umfasst. Jedenfalls müssen dieelektromagnetischen Störungen so weit heruntergebracht werden, daß sie für den Benutzernicht mehr störend sind.Achtung: Aus Sicherheitsgründen darf der Stromkreis nicht geerdet sein. Änderungen derErdungsvorkehrungen dürfen nur durch kompetentes, autorisiertes Personalvorgenommen werden, die die Folgen und Risiken der vorgenommenenVeränderungen richtig einschätzen können.3.2. RaumanforderungenVor der Installation und Inbetriebnahme des Gerätes muß der Benutzer potentielleelektromagnetische Störungen in seinem Umfeld in Betracht ziehen.Folgendes ist zu berücksichtigen:a) Andere Versorgungs-, Kontroll-, Signal- und Telefonkabel über, unter und in derangrenzenden Umgebung der Schweißmaschine;b) Radio-, Fernsehgeräte und Receiver;c) Computer und andere Kontrollgeräte;d) Sicherheits- und Überwachungsgeräte;e) Der Gesundheitszustand der anwesenden Personen, z. B. Herzschrittmacher, Hörgeräteu.s.w.f)Messgeräte und Geräte die für das Kalibrieren benutzt werden;g) Der Schutz der anderen Geräte im Umfeld des Schweißgerätes. Diese müssenkompatibel sein. Hierzu können zusätzliche Schutzvorkehrungen erforderlich werden;h) Die Tageszeit, in der die Schweißarbeiten oder andere Arbeiten durchgeführt werdensollten.Die Größe der zu berücksichtigenden Flächen hängt von der Struktur des Gebäudes undvon den anderen, zur gleichen Zeit stattfindenden Aktivitäten ab, sie kann sich sogar biszu den Nebengebäuden erstrecken.3.3. EMISSIONSREDUZIERUNG3.4. HauptstromversorgungDas Schweißgerät muß gemäß den Angaben des Herstellers an der Hauptstromversorgungangeschlossen werden. Wenn Störungen auftreten, kann es notwendig sein, zusätzlicheVorkehrungen einzurichten, z. B. das Anbringen eines Filters an der Hauptstromversorgung.Date 06.04.2005Seite 5 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitungDie Stromzuleitungen der fest installierten Schweißgeräte müssen mit einem Isolationsrohrüber die ganze Kabellänge geschützt werden.Die Schweißkabel sollten so kurz wie möglich gehalten werden.Der Benutzer ist für den korrekten und normgerechten Anschluß an das Energienetzverantwortlich!4. SICHERHEIT4.1. EINLEITUNGLichtbogenschweißgeräte wurden aufgrund jahrelanger Schweißerfahrung entwickelt. Siegewährleisten neben den sehr guten Schweißeigenschaften ein hohes Maß anBetriebssicherheit, vorausgesetzt die vom Hersteller vorgegebenen Bedienungsmethodenwerden eingehalten. Aus diesem Grund sollte die Geschäftsleitung unbedingt darauf achten,daß jeder der mit diesem Gerät arbeitet, die Gelegenheit erhält, diese Informationen zu lesen.4.2. ALLGEMEINE VORSICHTSMASSNAHMEN4.2.1 Schutz vor VerbrennungenFunken, Schlacken, heißes Metall und Strahlen können beim Lichtbogenschweißen Augenund Haut massiv gefährden. Je näher der Benutzer oder irgendeine andere Person an dieSchweißstelle kommt, desto höher ist die Gefahr, der er sich aussetzt. VernünftigeSchutzkleidung und -ausrüstung muß unbedingt vom Benutzer getragen werden und auch vonallen anderen Personen, die in der Nähe des Schweißplatzes arbeiten. Schutzhandschuhe(speziell geeignet für das Schweißen) und eine Kopfbedeckung werden ebenso benötigt.Eine Schutzbrille ist unabdingbar und muß getragen werden um die Augen des Benutzersvor Strahlen, fliegenden Funken und heißem Metall zu schützen.4.2.2 BrandschutzDa beim Elektrolichtbogenschweißen heißes Metall, Funken und Schlacken entstehen,müssen Vorkehrungen zur Verhütung von Feuer und/oder Explo sionen getroffen werden.Es müssen geeignete Feuerlöscheinrichtungen in unmittelbarer Nähe des Schweißplatzesverfügbar sein. Alle feuergefährlichen Materialien müssen aus der Nähe des Schweißplatzesentfernt werden. Der Mindestabstand beträgt 10 Meter.Schweißen Sie niemals leere Behälter, welche giftige oder möglicherweise explosiveMaterialien enthielten. Solche Behälter müssen vor dem Schweißen äußerst gründlichgereinigt werden.Schweißen Sie niemals, wenn sich in der Atmosphäre/Luft hohe Konzentrationen von Staub,leicht entzündlichen Gasen und feuergefährlichen Flüssigkeitsdämpfen (wie z.b. Benzin)befinden.Nach dem Schweißen müssen Sie sicherstellen, daß die geschweißten Teile abgekühlt sind,bevor sie angefasst werden oder in Kontakt mit feuergefährlichen, entzündlichen Materialienkommen.4.2.3 Giftige RauchgaseOrdnungsgemäße Vorkehrungen sind anzuwenden, um den Schweißer oder andere Personenin der Umgebung nicht den eventuell giftigen Rauchgasen auszusetzen, welche während desSchweißens möglicherweise erzeugt werden.Bestimmte chlorierte Lösungsmittel zersetzen sich unter ultravioletter Strahlung und bildenPhosgengas. Mit diesen Lösungen sollte vorsichtig umgegangen werden, damit der Kontaktmit den zu schweißenden Teilen vermieden wird. Behälter solcher Lösungen und/oderanderen Entfettungsmitteln sind aus der Nähe des Schweißplatzes zu entfernen.Wenn an beschichteten Metallen, welche Anteile von Blei, Kadmium, Zink, Quecksilber undBeryllium enthalten, Schweißoperationen durchgeführt werden, können schädlicheKonzentrationen von giftigen Rauchgasen entstehen. Angemessene Absaugventilatorenmüssen vorhanden sein oder der Benutzer muß eine Spezialausrüstung tragen, die dieFrischluftzufuhr wie bei einem Atmungsgerät oder einem mit Luft versorgtem Helm garantiert.Seite 6 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400VSchweißen Sie keine Metalle, welche mit Materialien beschichtet sind, die giftige Rauchgaseentstehen lassen, es sei denn:Die Beschichtung wurde vor dem Schweißen entfernt.Der Schweißplatz ist a usreichend belüftet.Der Schweißer ist mit einer Frischluft-Atemausrüstung ausgestattet.4.2.4 StrahlungDie beim Schweißen auftretende ultraviolette Strahlung kann schädlich für dieAugen sein und die Haut verbrennen. Es ist deshalb unbedingt erforderlich Schutzkleidungund -helm zu tragen.Kontaktlinsen sollten nicht getragen werden, da die starke Hitze ein Verkle ben mit derHornhaut verursachen kann.Der beim Schweißen benutzte Schutzschild sollte mit Sicherheitsgläsern (mindestens DIN 10)ausgerüstet sein, welche bei Bruch oder Beschädigung sofort ausgetauscht werden müssen.Der Lichtbogen kann für die Augen schädlich sein und ist gefährlich bis zu einer Entfernungvon 15 Metern. Niemals sollte mit bloßen, ungeschützten Augen hineingesehen werden.4.2.5 Elektrischer SchlagAlle elektrischen Schläge können tödlich sein und deshalb sollten stromführende Kabelund/oder Teile niemals berührt werden.Durch das Tragen von isolierenden Handschuhen und Kleidung ist für Isola tion vom zuschweißenden Teil und Erdboden zu sorgen.Kleidungsstücke, wie z.b. Handschuhe, Schuhe, Kopfbedeckungen und Oberkleidung solltenimmer trocken sein und das Arbeiten in feuchten oder nassen Räumen sollte vermiedenwerden.Die zu schweißenden Teile dürfen nicht berührt oder in der Hand geha lten werden; sowie manden leichtesten elektrischen Schlag verspürt, muß das Schweißen sofort unterbrochenwerden. Bevor das Problem/der Fehler nicht erkannt und von qualifiziertem Personal behobenwurde, darf die Arbeit nicht wieder aufgenommen werden. Hä ufiges Kontrollieren derHauptstromkabel auf Beschädigungen oder Risse der Ummantelung und sofortiger Wechselder beschädigten Kabel sind äußerst wichtig. Vor dem Wechseln der Kabel und Entfernungder Geräteabdeckung ist die Verbindung zwischen Stromversorgungskabel und Hauptleitungzu unterbrechen. Benutzen Sie das Gerät nie ohne Geräteabdeckungen.Alle beschädigten Teile sind immer nur durch Original-Ersatzteile zu ersetzen.Verändern bzw. schließen Sie nie die Sicherheits-Stromunterbrecher kurz und stellen Siesicher, daß die Stromversorgung durch einen leistungsfähigen Erdungsstecker ausgestattetist.Stellen Sie sicher, daß der Schweißtisch gut geerdet ist.Jede Wartung darf nur durch qualifiziertes Personal durchgeführt werden. Sind Sie sich deshohen Risikos, bedingt durch die gefährlichen elektrischen Spannungen, welche beim Arbeitenmit dem Gerät auftreten, bewußt.4.2.6 HerzschrittmacherPersonen, die ein elektronisches Lebenserhaltungsgerät (wie z.b. Herzschrittmacher etc.)tragen, sollten Ihren Arzt befragen, bevor sie sich in die Nähe von Lichtbogen-, Schneid-,Ausbrenn- oder Punktschweißanlagen begeben, um sicherzustellen, daß die magnetischenFelder in Verbindung mit den hohen elektrischen Strömen ihre Geräte nicht beeinflussen.5. BESCHREIBUNG UND PRODUKTSPEZIFIKATION5.1. EINLEITUNGDie Schweißstromversorgung liefert abhängig von der gewählten Betriebsart- konstanten Strom bei MMA- und TIG/WIG- Modus- konstante Spannung bei MIG/MAG-ModusDate 06.04.2005Seite 7 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitungund sind mit INVERTER Technik konstruiert, mit Hochleistungs- und Hochzuverlässigkeitsteilen ausgestattet und können für Stabelektroden sowie für WIG Schweißen undMIG/MAG genutzt werden.5.2. SYSTEMBESCHREIBUNGDie Stromversorgung ist zusammen mit der Steuerlogik auf separaten, untereinanderauswechselbaren Hybridbaugruppen auf einer einzigen Haupttafel angebaut. Hierdurch erhältdas System einen sehr hohen Grad an Zuverlässigkeit und vereinfacht Wartung undKundendienst.Die Leistungselektronik beinhaltet einen INVERTER welcher mit einer Frequenz höher als 50kHz und mit einer sehr niedrigen Resonanzzeit arbeitet, was in einem extrem gleichmäßigenSchweißen resultiert, mit einfachem Starten, homogener Tröpfchengröße, bessererDurchdringung und glattem Perlvorkommen.5.3. BLOCKDIAGRAMM (Schaltbild)Abbildung 1 - BlockschaltbildSeite 8 von 29Date 06.04.2005

Bedienungsanleitung1MPS/MMS System 400V2345678 300VPE1234HF On/OffDDX3NSL25-4GPlusBASIS Board5 14J21J82HPGNDLed Poti2NSL39-4GTIGJ81211123487654321TIG triggerMinusX212345HF switchingSynergy Front23XF1XF2HPGND 300VZavit na HF 5J61234Synergy power boardFastonyL OUTN OUTL INTIG87654321B123421234L2N INLed Poti12345J7J1L11MBGAS1230V25140VAA6V6V24V24VTitle: Mobile MIG/MAG interna cableing planSize:A3Number: 1Date: 4-Dec-2002 Time: 11:18:37Filename: Kabelaz Handy-MIG1Date 06.04.200523456Seite 9 von 29Revision: 1Sheet: 1 Total: 17MAHE ElektronikIng. Jaroslav KUCERA8

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitung5.4. PRODUKTBESCHREIBUNG, TECHNISCHE DATENSeite 10 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400V5.5. TECHNISCHE ZEICHENERKLÄRUNG IEC 974 EN 60974 S/N/.SMAW WIGU XEinschaltdauer-Prozentsatz. Die Einschaltdauer zeigt den Prozentsatzvon 10 Min., in welchem die Stromversorgung bei einemgegebenen Strom ohneÜberhitzung arbeitet.I2SchweißstromU2Sekundärspannung mit Schweißstrom I2U1Nenn-Netzspannung1 50/60 HzEinphasenversorgung 50 oder 60 HzI1absorbierter Strom beim entsprechendem Schweißstrom I2. Bei derStromversorgung für das WIG Schweißen, dividieren Sie den I1 -Wertdurch 1,6IP23Schutzklasse des MetallrahmensSgeeignet für Arbeiten in Hochrisikobereichen Die Spannungsversorgung ist hergestellt gemäß dieseninternationalen NormenSerien-Nr., ist bei allen Rückfragen anzugebenStatistischer Einphasenfrequenzumrichter Tropfeigenschaft geeignetfür das Schweißen mit ummantelter Elektrodegeeignet für das WIG - Schweißensekundäre ZündspannungAnmerkung: Die Stromversorgung wurde so konstruiert, daß das Arbeiten mit Klasse 3Verschmutzung (IEC664) gewährleistet ist.5.6. SCHUTZEINRICHTUNGEN5.6.1 Schutz bei Überhitzung und HauptversorgungsstörungenDie Stromversorgung ist durch eine Einrichtung geschützt, welche sich im Falle vonÜberhitzung und/oder Stromversorgungsstörungen einschaltet. Wenn sich diese Einrichtungeinschaltet, stoppt das Gerät die Stromversorgung, der Ventilator läuft jedoch weiter. Durchdas Aufleuchten einer LED wird angezeigt, daß die Schutzeinrichtung sich eingeschaltet hat.Sobald die LED erlischt, ist das Gerät wieder einsatzbereit.6. INSTALLATION6.1. AUSPACKEN UND AUFSTELLENPacken Sie das Gerät aus und untersuchen Sie es gründlich auf Transportschäden. EtwaigeSchadensersatzansprüche, die durch den Transport hervorgerufen wurden, müssen vomKäufer beim Frachtführer geltend gemacht werden. Um das Recht auf Schadensersatz nichtzu verlieren sollten Sie keine Blanko Unterschrift leisten, sondern vielmehr sollte ein Vermerkgemacht werden, daß das Recht auf Schadensersatzansprüche reserviert wird für den Fall,daß nach dem Auspacken Transportschäden entdeckt werden.Alle Mitteilungen bezüglich dieses Geräts müssen die Modell- und Seriennummerenthalten, welche sich auf der Rückseite der Stromversorgung befinden.Date 06.04.2005Seite 11 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitungNach dem Auspacken stellen Sie das Gerät an einem gründlich belüfteten, möglichststaubfreien Platz auf. Achten Sie dabei darauf, daß die Luftzufuhr neben den Kühlschlitzennicht versperrt wird.Warnung: Es ist äußerst wichtig, die Luftzufuhr um das Gerät nicht einzuschränken, weil dieseine Überhitzung des Gerätes zur Folge haben kann und möglicherweise innere Teilebeschädigt werden.Es sollte mindestens 200 mm freier, uneingeschränkter Platz rund um das Ge rät vorhandensein. Legen Sie keine Filter oder Abdeckungen vor die Lufteinlassschlitze derStromversorgung, denn sonst erlischt die Garantie.Anmerkung: Wenn Sie das Gerät auf der Schulter tragen, muß darauf geachtet werden, daßdie Lufteinlassschlitze nicht versperrt werden.6.2. INSTALLATIONDas Gerät muß durch erfahrenes Personal installiert werden. Alle Verbindungen müssen dengeltenden Regeln entsprechen, in völliger Übereinstimmung mit den Sicherheitsvorschriften(CENELEC HD 427).6.3. ALLGEMEINE ANMERKUNGENVor dem Gebrauch dieser Stromversorgung sind die CENELEC Normen HD 407 und HD 433sorgfältig zu lesen. Die Isolationskabel, Elektrodenhalteklammer, Stecker und Steckdosen sindzu kontrollieren und es gilt sicherzustellen, daß die Längen und Querschnitte derSchweißkabel mit dem gewählten Strom vereinbar sind: bis 5 m Kabellänge: Mindestquerschnitt 16 mm2 5 - 20 m Kabellänge: Mindestquerschnitt 25 mm2 20 - 30 m Kabellänge: Mindestquerschnitt 35 mm26.4. SCHWEISSEN MIT MANTEL ELEKTRODENDas Schweißgerät ist für alle Arten von Elektroden geeignet, mit Ausnahme von CelluloseElektroden (AWS 6010). Benutzen Sie Elektrodenhalte klammern ohne hervorstehendeHalterungsschrauben, die den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen. Stellen Sie sicher,daß der Hauptschalter auf Position „O“ gestellt ist bzw. daß das Hauptversorgungskabel nichtin die Steckdose eingesteckt ist. Verbinden Sie die Schweißkabel, ihrer Polarität entsprechendund nach den Angaben des Elektrodenherstellers. Der Schweißstromkreis sollte nichtvorsätzlich in direkten oder indirekten Kontakt mit dem Schutzkabel gebracht werden, es seidenn am Schweißteil.Wenn die Erdung mit dem Schutzkabel bewusst am Werkstück gemacht wird, muß dieVerbindung so kurz wie möglich sein. Der Querschnitt des Schutzkabels muß mindestens sogroß wie der Querschnitt des Schweißstromrückführungskabels sein. Beide Kabel müssen ander gleichen Stelle am Werkstück angeschlossen werden. Benutzen Sie die Erdungsklemmeam Gerät oder eine Erdungsklemme in der Nähe.Alle Vorsichtsmaßnahmen müssen so getroffen werden, um Streustrom zu vermeiden.Prüfen Sie, ob die Netzspannung der Eingangsspannung des Gerätes entspricht. (sieheDatenschild).Verbinden des Hauptversorgungskabels:Beim Anbringen der Stecker ist auf passende Kapazität zu achten und daß der gelb-grüneDraht des Hauptkabels mit dem Erdungsstecker verbunden ist. Die Kapazität desThermomagnetschalters oder der Sicherungen in der Hauptversorgungsleitung sollte größeroder gleich dem von dem Gerät absorbierenden Strom I1 sein.Der absorbierte Strom I1 ist durch das Lesen der technischen Spezifikationen am Gerätentsprechend der Hauptversorgungsspannung U1 zu bestimmen. Alle Verlängerungskabelmüssen den Querschnitt haben, der dem absorbierten Strom I1 entspricht.Seite 12 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400VSchalten Sie die Stromzufuhr am Hauptschalter an der Geräterückseite ein.WARNUNG:ELEKTRISCHE SCHLÄGE KÖNNEN TÖDLICH SEIN! BERÜHREN SIE KEINE STROMFÜHRENDEN TEILE! BERÜHREN SIE KEINE SCHWEIßAUSGANGSANSCHLÜSSE, WENN DAS GERÄTEINGESCHALTET IST! BERÜHREN SIE NIEMALS DEN SCHWEIßAPPARAT ODER ELEKTRODE UND DIEERDKLEMME GLEICHZEITIG!Der Strom ist entsprechend des Elektrodendurchmessers, der Schweißpositi on und der zuschweißenden Naht zu wählen. Nach dem Schweißen ist daran zu denken, den Hauptschalterauszuschalten und die Elektrode aus dem Elektrodenhalter zu entfernen.7. INBETRIEBNAHMEVerbinden Sie den gewünschten Schweißbrenner oder Elektrodenhalter mit dem Gerät undverbinden Sie den Gaseingang mit der Gasflasche. Schalten Sie das Gerät mit demHauptschalter ein.ACHTUNG: Es darf immer nur ein Schweißbrenner oder der Elektrodenhalter mit derMaschine verbunden sein.7.1. MPS SYSTEM BedienungMulti Prozess Synergisches SystemDate 06.04.2005Seite 13 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitung7.2. Was ist synergisches Schweißen ?Die Steuerung sorgt dafür, daß der Schweißer mit wenigen Schritten die Maschine eingestellthat und mit dem Schweißen beginnen kann.Die Steuerung stellt alle erforderlichen Parameter der Maschine ein und ermöglicht, wenn eserforderlich ist, noch kleine Korrekturen von den vorgegebenen Werten für Strom, Spannungoder Drahtgeschwindigkeit.7.2.1 ELEKTRODEN MODUS1. Steuerung einschalten2. Betriebsart einstellen ELEKTRODEN-MODUS3. Materialstärke des Werkstücks einstellenJetzt sind die Schweißparameter eingestellt und das AMPER-Display zeigt den Wert für denermittelten Schweißstrom mit dem jetzt geschweißt wird.7.2.2 MIG/MAG-MODUS1. Steuerung einschalten2. Betriebsart einstellen MIG-MODUS (2-Takt oder 4 -Takt)3. Materialart auswählen4. Drahtdurchmesser auswählen5. Materialstärke des Werkstücks einstellenSo das war’s, jetzt sind die Schweißparameter eingestellt und die Displays zeigen die Wertefür Schweißstrom, Schweißspannung und Drahtgeschwindigkeit mit denen jetzt geschweißtwird.Seite 14 von 29Date 06.04.2005

BedienungsanleitungMPS/MMS System 400V7.2.3 TIG/WIG MODUS (nur bei MPS)1. Steuerung einschalten2. Betriebsart einstellen TIG/WIG-MODUS3. Materialstärke des Werkstücks einstellenJetzt sind die Schweißparameter eingestellt und das AMPER-Display zeigt den Wert für denermittelten Schweißstrom mit dem jetzt geschweißt wird.7.3. Funktionsbeschreibung7.3.1 Einschalten der VersorgungsspannungNach dem Einschalten der Versorgungsspannung der Maschine werden für kurze Zeit alleLampen (LEDs) und Displays eingeschaltet. Danach wird in den untersten beiden DisplaysSx 190Angezeigt.Wo bei 190 für den Maschinen Typ steht also 140 . 210 sein kann.Danach wird die Revision der Software angezeigt.R1.1Danach sind alle Anzeigen ausgeschaltet, die LED „OFF“ und eine der drei BetriebsartenLEDs leuchtet. Jetzt ist die Maschine betriebsbereit.Date 06.04.2005Seite 15 von 29

MPS/MMS System 400VBedienungsanleitung7.3.2 Beschreibung der BedienelementeEIN/AUSMit diesem Taster wird die Maschine EIN und AUS geschaltet.BETRIEBSARTMit diesem Taster wird die Betriebsart umgeschaltet.Mit jedem Tastendruck wird in dieser Reihenfolge geschaltetMIG 2-Taktnur LED 2-Takt leuchtetMIG 4-Taktnur LED 4-Takt leuchtetTIG 2-TaktLED 2-Takt leuchtet und LED Elektrode blinktTIG 4-TakLED 4-Takt leuchtet und LED Elektrode blinktElektrodenur LED Elektrode leuchtetMETALLMit

Veränderungen richtig einschätzen können. 3.2. Raumanforderungen . Das Schweißgerät muß gemäß den Angaben des H erstellers an der Hauptstromversorgung . - konstante Spannung bei MIG/MAG -Modu