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Unsere schöne Heimat – GoslarUNSERE SCHÖNEHEIMATDie SUPERillu-SerieEin Sommer-Wochenendein GoslarWelterbe. Kaiserstadt. Tor zum Harz.Begleiten Sie unsere Reporter MichaelSchoepperl und Michael Handelmann aufeine Zeitreise ins schöne Goslar, woSchätze der Architektur den Bogen weitüber ein Jahrtausend spannen22 SUPERilluNr. 24/2015Bitte blättern Sie um 왘GoslarB6HahnenkleeBockswieseFOTO: Michael Handelmann/SUPERilluEin argloser Ritter. Ein flüchtigerHirsch. Ein gelangweiltes Pferd.So geht sie los, die Geschichtevom schönen Goslar. Der Sagenach war’s im Jahr 968, als Ritter Ramm irgendwo hier, wo heute die Kaiserpfalz (oben) thront, sein Pferd festband,um die Jagd nach scheuem Wild zu Fußfortzusetzen. Als er zurückkam, hatte seinRoss tief in den Boden gescharrt – und eineErzader freigelegt. Grundlage allen Reich-B6Die Kaiserpfalz, Stolz undErbe Goslars in Niedersachsen. Klar, dass hier KutscherReiner Zipper (Stadttour via0152/03 12 73 99) mit Touristen eine Ehrenrunde dreht

Unsere schöne Heimat – GoslarFortsetzung von Seite 23tums. Seinem Lockruf folgten nicht nurKaiser und Könige. Bergleute ließen hierMeisterwerke des Montanwesens wie denRammelsberg (S. 30) entstehen. Baumeister und Kaufleute schenkten der Stadt ander Gose, am Nordwestrand des Harzesgelegen, mächtige Kirchen und prächtigeGildehäuser. Das eine wie das anderestrahlt seit 1992 als UNESCO-Welterbe.Wilfried Ristau ist Stadtführer. Egal, ober als mittelalterlicher Mönch oder wie beider Runde mit uns als „Kaufmann Berthold“ aus dem 17. Jahrhundert erscheint:Es ist ein Genuss, seinem wohldosiertenMix aus historischen Fakten und zeitgeschichtlichen Schnurren zu lauschen. Vonder Kaiserpfalz, wo draußen vorm PortalBarbarossa, Wilhelm I. und die Braunschweiger Löwen wachen und drinneneinem die opulenten Wandbilder des Kaisersaals den Atem rauben, sind wir überden Pfalzgarten, vorbei an der alten Stadtbefestigung, in die Oberstadtgeschlendert. Hier, wo weder mittelalterliche Feuersbrünste wüteten noch Kriegs-Goslar: Durchsschöne Fachwerkgeht’s heute imflotten FahrwerkDer Schuhhof mit seinem alten Pflaster,den schönen Gildehäusern und FachwerkArkaden ist ein Hingucker in Goslar. Füreine (geführte) Stadttour lässt sich auch soein „Mini Hot Rod“ mieten (45 Min. 49 Euro,www.hotrod-citytour-goslar.com)Links die Kaiserworth, hinterm Brunnendas Rathaus, rechts schönes Fachwerk:So präsentiert sich der Markt, an demauch die Touristeninfo auf Sie wartetFOTOS: Michael Handelmann/SUPERilluHat das alte Goslar fest im Blick: Stadt(ver-)führer Wilfried Ristau, hier als Kaufmann des 17.Jahrhunderts, ist als Tour-Guide erste Wahl.Infos via www.fuehrungen-in-goslar.deFachwerk-Idyll ander Abzucht, diegemütlich durchdie Altstadt plätschert. Lauschiger Ort für einkleines Päuschen24 SUPERilluNr. 24/2015Blick durch die bestens erhaltene Oberstadt. Ganz hinten:die Frankenberger Kirchegreuel historische Substanz vernichteten,bietet Goslar genau das, was WilfriedRistau, „Lustwandeln durch Jahrhunderte“ nennt.Alte Bergwerkskapellen. Allerlei Verweise ins Mittelalter. Dann wieder Schnitzungen, Spruchschwellen, kunstvolleVerzierungen an stolzen RenaissanceGebäuden. Allgegenwärtig: das Fachwerk.Darunter Preziosen wie das SiemensStammhaus, wo sich die weltweit verBitte blättern Sie um 왘

Unsere schöne Heimat – GoslarDer Harz beginnt in Hahnenklee.Auf Wanderwegen, Bikertrails & beimzarten Flirt auf einer LiebesbankUnser TippDie architektonischeVielfalt und der historischeHintergrund der „Kaiserpfalz“ erschließt sich ambesten über ein Führung(mit Film, Erw. 7,50)26 SUPERilluNr. 24/2015FOTOS: Michael Handelmann/SUPERilluSprünge, Senken,Drops und schnelleKurven: Im Bikeparkauf dem Bocksberggibt’s für jedes Könnenetwas. Selbst Profiswie Steffen (Foto)kommen hier auf ihreKostenFortsetzung von Seite 25zweigte Unternehmerfamilie immer nochregelmäßig trifft. Die Wege im Viertel –meist kopfsteingepflastert. Blühende Gärten am Wegesrand. Es ist einfach idyllisch.Die Altstadt rund um Schuhhof (großesFoto, S. 24) und Markt steht in nichts nach.Verwinkelte Arkadengänge. GemütlicheGasthäuser wie die „Butterhanne“ oderdas „Brauhaus“, wo man sich bei Bratenvom „Harzer Höhenvieh“ stärkt undselbstgebrautes „Gose-Bier“ trinkt. UmsEck die „Kaiserworth“, Gildehaus derTuchhändler - farbenprächtig. Und dankStadtführer Ristau weiß man später auch,wo die „Quadersäulenrankenbemalung“ihren Ursprung findet und was es mit demfrechen „Dukatenkacker“ am Eckgiebeldes Hauses auf sich hat. Nebenan: DasGlockenspiel am Markt 6, das in vier Szenen Stadtgeschichte erzählt (tgl. 9, 12, 15u. 18 Uhr). Unweit das einstige Hospital„Großes Heiliges Kreuz“, wo heute imschön gestalteten Innenhof Kunsthandwerker ihre Ateliers für Besucher öffnen.An der Abzucht, jenem gemütlich vorsich hinplätschernden Stadtgewässer,haben wir bei Antje Stoetzel-Tiedt reingeschaut, in ihre „Stubengalerie“, wo„erzählerische Kunst“ keine großen Hallen braucht, sondern sich wunderbar indie Intimität kleiner Räume und einesverträumten Gartens schmiegt. MarkusLüpertz, Elvira Bach und viele anderehaben hier ausgestellt. Zusammen mit denKunstausstellungen im renommiertenMönchehaus Museum, mit dem Goslarund dem Zinnfiguren-Museum, die sichder Stadtgeschichte und den drei Welterbe-Themen „Altstadt“, „BergwerkRammelsberg“ und „Oberharzer Wasserwirtschaft“ widmen, liefert Goslar somitauch eine vielfältige Museumslandschaft.Nicht zuletzt die Teichwelten der„Oberharzer Wasserwirtschaft“ sind es,die einen auch immer wieder vor die Toreder Stadt locken. Nach HahnenkleeBockswiese etwa, rund 16 Kilometer südlich, wo einem niemand widerspricht,wenn man es als „Beletage von Goslar“bezeichnet. Das üppige Wanderwegenetzrund um den 727 Meter hohen Bocksberg,Es sind Kindheitserinnerungen anWanderausflüge im Harz, die AnnKathrin (l.) aus Hamburg heute mitihren Kindern teilt. Mit LabradorEmma sind sie u.a. auf dem Liebesbankweg um Hahnenklee unterwegsHaben die Tage im Harzund rund um Goslar genossen: Anika und TochterThora aus Kiel. Hier beimSommerrodeln (Erw. 3,50,erm. 2,50 Euro) vomBocksberggipfel über 1 200Bahnmeter runter ins TalIsabel undSebastian aufeinem Sitzmöbel des„Liebesbankwegs“. Diebeiden werden am 8.8.heiratenBitte blättern Sie um 왘

Unsere schöne Heimat – GoslarWenn die gelbe Gondel die Bergstation des Bocksbergs auf727 Meter Höhe fast erreicht hat, bietet sich dieser wunderschöne Blick auf den Kurort Hahnenklee-Bockswiesemal ein paar Songs beisteuern durfte. Lange her, das alles. Heute gehört sein Engagement der Heimat im Harz. Insbesondereder historischen Wasserwirtschaft, dem„größten Kraftwerk der Menschheit“, wiees Magiera auf seinen Touren (Anfragen:www.hahnenklee.de) auf den Punktbringt. Übrigens: Allein um Hahnenkleefinden sich - vom Auerhahn- bis zu denKranicher Teichen – noch zwölf dieserGewässer, die heute zum Teil als erfrischende Badegelegenheit genutzt werden.Hahnenklee ist Natur pur. Mit anmutigen Blicken allerorten. Dem durchs Dorfauf die gänzlich aus Holz gebaute Stabkirche, die regelmäßig mit Konzerten undLesungen erfreut. Oder dem aus der Seilbahn, die auf den Bocksberg führt (links),wo einen Hüttengaudi, eine Sommerrodelbahn und dort, wo winters gewedeltwird, ein Bikepark mit mehreren „Downhill-Strecken“ erwarten (Tageskarte 25Euro, www.erlebnisbocksberg.de). Hahnenklee. Das sind aber auch verträumtePfade wie der „Liebesbankweg“: SiebenKilometer lang, mit 25 individuell gestalteten Holzbänken – vom ersten Rendezvous bis zum 75. Hochzeitstag. Wie Kunstobjekte fügen sie sich in diese zauberhafteHarz-Landschaft Niedersachsens ein.Bieten Raum für Rast - und manch schöne, amouröse Erinnerung. Oder fürsPläne-Schmieden: Denn, dass an der„Hochzeitsbank“ auch geheiratet werdenkann, versteht sich fast von selbst.Seiner Liebe zur Region hat der umtriebige Unternehmer Burkhard Rösner einrustikales Zuhause gegeben. Die SteinbergAlm „Zum Rösner“ (li. u.; tgl. ab 11 Uhr)könnte mit ihren wuchtigen Holzbalkonen, den grobschlächtigen Tischen undUnser TippOb in der Kabine oder imSessellift: für 6,50 Eurogibt’s die Berg- und Talfahrtauf den Bocksberg. Nett:Die Talstation liegt mittenin der Fußgängerzonevon HahnenkleeWo Gondeln uns zum Gipfel tragen undGeorge Clooney sein Almglück fandBitte blättern Sie um 왘Hollywood zuBesuch: Bill Murrayund George Clooney mit Wirt Burkhard Rösner (M.)28 SUPERilluNr. 24/2015wo der Harz sich erstmals spürbar in dieHöhe reckt und Bergwiesen herzallerliebst blühen, führt einen automatisch zujenen Teichen, die verbunden über ein feinausgetüfteltes System von Gräben dasKernstück jener „Wasserwirtschaft“ sind.Denn: Erzbergbau braucht(e) Wasser. Sehrviel Wasser. Also musste das wenige, dasdie Natur vorhielt, großflächig gesammelt, gespeichert – und dann clever verteilt werden. Spezialist für dieses Themaist Gästeführer Andreas Magiera. Ein Goslarer, der sich in jungen Jahren als „Roadie“ (also als Boxenschlepper!) für Bandswie „Bon Jovi“ und die „Scorpions“ verdingt hat. Der dabei Weite-Welten-Luftgeschnuppert hat. Und dessen musikalisches Talent sogar so ausgeprägt war,dass er für ein Frühwerk von Peter MaffayFOTOS: Michael Handelmann/SUPERilluFortsetzung von Seite 27Viel Holz um die Hütte und ein Almhund aufder saftigen Bergwiese: So präsentiert sich dieSteinberg Alm auf einer Anhöhe über GoslarHier schlafen Sie gutEinst Amtshaus der Münze, heute ein gemütliches 3-Sterne-Superior-Hotel unweit desSchuhhofs in Goslar. „Alte Münze“-Chefin Rosemarie Prien (oben) bietet DZ ab 98 Euro. Münzstr.10–11. Tel.: 05321/225 46, www.hotel-muenze.deL A N D U N D L E U T E – E I N P O R T R ÄTKlaus, der Paul-Lincke-WirtWirt Elders links, die Büste vonPaul Lincke rechts und eineKneipe voller ErinnerungsstückeDiese Kneipe ist etwas ganzBesonderes. Und die Trinkzeiten sind es entsprechendauch. Nämlich immer am Freitag „von 20 Uhr bis ans Tagesende“. DieRede ist vom „Paul-Lincke-Treff“ imErdgeschoss des Paul-Lincke-Hauses,am Oberförster-Hermann-Müller-Weg6, im schönen Harzkurort Hahnenklee.Lincke? Harz? Wie passt denn daszusammen? Lincke? Da scheppert einemdoch sofort „Das ist die Berliner Luft .“durchs Innenohr. Komponist. Kapellmeister. Was Offenbach für Paris undStrauss für Wien - war Paul, „Vater derBerliner Operette“ (u.a. „Frau Luna“), fürdie Spreemetropole. Wir schreiben dasJahr 1946, Lincke ist fast 80 und schwerkrank, als er in Hahnenklee in eben diesem Haus Quartier nimmt. Er plant Tourneen, tüftelt an Stücken - vergebens:Am 3. September stirbt er, findet aufdem hiesigen Friedhof seine letzte Ruhe.Seit 1955 verleiht Goslar ihm zuEhren und „fürherausragendeTonkünstler derdeutschsprachigenUnterhaltungsmusik“ den „Paul-Lincke-Ring“. FranzGrothe, Peter Kreuder, Udo Jürgenswaren einst Preisträger. Zuletzt wur-den u.a. die Fantastischen Vier undAnnette Humpe geehrt. 2015 ist ErfurtsSangeswunder Clueso an der Reihe.Und hier kommt Klaus-Jürgen Eldersins Spiel, Lincke-Fan, der in den 80erJahren immer mal wieder an demdamals ungenutzten Lincke-Haus vorbeikam, dann zuschlug, restaurierteund zu sammeln begann. Der peu à peudie kleine Kneipe (36 qm, der Gästerekord an einem Abend liegt bei 61!) ineine Art Lincke-Museum mit angeschlossenem Zapfhahn verwandelte.Darin alte Fotos, Briefe, Platten, eineBüste des Meisters, dessen original Taktstock. Wer mal bei so einem Lincke-Gedächtnisabend mitgepichelt hat (darunter viele der „Ring“-Träger, die hiergerne Autogramme geben!), der vergisstihn nie mehr. Gesungen, geschunkelt,gefeiert wird – bis die Balken wackeln.Jeder kennt jeden. Und Touristen, dieahnungslos hier reinstolpern,werden ruckzuck „eingebürgert“. Etwa bei einem der fünfSelbstgebrannten, dieElders hier vorhält – freitagsbis Tagesende!Schallplatten mitberühmten Melodien von Linckezieren die Kneipein HahnenkleeNr. 24/2015SUPERillu 29

Unsere schöne Heimat – GoslarGaumenfreuden aus dem NordenDas Welterbe Rammelsberg mit 1000-jährigerErzbergbauhistorie istheute Museum undBesucherbergwerk. Ortfür so manche ZeitreiseJan Nolte, Küchenchef im „Njord“, verführt mit einer Vorspeise: gebeizter Bachsaibling mit SpargelDas „Njord“ ist ein modernes,elegantes Hotel (25 Zimmer) amKranichsee in Hahnenklee. Imdazugehörigen Restaurant„Madhus“ mischt Chefkoch JanNolte gerne die Frische regionalerProdukte mit skandinavischerRaffi nesse. Wie bei der Vorspeise,bei der aus Saibling, süß-sauremSpargel und Kräutern ein außergewöhnlicher Gaumenschmausentsteht (12,50 Euro). Parkstr. 2,tgl. ab 18.30 Uhr, Tel.: 05325/528 93 70, www.hotelnjord.comZutatenFür die Beize für den Saiblingbraucht es: 20 g Meersalz 200 gZucker 1 Tl Senfsaat 8 ZweigeWaldmeister 1 Tl GinFür Spargel Süß&Sauer braucht eszudem: 100 ml weißen Balsamico 200 g Zucker 300 ml Wasser 2 Tl Senfsaat 4 Stangen Spargel„Goslarer Krieger“ im Pfalzgarten: ein Werk vonHenry Moore, dem ersten „Kaiserring“-Träger (1975)Die Stabkirche in Hahnenklee: ein eleganterHolzbau und eine Augenweide, innen wie außenErste Adresse für schöne Künste: die Galerievon Antje Stoetzel-Tiedt (www.galerie-tiedt.de)Schatzkammer der Kultur und diehohe Kunst, ein Gose-Bier zu brauenFOTOS: Michael Handelmann/SUPERilluFortsetzung von Seite 29Bänken auch irgendwo im Karwendelgebirge stehen. Tiroler Schinkenspeckund Almbier schmücken die Speisekarte.Zu besonderen Anlässen spielt hier einerauf der „Steirischen“ (einer Ziehharmonika). Dazu genießt man einen derschönsten Blicke auf Goslar, den die Region bereithält. Das dachten sich wohl auchjene „Location Scouts“ , die hier vor knappzwei Jahren, tuschelnd und geheimniskrämerisch, ihre Runden drehten.Und, als sie wiederkamen, lastwagenweise Filmausrüstung mitbrachten. ImSchlepptau allerlei Hollywood-Prominenzwie Bill Murray, John Goodman - undallen voran George Clooney. Letzteremerschien das Welterbe-Areal rund um denRammelsberg (oben, Museum & Bergwerkstouren via www.rammelsberg.de)30 SUPERilluNr. 24/2015und die Steinberg Alm als idealer Ort füreinige Szenen seines Films „The MonumentsMen“. Dieser erzählte die Geschichte einerUS-Militäreinheit, die sich dem Schutzvon Kunstgut während des Zweiten Weltkrieges verschrieben hatte. Regisseur undHauptdarsteller Clooney jedenfalls warganz vernarrt ins norddeutsche Almglück:in Jausenteller, Bier und den alten Kachelofen, der beim Rösner-Wirt im Vorderharz nicht nur die gute Stube wärmt.Hier essen Sie gutIm „Brauhaus Goslar“ werden Gose-Biere frischgebraut. Das Restaurant überzeugt mit regionaler Küche, wie mit der „Roulade vom HarzerRoten Höhenvieh mit Biersauce, Salzkartoffelnund Rotkohl“ (16,90 Euro), die uns Chefin SilkePaul (links) samt einem Frischgezapften servierte. Tgl. ab 11 Uhr, Marktkirchhof 2, Goslar,Tel.: 05321/68 58 04, www.brauhaus-goslar.deLesen Sie nächste Woche: Ein Ausflug ins Dahme-Seenland rund um Prieros, Köthen und Groß KörisZubereitungDie Zutaten für die Beize fürden Saibling gut vermischenund die Saiblingfi lets für 16Stunden beizen. Anschließend dieFilets unter kaltem Wasserabspülen und portionieren.Die Zutaten für den SpargelSüß&Sauer zusammenaufkochen und den Spargel in demheißen Sud einwecken und fürsieben Tage im Kühlschrankziehen lassen.Als Wildkräuter zumDekorieren bietensich an: Schafgarbe,Blutampfer, Sauerklee.1.2.3.Und zumNachtisch .Eine Variation ausRhabarber, Joghurt,Schokolade und Whisky

Einst Amtshaus der Münze, heute ein gemüt-liches 3-Sterne-Superior-Hotel unweit des Schuhhofs in Goslar. „Alte Münze“-Chefin Rose-marie Prien (oben) bietet DZ ab 98 Euro. Münzstr. 10–11. Tel.: 05321/225 46, www.hotel-muenze.de Wo Gondeln uns zum Gipfel tragen und Geo