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Nachrichten und Informationen aus der Gemeinde St. Dionysius Mündelheim / SermNr. 15AusgabeNovember 201410 Jahre Malteserstiftin Mündelheim40 JahreSeniorenkreis in SermHilferuf aus NigeriaWeihnachtstermineDeichbauEingang zum Malteserstift

AUFTAKTRedaktionsmitteilungVor zehn Jahren wurde das Malteserstift St. Sebastian in Mündelheim eingeweiht. Heute hat man denEindruck, „als wäre es immer schon hier gewesen“,wie es in unserem Jubiläumsartikel heißt. Interessantist da ein Rückblick auf das Pfarrblatt im August 2003,ein Jahr, bevor das Malteserstift eröffnet wurde. Damals wurde darum gebeten, das Seniorenzentrum anzunehmen und sich ehrenamtlich für die dort lebendenMenschen einzusetzen. Dieser Aufruf blieb nicht ungehört. Heute kümmern sich 50 (!) Ehrenamtliche umdie Bewohner des Malteserstifts. Viele, die sich dortengagieren, sagen, dass das Ehrenamt keineswegs nurMühe macht, vielmehr „bekomme man auch etwas zurück“. Das ist zwar keine Entlohnung mit Geld, abereine Entlohnung, die jeder Ehrenamtliche auf seine eigene Art empfinden wird.Nicht nur im Malteserstift kann man sich ehrenamtlich engagieren; es gibt viele Möglichkeiten, sich amGemeindeleben zu beteiligen. Sei es in einem der Chöre, beim Seniorentreff, in einer Laienspielschar, in einem Verein oder auch in einer Solidaritätsgruppe wieder des Spendenteams, das seit zehn Jahren die nichtnur schwierige, sondern lebensgefährliche Arbeit vonPater Mike in Nigeria unterstützt. Zum Gemeindelebengehört manchmal auch die weite Welt. Zum Blick überden Gemeindekirchturm hinaus gehört auch ein Bericht des Vorsitzenden des Mündelheimer Bürgervereins, der durchaus kritisch den aktuellen Stand bei derDeichsanierung schildert. Übrigens: Auch im Bürgerverein kann man sich ehrenamtlich engagieren.Ein frohes Weihnachtsfest wünschtdas RedaktionsteamImpressum:PORTAL ist der Brief der katholischen Gemeinde St.Dionysius. Er wird zweimal im Jahr an alle Haushalte inMündelheim, Serm und Ehingen verteilt.Herausgeber: Gemeinderat St. DionysiusRedaktionsanschrift:Uerdinger Str. 183a, 47259 DuisburgDruck: Gemeindebriefdruckerei, Groß OesingenAuflage: 3150 ExemplareDas Redaktionsteam:Hans Eck, Regina Hommers, Peter Klucken, ReginaKöllner-Kolb, Margret Köster, Klemens Kolb, LissSchulteWir freuen uns über Artikel zu Gruppierungen oder Vereinen in Mündelheim und Serm, nach Möglichkeit [email protected] Gemeinde,liebe Mündelheimer und Sermer,Wenn wir in wenigenWochen das „Fest des Friedens“ feiern, werden wir berührt sein, wenn wir imKrippenspiel die Weihnachtsgeschichte mit derHerbergssuche verfolgen.Wenn wir in wenigenWochen das „Fest des Friedens“ feiern, werden weltweit immer noch hunderttausende Menschen vor Kriegen und Bürgerkriegen auf derFlucht sein und wir ziehen in Europa neue Grenzen, umdiese Menschen abzuweisen.Vor zweitausend Jahren fand das Kind Gottes keineAufnahme in unserer Welt. Damals, wie heute?Wie Menschen eine Heimat geben und finden, schildert diese kleine Geschichte:An einem gemütlichen Abend auf einer Gruppenreiseerzählten wir, wie wir unsere Männer nach dem zweitenWeltkrieg kennen lernten. Eine der Frauen berichtetezaghaft: "Ich habe gar nicht den Mann geheiratet, sonderndie fünf verwaisten Kinder. Die Mutter war gestorbenund ich beobachtete, wie die Kinder immer mehr verwahrlosten. Da sagte ich meinem Vater, dass ich diesenMann heiraten werde, um die Kinder zu versorgen. Erwar entsetzt, aber ich übernahm die Aufgabe, den Kindern die Mutter zu ersetzen. Wir wurden eine glücklicheFamilie. Ich bekam noch das sechste Kind. Ich versuchte,die Familie zu versorgen und zusammen zu halten."Wir wurden alle still und fragten auch nicht mehr.Aber sie hatte uns noch etwas verschwiegen.Das erfuhren wir erst auf ihrer Beerdigung vom Pfarrer und der Familie. Nach Kriegsende brach in Westpreußen Typhus aus. Ihre Schwester, wie sie Witwe mit fünfKindern, erkrankte und starb. Nun waren die Neffen undNichten polnische Waisenkinder und sollten in ein polnisches Waisenhaus. Eine Nichte berichtet: "Wir klammerten uns an Tantes Rockzipfel und bettelten, wir wollenbei dir bleiben, bitte, bitte behalte uns." Tante konntenicht anders - sie versorgte nun 11 Kinder! Davon warnur ein Kind ihr eigenes. Diese kleine ruhige Frau hat esgeschafft, den Kindern ein zwar karges aber liebevolles"Zuhause" zu schaffen.Für mich ist das eine moderne, höchst aktuelle Weihnachtsgeschichte; eine Geschichte, die Ernst macht mitdem Fest des Friedens.So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles Neues Jahr2015.Ihr Pastor

JUBILÄUMAls wäre es schon immer hier gewesen10 JAHRE MALTESERSTIFT ST. SEBASTIANMit vielen Bewohnern, Mieternund Mitarbeitern ,,der ersten Stunde“feierte das Malteserstift St. Sebastianjetzt sein zehnjähriges Bestehen.Jahren Malteserstift St. Sebastianzeigten Hausleiterin Andrea Bierhoffund der Vorstand des Fördervereins,Bringfried Rebbe.Nach einer sehr stimmungsvollenHeiligen Messe in der St. DionysiusKirche blickten die Teilnehmer deroffiziellen Feierstunde auf zehn ereignisreiche Jahre in Mündelheimzurück: Der sukzessive Einzug abNovember 2004, das Einleben imneuen Haus, die Gründung des Fördervereins 2007, die besondere Fußballbegeisterung von Bewohnern undMitarbeitern in den Fußball-WMJahren 2006, 2010 und 2014.Eine besondere Ehre wurde zumAbschluss den Bewohnern, Mietern,sowie haupt- und ehrenamtlichenMitarbeitern zuteil, die von Anfangan dabei sind. Es gab Glückwünscheund kleine Aufmerksamkeiten.Es ist kaum zu glauben, dassschon zehn Jahre vergangen sind“,sagte Hausleiterin Andrea Bierhoff.Damals wie heute: mit seinem umfassenden Leistungsangebot aus eingestreuter Kurzzeitpflege, stationärerPflege und Wohnen mit Service istdas Malteserstift St.Sebastian noch immer aufgrund seinerLage und Einbindung in die Dorfgemeinschaft einzigartig“, so Frau Bierhoff weiter.Dass es kein Tag wie jeder anderewar im Malteserstift St. Sebastian,das genossen vor allem die Bewohner: Zusätzlich zum Speiseplan gab esam Mittag Spezialitäten und einengemütlichen Nachmittag mit Kaffee,Kuchen und Musik. HausleiterinAndrea Bierhoff: ,,Unsere Bewohnerhaben die Feier zum Jubiläum sehrgenossen und freuen sich mit unsüber die ersten zehn und hoffentlichviele weitere Jahre im MalteserstiftSt. Sebastian.“Zurück geblättertIn den Pfarrnachrichten war im August2003 zu lesen:„Es ist so weit: Die Baustelle für dasneue Malteserstift aufdem altenRoskothenhof an der Sermer Straße ist eingerichtet, nachdem alle baurechtlichen,denkmalpflegerischen und auch Tierschutzfragen (Schleiereulen und Schwalben) geklärt waren. Eine etwa einjährige Bauphaseist vorgesehen. Die Architektur ist demBauernhof angeglichen.Mit dem Bau des Malteserstiftes schließtsich ein Kreis: Bis zum Jahre 1980 beherbergte der „Pöttelshof“, Auf dem Hunsrück14, das zu unserer Gemeinde gehörige kleine St. Josefs-Altenheim. Gruppierungenunserer Gemeinde hatten gute Kontakte zuden Heimbewohnern aufgebaut. Eine Jugendgruppe engagierte sich im sonntäglichen sogenannten „Altenheimbereitschaftsdienst“. Vielleicht kann es nach der Einweihung des Malteserstiftes zu einer Neuauflage in ähnlicher Form kommen.Vielen Gesprächen im Ort ist zu entnehmen, dass die Errichtung des Malteserstiftesein Lichtblick ist für alle, die vielleicht irgendwann einmal ihren Alltag nicht mehrallein bewältigen können. Das Malteserstiftist dann ein „Ort im Ort“ für ein neuesZuhause“. Wir freuen uns auf das geplanteSeniorenstift und möchten es in unserm Ortwillkommen heißen!“Die Glückwünsche der Stadt überbrachte Bezirksbürgermeister VolkerHaasper. Schöne Erinnerungen an vieleEreignisse und Erlebnisse aus zehn„Danke für dieseschönen Jahre,danke für diesegute Zeit,hoffen, dassweiter GottesSegen bei unsallen bleibt.“So wurde imGottesdienstgesungen.Und heute? Das Stift ist mit 60 Pflegeplätzen und 16 Wohnungen immer vollbelegt. Auch aus Mündelheim haben vieledort ein neues Zuhause gefunden. Nebenden Hauptamtlichen ist eine große ZahlEhrenamtlicher tätig. Gruppierungen wiedie Schützenbruderschaft, der Bürgerverein, die Grundschule, der Kindergartenund unsere Gemeinde haben das Sebastianstift regelmäßig hilfsbereit im Blick.Nicht zuletzt ist ein äußerst aktiver Förderverein immer „nah dran“.So hat sich der Kreis geschlossen, unddas Seniorenstift St. Sebastian ist zumSegen für unseren Ort geworden.Herzlichen Glückwunsch zum Zehnjährigen!3

JUBILÄUM40 JAHRE SENIORENTREFF IN SERMAm 4.12.1974 begann in Sermeine neue Zeitrechnung für die Senioren. August Cogliatti gilt alsGründer der Seniorengemeinschaft.Die monatlichen Treffen, Tagesausflüge und die jährliche Bildungsfreizeit waren eine willkommeneAbwechslung für die älteren Sermer.Nach zehn Jahren musste August aus gesundheitlichen Gründendie Leitung der Senioren abgeben.Mit Anni Krampe fand sich eineengagierte Frau, die alles im Sinneihres Vorgängers weitermachte.1990 zog Anni mit ihrem Mannnach Tengen am Bodensee. Nunkam die Zeit von Waltrud Remers.Ihr anpackendes Wesen sorgte immer wieder für große Freude beiden Senioren. Sie backte, was dasZeug hielt für den Monatstreff undhatte immer eine Überraschung für„ihre Senioren“ bereit. Aber alleinekonnte auch sie nicht alles schaffen.Viele Helfer standen ihr zur Seite,damit die Senioren gerne zu denVeranstaltungen kamen und verwöhnt wurden. Als Waltrud schwererkrankte, konnten sich die älterenSermer darauf verlassen, dass esweiterging. Paula Cillesen hatteschon mit Waltrud zusammen gearbeitet und kannte sich gut aus. Un-4Gruppenfoto einer Bildungsfreizeit(vorne Waltrud Remers)„Liar“ zaubert mit Janeterstützt von Christel Koths betreutPaula bis heute alle Aktionen.Am 22. Oktober fand anlässlichdes 40jährigen Jubiläums eine besondere Feier statt. Nach der Hl.Messe wurde im Pfarrzentrum zuMittag gegessen. Der Fördervereinschenkte den Senioren den Zauberer„Liar“. Mit seinem französischenCharme begeisterte er die Anwesenden. Mancher fragte sich wie erTücher oder Bälle vor ihren Augenverschwinden lassen konnte oderein zerschnittenes Seil wieder zusammen fügte.Heinz Baltes erzählte, in seinereigenen Art, Lustiges über Sermund die Eigenarten der Einwohner.Mit Kaffee, Kuchen und Musikwurde der Tag beendet. Wir hoffen,dass es immer wieder Personengibt, die für die Senioren etwas Besonderes auf die Beine stellen, dennes wäre schade, wenn ältere Menschen nur zu Hause hocken würden.An dieser Stelle ein herzlichesDankeschön an alle Verantwortlichen und Helfer, die seit nun 40Jahren einen besonderen „Dienst“leisten.Beim Frühsport im April 1999 in Bad Laer

ENDLICH STAUFREI!Wer erinnert sich nicht an die vielen Staus auf Duisburger Autobahnen,insbesondere durch die aufwändigeSanierung der A59 im Bereich derBerliner Brücke hervorgerufen. VonMai bis Oktober mussten wir uns inDuisburg oft gedulden und waren anvielen Tagen Teilnehmer einer Wartegemeinschaft. So nennt man heuteliebevoll einen Stau. Versprochenwurde uns vom Landesbetrieb Straßenbau.NRW eine Dauer bis AnfangOktober. Doch der gutgemeinte Sanierungsplan konnte durch nichtvorhersehbare weitere Mängel nichteingehalten werden. Weitere Wochendurften wir uns in Geduld fassen. SeitEnde Oktober sind zwar beide Seitenwieder offen, doch bis zur endgültigen Beseitigung der Baustelle wird esAdvent werden. Spätestens dannerfreut sich jedoch der Benutzer derA59 an einer neuen, mit Flüsterasphalt überzogenen Straße, die ohneSchlaglöcher auskommt und denAutofahrer ziemlich leise vom Norden in den Süden oder umgekehrtfahren lässt.Was hat dies mit unseren Gemeinden und damit der Pfarrei St. JudasThaddäus im Duisburger Süden zutun? Ich erkenne da schon die einoder andere Parallele. Baustellen gibtes im übertragenen Sinn auch in unserer Pfarrei.Denken Sie an unsere nur nochdrei (!) hauptamtlichen Priester fürsechs Gemeinden, die in zehn Kir-chen Tag für Tag Messen lesen. Unterstützung erhalten sie derzeit vonPriestern im Ruhestand und von Pfarrer Rapp. Zwei Gemeinden werden inder Seelsorge schon von einer Gemeindereferentin bzw. einem Diakongeleitet. Doch wie lange kann undwird das noch gehen? Es zeigen sichschon jetzt Schwachstellen, liebgewordenen Dinge werden seltener oderfallen weg. Schon der vorige Pfarrgemeinderat hat dies erkannt undgemeinsam mit den Gemeinden einenPlan entwickelt, der ähnlich wie derSanierungsplan der A59 zu verstehenist und damit Grundlage für die Arbeit vor Ort sein soll.Er nennt sich Pastoralplan 2020und listet eine ganze Reihe von Themenfeldern auf, an denen wir in denGemeinderäten aller sechs Gemeinden des Duisburger Südens und auchim Pfarrgemeinderat in den nächstenJahren bis 2020 arbeiten wollen. Dagibt es Vereinbarungen zur Caritas,zum katechetischen Angebot, zurKinder- und Jugendarbeit, zur Liturgie, zur Ökumene und zu vielen anderen Dingen.Bei der konkreten Umsetzung dieser Vereinbarungen wird es - wie beider A 59 – versteckte, nicht vorhersehbare Ereignisse geben, die zuUmwegen und Verzögerungen beider Umsetzung führen können. Dochwir geben die Hoffnung nicht auf,dass anschließend möglichst vielwieder „glatt“ und „rund“ läuft. Zugegeben, es wird manches anderssein, ungewohnt. Auch Neues wirdsich entwickeln. Ohne Veränderungen kann es leicht zum Stillstandkommen und das möchten wir vermeiden. Seien Sie also offen für dieUmgestaltung unserer Pfarrei zu einerKirche, die offen und einladend ist fürdie Menschen in der heutigen Zeit. Eswäre doch schön, wenn wir „aufneuen Straßen“ unseren Zielen entgegengehen und in unseren Gemeindenfür eine unbeschwerte Fahrt in dieZukunft sorgen.Theo KellerVorsitzender des PfarrgemeinderatsVortragsreihe Sicherheitund GesundheitDer Gemeinderat St. Franziskus bietet für alleGemeinden unserer Pfarrei eine Vortragsreihezu den Themenbereichen Sicherheit undGesundheit an. Die Vorträge finden in denGemeindehäusernGroßenbaum(AmGlockenturm 1) und Rahm (Am Rahmer Bach12) statt. Jugendkriminalität (für Erwachsene)Do. 5.2. 18.30-19.30 Uhr, RahmReferent: Kriminalhauptkommissar Bialon,Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Polizeipräsidium Duisburg Training für Geist und Körper (für Altund Jung)Mi. 25.2. 16-17.30 Uhr, GroßenbaumÜbungen: Daniela Schwarz, Institut fürGesundheitsförderung und Sporttherapie,Klinikum DuisburgVortrag: Dr. Wolfrid Schröer, Chefarzt derKlinik für Geriatrie am Klinikum Duisburg Sturzvermeidung für ÄltereMi. 18.3. 16-17.30 Uhr, Rahm, nach derMesse in St. Hubertus und Kaffee derCaritasÜbungen: Daniela Schwarz (s. oben)Vortrag: Dr. Wolfrid Schröer (s. oben) GewaltpräventionMi. 18.3. 18-20 Uhr, GroßenbaumReferent: Kriminalhauptkommissar Keil,Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Polizeipräsidium Duisburg SeniorenkriminalitätMi. 15.4. 17-18 Uhr, GroßenbaumReferent: Kriminalhauptkommissar Schäfer,Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Polizeipräsidium Duisburg Computerkriminalität - Gefahren imNetzMi. 20.5. 18-20 Uhr, RahmReferent: Kriminalhauptkommissar Radtke,Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Polizeipräsidium Duisburg Einbruchsschutz in Haus und WohnungMi. 17.6. 18-19.30 Uhr, GroßenbaumReferent: Kriminalhauptkommissar Peters,Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz beim Polizeipräsidium Duisburg5

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und SermHILFE !!CaritasAdventssammlungbis 14. DezemberTüren öffnen – denn keiner, derHilfe braucht, soll draußen bleibenmüssen.Caritas öffnet Türen, damitMenschen sich begegnen, damitRatsuchende Rat finden, damitPflegebedürftige würdig gepflegtwerden, damit Menschen, die anders sind, sich zugehörig fühlen.Für ihre „Türöffner“-Dienstebrauchen die kirchlichen HilfswerkeSpenden. Denn vieles, was nötigund wichtig ist, kommt nicht vomSozialstaat.Geldsammeln bei uns zu Hause,warum? Wir zahlen Steuern, lebenin einem Sozialstaat. Ja. Doch die"öffentliche Hand" muss heutemehr denn je sparen. Und es gibtMenschen, die durch das sozialeNetz fallen.Für diese Menschen sind dieSammlerinnen und Sammler Stellvertreter. Sie leihen Armut und Notein Gesicht. Nicht den großen Katastrophen in der Welt, sondern denkleinen in unserer Nachbarschaft.Die treffen das persönliche Lebennicht minder schlimm.Es geht um mehr als Geld.Caritas steht für Überzeugungenund Werte. Zum Beispiel, dass gelebte Solidarität mit anderen Menschen wichtig ist. Dass das Rechtdes Stärkeren nicht das letzte Worthaben darf.Darum gehen die Sammlerinnenund Sammler von Tür zu Tür. JederBesuch schlägt Brücken innerhalbder Gemeinde. Bis zum 14. Dezember sind die Sammler unterwegs.Bitte empfangen Sie sie freundlich!6Seit fast zehn Jahren unterstützt dasprivate Spendenteam unter der Federführung von Annegret Pitschke und JaneHahn mit neun weiteren Frauen, denAugustiner Pater Mike Boni Bazza. Sielernten ihn und eine Gruppe Jugendlicher aus Nigeria während des Weltjugendtages 2005 als Gastgeber kennen.Seitdem sorgen sie drei- bis viermaljährlich mit Spendenessen, die im Sermer Pfarrzentrum angeboten werden, fürfinanzielle und emotionale Unterstützung der Nigerianischen Gemeinde. DieTerrorsekte Boko Haran, die das LandNigeria seit Jahren peinigt, ist allgegenwärtig.Hier ein Hilferuf, der im Oktober in Serm eingegangen ist:Liebe Jane, liebe Annegret,Viele Grüße aus Kano. Ich bin zurück von der Beerdigungdes Mannes meiner Schwester, der von den Boko Haram Rebellen ermordet wurde. Die Situation, die ich in Yola vorgefunden habe, bricht mir mein Herz. Mein Volk leidet mehr, als iches in Worte fassen kann. Es ist wirklich schrecklich.Die Verhältnisse in Bazza/Michika und Madagali werdenimmer schlimmer und die Regierung erzählt den Menschenweiter Lügen über eine angebliche Waffenruhe, die niemalsstattgefunden hat. Die Menschen, die die Lügen geglaubt haben und versucht haben wegen der Flüchtlingskrise in Yolanach Hause zu kehren, wurden von den Boko Haram Rebellenentführt. Noch gestern wurden 46 Frauen in Shaffa, einem Außenbezirk von Bazza, entführt.Ich versuche, die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Obdach,Kleidung und medizinische Versorgung für die Leute um michherum sicherzustellen, aber ich bin finanziell völlig erschöpft –deshalb dieser verzweifelte Hilferuf. Bitte, erzählt unsere Geschichte unseren Freunden in Serm. Wir brauchen unbedingtfinanzielle Unterstützung, da wir keine Ahnung haben, wanndieses Grauen ein Ende hat und mein Volk nach Hause kehrenkann, um damit zu beginnen, ihre zerstörten Leben wieder aufzubauen.Ich danke Euch für Euer Verständnis.Euer Bruder Fr Mike Boni Bazza, OSADie nächsten Spendenessen sind am 11. März 21. Juni 23. SeptemberKontakt: A. Pitschke, Tel. 0203 78 60Unterstützen Sie die engagierten Frauen – sei es als Essensspender oder/und alsSpendenesser!

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und Serm„APHRODITES ZIMMER“ IM SERMERPFARRZENTRUMDie Laienspielgruppe aus Serm ist zurückErster Probenabend der SchauspielerEnde November 2009 haben wirunser letztes Stück „So ein Irrsinn“ aufgeführt. Nach nunmehrfünf Jahren haben wir nach denSommerferien mit den Proben fürunser neues Stück begonnen.Zum Inhalt sei nur so viel verraten: Guido und Sandra Schwarzwollen ihre Silberhochzeit im selben Hotel feiern, in dem sie auchihre Flitterwochen verbracht haben.Natürlich soll es auch dasselbeZimmer sein. Nach 25 Jahren hatsich ihre Ehe jedoch nach und nachent-wickelt .Für unser neues Stück konntenwir Tanja Terörde und Reini Issel,die viele Jahre mitgespielt haben,zurückgewinnen.Zum Team gehören weiterhin:Isabel Klucken, Tina Deina, Andreas Nitz, Guido Matthäus, Jörg Hering und Walter Vink sowie unsereAssistenten vor und hinter Bühne,Anja und Dirk Okon.HABEN BÄNKEFLÜGEL?Nein, aber . es war einmal die Landfrauengemeinschaft aus Serm undMündelheim, die sich im letztenJahr aufgelöst hatte. Die Frauen beschlossen, ihren Kassenbestandnicht zu „verjubeln“, sondern hiermit diverse Anschaffungen in beiden Gemeinden zu unterstützen. InSerm sollte z. B. eine Sitzbank fürden Kirchplatz angeschafft werden.So geschah es, dass eines Tages einin diese Überlegung eingeweihtesEhepaar eine Fahrradtour nach Uerdingen machte. Der Weg führteüber die Kegelstraße in Mündelheim. Dort sahen sie eine Bank amWegesrand stehen, die genau diesenVorstellungen entsprach. Bei derSuche nach dem Hersteller derBank wurde folgendes berichtet: Dadie Bank in der Nähe des Hofesstand, wurde als erstes JürgenSchaumlöffel vom Ellerhof daraufangesprochen. Er konnte aber nichtzur Lösung beitragen, ebenso wenigPastor Scherer und Klaus-DieterDrechsler vom Bürgerverein. Durcheinen Zufall wurde auch OlafSchmitz, Landschaftsgärtner ausMündelheim, angesprochen. Er erzählte, dass es eine Bank sei, die erbei der Neugestaltung eines Gartensentsorgen sollte und diese einfacham Findungsort hingestellt hätte.Nach dem Vorschlag des Ehepaares, wofür die Bank auch genutzt werden könnte, meinte er sofort, dass er sich über eine Aufstellung auf dem Sermer Kirchplatzsehr freuen würde. Gesagt, getan!Nur wenige Tage später stand siedort.Bei einem Termin in Serm sahunsere Pfarrsekretärin Liss Schulteverwundert die „neue Bank“ underklärte, dass die gleiche Bank aufder Kegelstraße stehe. Sie wurdeaufgeklärt, wie diese Bank „Flügel“bekommen hatte.Nach Rücksprache mit denLandfrauen wurde eine weitere, fastbaugleiche Bank angeschafft, diejetzt in angenehmer Gesprächsentfernung steht und sicherlich zusammen mit der „MündelheimerBank“ zur zwischenmenschlichenKommunikation positiv beiträgt.Robert PechanWir würden uns freuen, Sie beieiner der Aufführungen am 21./22.März und 27. bis 29. März 2015im Sermer Pfarrzentrum begrüßenzu können.Eine schöne Adventszeit wünscht dieSermer LaienspielgruppeDie Bankmachtmachtsich gutaufgutdemFreundschaft“Die Banksichauf„Platzdem derPlatzder Freundschaft7

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und SermSTRICKKREIS SERMWir, 14 strickfreudige „Mädels“,hätten gerne wiederWollspenden (keineMohair-Wolle) fürdie wunderschönenPatchwork-Decken,die liebevoll und auch mit eigenenGeldspenden gestrickt und in Notgebieteverschicktwerden.Wir arbeiten mitder „Aktion Leprahilfe“ in Willich zusammen. Diese verschiffte am 11. November wiedereine Containerladung nach Ghanain Afrika. Wir haben 60 Deckenmitgeschickt. Leiderlassen sich die Decken hier aus mangelndem Interessenicht verkaufen, obwohl diese so schönsind und gut wärmen.Danke an alleSpender der Wolleund die freundlicheUnterstützung mitKaffee und Kuchenan jedem Dienstagim Pfarrzentrum inSerm von 15 bis 18Uhr. Seien Sie neugierig und besuchen sie mal die fleißigen Kreativen!Annegret PitschkeSERM HAT EINEN„DEFI“Bei der Versammlung des Fördervereins wurde der Vorschlaggemacht, für Serm einen Defibrillator anzuschaffen. Es wurde mit allen großen Vereinen gesprochenund die finanzielle Seite geklärt.Die Kath. Frauengemeinschaft, dieKarnevalsgesellschaft Südstern, dieSchützenbruderschaft sowie derBürger- und der Förderverein teilten8sich die Kaufsumme. Die Stadtwerke Duisburg unterstützen seit Jahrendie Anschaffung solcher lebensrettenden Apparate. Dadurch konntedas Gerät noch günstiger gekauftwerden. Im Juli wurde dann der Defibrillator im Eingangsbereich desPfarrzentrums aufgestellt. Eine Unterweisung über den Gebrauch des„Defi“ wurde im Herbst mit vielenNutzern des Pfarrzentrums durchgeführt.Wir hoffen aber, dass der „Defi“selten oder besser gar nicht zumEinsatz kommt.Ein Defibrillator ist ein medizinisches Gerät aus dem Bereich der Kardiologie. Er wirdhäufig auch als „Schockgeber“bezeichnet, da der DefibrillatorEnergiestöße in Form vonelektrischer Energie durchdas Herz leitet. Die kontrollierten Stromstöße dienen zur Wiederherstellung des regelmäßigen Herzschlages bei Herzrhythmusstörungen, wie Kammerflimmern oder Kammerflattern.GEMEINDEFRÜHSTÜCK UND KLÖNCAFÉDie Kath. Frauengemeinschaft in Mündelheim ist GastgeberEingeladen hierzu sind alle, dieLust haben, in freundlicher Atmosphäre eine schöne Zeit bei einemreichhaltigen Frühstück zu verbringen - Ob alt oder jung, weiblichoder männlich, einzeln, als Paar,Familie oder Gruppe. Ebenso gernesind auch Gäste von außerhalbwillkommen.Ab 8.30 Uhr wartet im Katholischen Pfarrheim der reich gedeckteTisch auf Sie. Wer dann um 10 Uhrden Sonntagsgottesdienst besuchenmöchte, hat vorher genügend Zeit,das Frühstück zu genießen.Die Kosten: 6 pro Person(Kinder: 3 ) incl. Kaffee oder Teeohne Ende und ein Glas Saft oderWasser. Gegen einen kleinen Zusatzbeitrag erhalten Sie auch gerneein Glas Sekt.Mit netten Menschen zusammensitzen, Kaffee/Tee trinken, Kuchen essen und natürlich klönen.Dies alles können die Gäste imKlöncafé, das im Kath. Pfarrheimab 15 Uhr geöffnet ist. Die Kostenhierfür betragen 3 für alles. Hierdie nächsten Termine: 25. Januarund 26. Juli 2015. Eine Anmeldungzum Gemeindefrühstück wird gewünscht.Übrigens, die Einnahmen werden für die sozialen Aufgaben inder Frauengemeinschaft verwendet.Elisabeth Sobiech

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und SermDARF ICH MICHVORSTELLEN:Ich habe mir den 10. Dezemberausgewählt, den Tag der Menschenrechte. Denn welcher Tag bietetsich besser an, um auf die Rechteder kleinen Menschen aufmerksamzu machen?Um 18.30 Uhr beginnt der Wortgottesdienst in der Kirche St. Dionysius in Mündelheim. Für musikalische Unterstützung sorgt der Mündelheimer Chor MeloDioÜber zahlreiches Erscheinenwürde ich mich sehr freuen, ebensoüber das Füttern des Spendenschweines, das ich an diesemAbend aufstelle und das derUNICEFDeutschlandzugutekommt.des Gebetes, durch Führungen,Lichtinstallationen – so auch inunserer St. Dionysius-Kirche.Auch im kommenden Jahr werden am 14. März eine Vielzahl Kirchen dafür offen sein. Unter demGesamtthema „Heimat“ wird einabwechslungsreichesProgrammvon 20 bis 24 Uhr angeboten.Schon jetzt herzliche Einladungzur Teilnahme. Flyer dazu werdenin Kirche und an den bekanntenStellen ausliegen.Judith SchäferIch heiße Judith Schäfer, ich bin14 Jahre alt, komme aus Mündelheim und möchte gerne UNICEFJuniorbotschafterin werden. In diesem Jahr sollen sich alle Teilnehmer eine Aktion ausdenken, die dasThema „Kinderrechte in aller Welt“zum Thema haben. Dabei sind Aktionen gefragt, die auf die Rechteder Kinder in aller Welt aufmerksam und zum Mittelpunkt machensollen.Ich habe mir lange Gedankengemacht und kam zu dem Schluss;ein Wortgottesdienst wäre sehrschön. Einige Menschen unterstützen mich dabei und helfen mir beider Gestaltung der Aktion. Außerdem habe ich mir überlegt, dass danach eine Lichterkette um die Kirche gebildet werden könnte, bei deran die Kinder gedacht wird, denenihre Rechte vorenthalten werden.Das wird so circa zehn Minutendauern, anschließend wird sich mitwarmem Glühwein und Kinderpunsch bei Gesprächen aufgewärmt.NACHT DES OFFENENGOTTESHAUSESauch in St. Dionysius am14. März 2015Die Nacht der Offenen Gotteshäuser Duisburg Moers begann alsBeitrag zahlreicher Religionsgemeinschaften zur Kulturhauptstadt2010. In der Nacht 24. Mai 2010,also als Moers und Duisburg als local heroes im Focus der Kultur-hauptstadt standen, öffneten in beiden Städten Synagoge und über 60Kirchen, Moscheen und Gotteshäuser ihre Pforten, um ihre Räume denMenschen auf vielfältige Weise nahe zu bringen. Durch Kultur undMusik für Jung und Alt, durch besondere Gottesdienste, durch Räume der Stille, der Begegnung undTAIZE-ATEMPAUSEIN UNGELSHEIMEvangelische und katholischeChristinnen und Christen im Duisburger Süden feiern gemeinsam inder "dunklen Jahreszeit" am 21.Dezember einen Taizé-Gottesdienstin der Ev. Auferstehungskirche amSandmüllersweg. Das Taizé-Gebetwird von der Musikgruppe "millecantica" begleitet. Der Gottesdienstbeginnt um 18 Uhr.Jetzt in der dunklen Jahreszeitspüren wir eine Sehnsucht nachRuhe, nach Besinnung und demwärmenden Schein einer Kerze. –Das Taize-Gebet lädt ein zu weiteren Atempausen am Sonntag, 18.Januar, 18 Uhr,St. Stephanus, Goslarer Str. Sonntag, 22.Februar, 18 Uhr,Ev. Kirche, Sandmüllersweg Sonntag, 22.März, 18 Uhr,St. Stephanus, Goslarer Str.9

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und SermSOMMER UND HERBSTKINDERGARTENALLTAG IN ST. DIONYSIUSIm Sommer war derMittwoch unser Ausflugstag.Zunächststand ein Besuch imKaisergarten in Oberhausen an.Der Ausflug zur Anger und zum Biegerpark war schön. Beimgemeinsamen Picknick packte jeder seinEssen aus.Zur Erntezeit wurdedas Thema „Apfel –von der Blüte bis zurFrucht“ mit den Kindern umfangreich erarbeitet (Äpfel pflücken,Apfelkuchenbacken, Lieder, Spieleund Bastelaktionen).ZumErntedankfesttrugen die Kinder miteinem Singspiel zurGottesdienstgestaltungbei.Nach der Erntedurften die Kinderzum „Kartoffelstoppeln“ auf das Feld.Die eifrig gesammelten Kartoffelnwurden zu Pommesverarbeitet.10Der Höhepunkt für die Vorschulkinder war die Übernachtungim Kindergarten. Zum Thema „eineReise rund um die Welt“ organisierten die Eltern eine unvergesslicheNachtwanderung. Die Spielständeführten uns durch Mündelheim undendeten mit einem organisiertenFeuerwerk. Den engagierten Elterndanken wir für die gute Zusammenarbeit!Der Herbst wurde durch die Aktion „Eicheln sammeln“ eingeläutet.An einem sonnigen Herbsttag ginges mit dem Bollerwagen in denEhinger Wald.Im Winter feiern wir mit denBewohnern Nikolaus. Des Weiterenfindet ein gemeinsames Plätzchenbacken in der Adventszeit statt. DieBewohner des Seniorenstiftes denken noch mit Freude an den Tag, alswir zusammen Erdbeertörtchen belegten und verspeisten.Eine besinnliche Zeit wünschtdas Kindergartenteam!Unsere Einrichtung verfügt nochüber freie Plätze. Wer unseren Kindergarten kennen lernen möchte, istherzlich willkommen.Kontakt:Kath. KindertagesstätteSt. Dionysius, MündelheimTel: 0203/78 72 [email protected]

Gemeindenachrichtenaus Mündelheim und SermVIELES NEU IN DERSERMER KITAEndlich ist es soweit, unsere Renovierungs- und Sanierungsarbeitenim Innen- und Außenbereich derKita gehen weiter. Unser maroderSpielzeugturm wurde abgerissenund mit der Umgestaltung unseresAußengeländes begonnen. NachAnlieferung des neuen Fallschutzesaus Holzhächsel für den U3–Bereich durften alle Kinder helfen,diesen zu verteilen. Begeistert gingen sie mit Schaufeln und Schubkarre ans Werk und konnten so dieersten Erfahrungen mit dem neuenMaterial machen.Der Spielbereich ist nun vonHolzstämmen und

Abwechslung für die älteren Ser-mer. Nach zehn Jahren musste Au-gust aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Senioren abgeben. Mit Anni Krampe fand sich eine engagierte Frau, die alles im Sinne ihres Vorgängers weitermachte. 1990 zog Anni mit ihrem Mann nach