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1LASS ZUKUNFT DA.WETTBEWERBSDOKUMENTATIONREGIONALWETTBEWERB UNTERFRANKEN25. Februar .com/JugendForschtUnterfranken

2InhaltHerzlich Willkommen zum Regionalwettbewerb Unterfranken „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ 2021Seite3Jugend forscht 2021 – Die 56. WettbewerbsrundeSeite4So funktioniert Jugend forschtSeite5Herkunft der ProjekteSeite6Organisationsteam & die JurySeite8Projekte im ÜberblickSeite10Die SiegerSeite32Herzlich Willkommen zum Regionalwettbewerb Unterfranken„Jugend forscht – Schüler experimentieren“ 2021Es ist wieder soweit! „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ geht in die 56. Wettbewerbsrunde. Am 25. Februar 2021 findet derForscherwettbewerb unter dem Motto „Lass Zukunft da!“ statt. Jedes Jahr aufs Neue kommen Jungforscher und Jungforscherinnen ausganz Unterfranken zu dem Wettbewerb, um ihre mit Herzblut und Engagement entwickelten Projekte vorzustellen. Besucher/innenbekommen spannende Einblicke in die Ideen von Morgen. Auch dieses Jahr haben sich die Teilnehmer/innen mächtig ins Zeug gelegt.Innovative Projekte, wie die Entwicklung einer automatischen Lüftungssteuerung für Schul- und Büroräume oder die Herstellung einesökologischen Anzünders, können dieses Jahr bestaunt werden.Das erste Mal in der Geschichte von Jugend forscht Unterfranken findet der Regionalwettbewerb digital statt. Die aktuelle, durch dasCorona-Virus bedingte Situation stellt alle – insbesondere auch die Schulen, Lehrkräfte und Schüler/innen – vor große Herausforderungen. Daher haben sich mehrere Regionalwettbewerbe, wie auch der unterfränkische Regionalentscheid, dazu entschieden, dieVeranstaltung digital durchzuführen.Trotz der aktuellen Lage bleibt der Erfindergeist ungebrochen!Dieses Jahr haben sich ca. 85 Teilnehmer/innen mit 55 Projekten für den Wettbewerb angemeldet. Das nach wie vor große Interesse von Kindern und Jugendlichen sowohl am Wettbewerb als auch an naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen istdeutlich zu spüren. Dies beweist, über wie viel Kreativität, naturwissenschaftliches Interesse und Durchhaltevermögen unsere Jugendverfügt. Wir hoffen, dass dieser Trend noch lange anhalten wird und zu nachhaltigen Effekten bei der Berufs- und Studienwahl eSeite13Sehr gerne unterstützen wir daher in unserer besonders produktions- und innovationsorientierten Region den Wettbewerb und freuenuns, dass wir mit unserer Regionalmanagement-Organisation, der Initiative Bayerischer Untermain als diesjähriges Patenunternehmenan der mittlerweile 56-jährigen Erfolgsstory von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ mitwirken können.Die erfolgreiche Umsetzung der Veranstaltung beruht auf einer Vielzahl von engagierten Treibern und Mitwirkenden, ohne deren gemeinschaftliche Unterstützungsleistung der Wettbewerb nicht möglich wäre. Deshalb gilt ein großes Dankeschön auch den diesjährigen Unterstützern, die uns in hohem Maße bei der Realisierung des Wettbewerbs 2021 gefördert haben.ChemieSeite17Geo- und e22PhysikSeite24TechnikSeite27Standortkampagne zur Fachkräftesicherung – Wo, wenn nicht hier!Seite34Jürgen HerzingDr. Alexander LeglerJens Marco ScherfSeite35OberbürgermeisterStadt AschaffenburgLandratLandkreis AschaffenburgLandratLandkreis MiltenbergDie MINT Region Bayerischer Untermain3

geht digital!4Jugend forscht 2021 – Die 56. WettbewerbsrundeSo funktioniert Jugend forschtWas ist Jugend forscht?Das sind die Alterssparten»SCHÜLER EXPERIMENTIEREN« für alle, die maximal 14 Jahre alt sind und mindestens die 4. Klasse besuchen.»JUGEND FORSCHT« für alle, die zwischen 15 und 21 Jahre alt sind.Jugend forscht ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb. Ziel ist, Jugendliche für Mathematik,Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Pro Jahr gibt esbundesweit 120 Wettbewerbe. Teilnehmen können Jugendliche ab der 4. Klasse bis zum Alter von 21 Jahren. Wermitmachen will, sucht sich selbst eine interessante Fragestellung für sein Forschungsprojekt. Den Gewinnern/innen winken attraktive Geld- und Sachpreise.Die 56. Wettbewerbsrunde„Lass Zukunft da“ – unter diesem Motto steht die 56. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerbs. Dieses Jahrhaben sich trotz der Coronavirus Pandemie 8.998 Jungforscher und Jungforscherinnen mit 5059 Projekten angemeldet. Zwar ist diesein 23,6 prozentiger Rückgang zum Vorjahr, jedoch finden wir es eine beachtliche Leistung dafür, dass insbesondere Schüler, Eltern undauch die Lehrkräfte, durch die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellt sind.Zum ersten Mal digital!Aufgrund der aktuellen Lage hat sich das Organisationsteam dazu entschieden den Wettbewerb als virtuelle Messe auf der PlattformVeertly auszurichten. Jedes Projekt erhält einen eigenen virtuellen Projektstand, an dem die Schüler/innen ihr Projekt, durch hinterlegte Dateien oder im Live-Videochat, den Besuchern und der Jury präsentieren können. Für die Unterhaltung zwischendurch wird es eineLive-Experimentiershow oder eine Jugend forscht Fotobox geben.Die Organisation und die Umsetzung des Regionalwettbewerbs Unterfranken übernimmt 2021die Regionalmanagement-Initiative Bayerischer Untermain. Die Ausrichtung der Veranstaltungfindet im Wechsel mit der Mainfranken GmbH aus Würzburg statt. Wir freuen uns Teil derOrganisation Jugend forscht zu sein und die Mission zu treiben, Jugendliche und Schüler/innen inihrem Erfindergeist zu unterstützen und in ihrer Begeisterung für naturwissenschaftliche Fragestellungen zu fördern.Das sind die Fachgebiete5ARBEITSWELT Im Fachgebiet Arbeitswelt steht der Mensch im Mittelpunkt. Vor allem für Auszubildende ist dieses Fach einideales Betätigungsfeld Im Fachgebiet Arbeitswelt geht es darum, Arbeitsmittel, Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe so zu verbessern, dass sie optimal an den Menschen angepasst sind.BIOLOGIE Projekte, die sich mit der belebten Umwelt befassen, wie z.B. das Erforschen von Mikroorganismen, Tiere inder Natur zu beobachten, Pflanzen zu bestimmen und Boden biologisch analysieren Auch molekularbiologische, biomedizinische, biochemische und biotechnische Fragestellungen sind in diesem Fachgebiet richtig.CHEMIE Das Fachgebiet Chemie bietet jungen MINT-Talenten viele Möglichkeiten Jungforscherinnen und Jungforscherkönnen organische und anorganische Reaktionen untersuchen oder ihr Augenmerk auf die analytische, synthetische, technische sowie die physikalische Chemie richten.GEO- UND Ferne Himmelskörper beobachten, das Wetter untersuchen, Bodenstrukturen erkunden oder VersteinerunRAUMWISSENSCHAFTEN gen freilegen – in diesem Fachgebiet sind viele Fragestellungen denkbar.MATHEMATIK / In der Welt der Rätsel und Knobelaufgaben, der Zahlen, Formen und Formeln, der Strukturen und der AlgoINFORMATIKrithmen gibt es viel zu entdecken In das Fachgebiet Mathematik/Informatik gehören nur solche Projekte, diesich entweder mit klassischer Mathematik befassen oder mit Informatik im Sinne von Informationswissenschaft und Computertechnologie.PHYSIK Ob Licht oder Elektrizität, ob Wellen oder feste Körper – hinter beinahe allen Dingen in unserer Umweltsteckt Physik. Wer sich etwa für Mechanik, Akustik, Optik, Magnetismus, Kernphysik, Thermo- oder Elektrodynamik interessiert, ist in diesem Fachgebiet gut aufgehoben .TECHNIK In diesem Fachgebiet wird entwickelt, konstruiert und optimiert: mit Dioden und Elektroden, mit Holz undMetall, mit und ohne Computer, mit dem Technikbaukasten oder der Lötpistole. Wichtig ist: Auf dem Wettbewerb muss ein funktionsfähiges Modell des Projekts präsentiert werden.LASSZUKUNFTDA .Zeitlicher Ablauf der WettbewerbsrundeWettbewerbstermine ärz:April:Mai:25.02.2021Regionalwettbewerb Jugend forschtUnterfrankenStart der neuen WettbewerbsrundeThemensuche und Beginn der ProjektarbeitOnline-Anmeldung bis 30. NovemberEinladung zum RegionalwettbewerbAbgabe der schriftlichen AusarbeitungAlle Jungforscherinnen und Jungforscher starten beim RegionalwettbewerbLandeswettbewerbe Jugend forschtLandeswettbewerbe Schüler experimentierenAbschluss der Runde mit dem Bundesfinale Jugend forscht24. – 25.03.2021Landeswettbewerb Jugend forschtBayern27. – 30.05.2021Bundeswettbewerb in Heilbronn

Mein Heimathafen .Herkunft der ProjekteLkr.Rhön-GrabfeldLkr.Bad KissingenLkr.AschaffenburgHösbach (14)Aschaffenburg (11)Schweinfurt (7)Lkr.Main-SpessartKarlstadt (1)Elsenfeld (1)Lkr.MiltenbergKlingenberg (1)Lkr.SchweinfurtHaßfurt (3)Lkr.HaßbergeVeitshöchheim (8)Dettelbach (1)Würzburg (14)Lkr.KitzingenWiesentheid (4)Kitzingen (3)Amorbach (1)Vektordaten UEK 500 des Bayer. Nutzungserlaubnis vom 13.12.02, Az.: VM 3840B - 38286. ist der bedeutendste Wirtschaftsstandort der Region.Er verlagert seit 100 Jahren Güter auf die umweltfreundlichen VerkehrsträgerBinnenschiff und Bahn und verknüpft dadurch wirtschaftliche Interessen mitKlimaschutzzielen. Mit seiner Infrastruktur und den Umschlag- und Logistikthemenbietet er den Tüftlern und Ingenieuren von morgen eine Vielzahl von Möglichkeitenneue Ideen und zukunftsweisende Projekte zu entwickeln und umzusetzen– und das auch noch in den nächsten 100 Jahren.Lkr.Würzburg“„Wir unterstützen Jugend forscht,weil hier Ideen für unser aller Zukunft entwickelt werden.Standortleitung Alexander Zeiger & Anja Bokelohwww.bayernhafen.de7

Organisationsteam & die Jury8Das Organisationsteam 20219Alexander PabstMarion -GymnasiumAschaffenburgPatenbeauftragteInitiative Bayerischer UntermainGEO- UND RAUMWISSENSCHAFTENStDin Gertrud SchüllDr. Jürgen JungEhrenamtlich im Einsatz: Die JuryAlexander-von-HumboldtGymnasium, SchweinfurtArchäologisches Spessart-Projekte.V., AschaffenburgARBEITSWELTMATHEMATIK / INFORMATIKDipl. päd. (univ.) Markus GiekDaniel ThielOStR Andreas ReiserDipl. Math. Markus HockZF Friedrichshafen AG,SchweinfurtWissenswerkstatt Schweinfurt e. chMiles and More GmbHFrankfurtBIOLOGIEPHYSIKOStRin Isabell OrlikDr. Stephan KneitzOStRin Dr. Eleonore HoseStR Peter WamserOStD Dr. Michael MüllerDr. Roland CapsDipl. Ing. Michael HohmannJack-Steinberger-Gymnasium,Bad ldFriedrich-List eutschhaus-Gymnasium,Würzburgva-Q-tec AGWürzburgBSH Hausgeräte GmbHBad Neustadt a. d. SaaleCHEMIETECHNIKDr. Bernd PietschmannDr. Hilmar GilgesDipl. Chem. Marco FuchsStRin Simone ImgrundM.Sc. Dorit BorrmannDr. Eberhard KrothDipl. Ing. Michael StierDipl.-Ing. Johannes OswaldKnauf Gips kro-Technik GmbH & Co. nburgUniversität Würzburg, Institutfür Robotik und Telematik,Universität Würzburg, Lehrstuhlfür Physik und ihre DidaktikSondermaschinen Michael Stier,MichelstadtOswald Elektromotoren GmbH,Miltenberg

Projekte im ÜberblickARBEITSWELT10A001 Ist es aus hygienischer Sicht sinnvoll, 1- und 2- Centmünzen abzuschaffen? Nina HadamekA002 Leichter Lernen mit Lavendelduft in der Luft? Hanna LandeckA003 Neue Materialien für die Arbeitswelt durch Zugabe von Nanopartikeln zu Kunstharzen Lukas DellermannMATHEMATIK / INFORMATIKM001 Automatische Farb-Sortiermaschine Niclas SchaadM002 EKES - Einfache KI-basierte Evolutions-Simulation Tim Arnold, Felix von 006B007B008B009B010B011B012Biologische Energiegewinnung in Alltagsgegenständen Sebastian Keller, Ed Schuhknecht, Leon ReisacherAlles sauber? Untersuchung des Wirkstoffes Capsaicin auf Abklatschtests Susanne Schürmann, Paula Schürmann, Anna SpickaZu gut für die Tonne?! – Papier aus Abfallmaterialien selbst herstellen Gärtig Florian„Nasse Kinderstube“ oder „Wie sollte ein Amphibien-Laichgewässer beschaffen sein?“ Eric WeigtKaffee - ein natürliches Pestizid? Silvia OsiekImmun Smoothie Leonard Bubilo, Kolja LangerSchmerz lass nach - Chilis betäuben Hautrezeptoren Adnan KarahasanovicDie antibakterielle Wirkung von Honig Svenja SchlauersbachÖkologische Saatgutbeizung Fabian EscherNatürliche Antibiotika und ihre Verwendung im Haushalt Leonie KollekKleiner Pilz ganz groß - Hefe selber züchten Anna SchleinitzEinfaches Smartphone-Mikroskop im Schuleinsatz Linus Wagner, Karla 08C009Naturfaserbewehrter Beton Julia Zink, Benedikt KotasDer optimale ökologische Anzünder Kilian Braun, Noah AngererAbwasseraufbereitung und neue Wege des Phosphor-Recyclings durch Elektroflotation Hannah Amrhein, Hanna Fries, Lena FriesDie Entdeckung der Biothermochromie und die Entwicklung eines optischen Thermometers Caroline Röthel, Louisa MottNachweis von Parabenen in Kosmetikartikeln Yasmin Ben RajibaBestimmung der Coffein-Konzentration von Kaffee in Abhängigkeit zur Rösttemperatur Paul NöthKapuzinerkresse gegen Krebs? Magnus WetzelLeuchtend blau - Gummibärchen mit natürlichen Farbstoffen Miriam Holpert, Marlene HoltmannWir finden das perfekte Rezept für vegetarische Burgerpatties Nils Naumann, Antonia MussbachT005T006T007T008T009T010T011T012T013GEO- UND RAUMWISSENSCHAFTENG001G002G003G004G005Die Auswirkungen des regionalen Klimawandels auf den Anbau der Sonderkultur Wein Juliane SierlLärmkarte 2.0 - Erweiterung auf andere Stadtgebiete Carla Thomma, Helena Bott, Leni HeroldWie oft muss man Lüften? - Messung von Kohlenstoffdioxid in der Schule Paula SternkopfDoppelstöckige Wasserrakete Timo Spatz, Sebastian SchuckAuf der Suche nach extraterrestrischem Leben! Die Detektion von Exoplaneten Paul James Vince, Sandro Strehl, Jan RüppelMusikalischer Kraftmesser Leonhard SaamBeschleunigung auf der Kugelbahn Malte Anselm SchmidtUntersuchung der Lichtdurchlässigkeit verschiedener Flüssigkeiten Anastasia Haak, Anna Haak, Milena HaakWie erforscht man das Chaos? - Experimente zu chaotischen Systemen Dilan SeibelPhysik ganz smart - Experimente mit dem Smartphone Max Brand, Elias GerschützEnergiegewinnung aus Leitungs- und Abwasser Penelope Steder, Nina WierlemannVerstopfter Abfluss Sophie Hartwig, Benedikt FaustWelcher Biokunststoff kann Kunststoffprodukte auf dem Markt ersetzen? Mariam AzoukaFlüssiger Sand Miriam KnuthFlasche leer Björn SchrammT014Intelligenter Mülleimer Simon Hemm, Jannik Brückner, Jakob GeisslerNachhaltig und digital -Wie man alte Stereoanlagen fit fürs 21. Jahrhundert machen kann! Leonhard SaamBauanleitung leicht gemacht - Erklärvideo über den Bau eines Smartphone-Mikroskops Oliver Uhl, Mark Köhler, Fabian KöhlerWie kann man einem Igeljungtier gute Lebensverhältnisse kostengünstig bereitstellen? Leonie Burger, Finn DüringAutomatische Lüftungssteuerung für Klassenzimmer oder Büroräume Niklas HornfeckUnter Spannung: Bau eines Messgerätes als Low-Cost-Variante zum E-Feldmeter Jens FischerSuperhydrophobie und Selbstreinigung in Natur und Technik - der Lotus Effekt Julius RennerDas Taschen Smartphone Mikroskop Ludwig Lang, Niklas HallierOptimierung Bobby-Car Max RieneckerBiologisch-Technische Effizienzanalyse eines UAV-Propellers Benedikt ReuterMit der bionischen Grätzelzelle der Photosynthese auf der Spur Frederik BergerAlternatives Antriebskonzept für Boote mittels Geißel Mattis BaumeisterAutomatische Laufradbremse Thomas Simon NeidhardtBeregnungssteuerung Moritz Merkel11

Projekte kurz vorgestelltBIOLOGIEARBEITSWELTjugend forscht12A001Ist es aus hygienischer Sicht sinnvoll, 1- und 2- Centmünzen abzuschaffen?jugend forscht13B001 Biologische Energiegewinnung inAlltagsgegenständenNina Hadamek, 11. KlasseGymnasium Veitshöchheim, Betreuer/in: Ulrike LandeckSebastian Keller, Ed Schuhknecht, Leon Reisacher, 10. KlasseWirsberg-Gymnasium Würzburg, Betreuer/in: Thomas GeitnerIn regelmäßigen Abständen diskutiert die EU darüber, ob man die kupferhaltigen 1- und 2- ct Münzen abschaffen sollte. Die antibakterielle Wirkung von Kupfer ist schon seit tausenden von Jahren bekannt, neueStudien zeigen, dass das Virus ß-sars Cov-2 (COVID-19) nur vier Stunden auf Kupferoberflächen überlebt. Zieldieser Arbeit war es, herauszufinden, ob es aus hygienischer Sicht sinnvoll ist, die 1- und 2- ct Münzen nicht abzuschaffen. Dafürwurden Münzkollektive mit und ohne 1- und 2- ct Münzen auf verschiedene Weisen mit Bakterien verunreinigt und deren Keimbelastung untersucht. Es konnte eindeutig gezeigt werden, dass das Abtöten von Bakterien auf der Kupferoberfläche der Münzennach 15 Minuten fast vollständig abgeschlossen war und dass es zumindest aus hygienischer Sicht nicht sinnvoll ist, 1- und 2- ctKupfermünzen abzuschaffen, da diese im Portemonnaie auch für eine Reduktion der Keimbelastung auf anderen Münzen sorgen.In unserem Projekt geht es darum, die Grätzelzelle kennenzulernenund diese möglichst effektiv in Alltagsgegenstände zu integrieren.Dabei wollen wir auch die Effizienz der Grätzelzelle, in Bezug auf die Materialien, perfektionieren.schüler experimentierenB002 Alles sauber? Untersuchung des WirkstoffesCapsaicin auf Abklatschtestsjugend forschtA002Leichter Lernen mit Lavendelduft in der Luft?Hanna Landeck, 11. KlasseDeutschhaus-Gymnasium Würzburg, Betreuer/in: Holger SeefriedDie Welt der Düfte und ihre Auswirkungen auf unsere Empfindungen und Leistungen wurde lange unterschätzt, doch gewinnt sie immer mehr Bedeutung. So hat man herausgefunden, dass manche Gerüche denBlutdruck senken oder die Menschen im Allgemeinen glücklicher machen können. Da Stress am Arbeitsplatzhäufig zu Leistungseinbußen führt, könnten beruhigende Düfte hier gezielt eingesetzt werden. Mein persönlicher Lieblingsduft istLavendel, daher war es mein Ziel herauszufinden, ob dieser Duft dabei helfen kann, das Lernen und die Konzentrationsfähigkeit inder Schule zu verbessern. Ich habe dazu mehrere Schülergruppen zweimal einen Konzentrationstest durchführen lassen, um dieUnterschiede zwischen der Runde unter Einfluss von Lavendelduft und der ohne Duft zu untersuchen.jugend forschtA003 Neue Materialien für die Arbeitswelt durch Zugabe von Nanopartikeln zuKunstharzenLukas Dellermann, 12. KlasseAlexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt, Betreuer/in: Frank BaierKunststoffe sind heutzutage eine sehr bedeutende Werkstoffklasse. Deshalb ist es eine wichtige Aufgabeder Wissenschaft, die Materialeigenschaften bestmöglich zu optimieren und Kunststoffe für ein bestimmtesEinsatzgebiet maßgeschneidert zu entwickeln. Ein aktueller Lösungsansatz dazu ist die nanoskalige Additivierung. Diese erfolgtim Schulversuch durch Zugabe von Aluminiumoxid-Nanopartikeln zu einem Kunstharz, wobei der Einfluss der Partikelgröße, derAdditivkonzentration sowie das Verfahren der Probenherstellung im Fokus der Betrachtung stehen. Die Kunststoffkompositewerden hinsichtlich Härte, Verhalten bei Zugbelastung und Dispersionsgüte des Zusatzstoffes untersucht. Ausgehend von diesenWerkstoffkennwerten werden abschließend mögliche Anwendungsgebiete in der Arbeitswelt für den Kunststoff mit verbessertenEigenschaften abgeleitet.Susanne Schürmann, Paula Schürmann, Anna Spicka, 5. und 7. KlasseKarl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium Aschaffenburg,Betreuer/in: Heike ElschnerWie kann man das Wachstum von Pilzen oder die Vermehrung vonBakterien verlangsamen? Bei unseren Recherchen sind wir auf den Wirkstoff Capsaicin gestoßen, der in verschiedenen Paprikasorten vorkommt. Wir möchten an verschiedenen Stellen zwei Abklatschtests durchführen, diese bebrüten und danach jeweilseinen mit einem Capsaicin-haltigen Pulver bestreuen. Anschließend werden wir dann die Proben miteinander vergleichen.schüler experimentierenB003Zu gut für die Tonne?! - Papier aus Abfallmaterialien selbst herstellenFlorian Gärtig, 5. KlasseRiemenschneider-Gymnasium WürzburgAls ich schon wieder ein neues Schulheft kaufen musste, fragte ich mich, ob man denn auch selbst Papierherstellen kann. Und da die letzten Tage sehr viele Blätter von den Bäumen in unserem Garten fielen, überlegte ich mir, ob es wohl mit Laub funktionieren könnte. Ich probierte verschiedene Rezepturen aus, verglichdiese, machte eine mikroskopische Strukturanalyse und führte mehrere Tests zur Einsatzfähigkeit als Tüte bzw. als Schreibpapierdurch: Ich überprüfte die Reißfestigkeit, Beschreibbarkeit, Wasserfestigkeit, Flexibilität und Kompostierbarkeit. Dabei versuchteich die Papierherstellung auch mit anderen Naturprodukten, wie z.B. Gras oder Sägespänen. Mein Ziel ist es, möglichst nur Naturmaterialien und wenig Zeitungspapier für die Herstellung zu verwenden, das üblicherweise beim Papierschöpfen eine Zutat ist.

Projekte kurz vorgestelltBIOLOGIEBIOLOGIEschüler experimentieren14B004 „Nasse Kinderstube“ oderbeschaffen sein?“„Wie sollte ein Amphibien-Laichgewässerschüler experimentierenB00715Schmerz lass nach - Chilis betäuben HautrezeptorenAdnan Karahasanovic, 9. KlasseHanns-Seidel-Gymnasium Aschaffenburg, Betreuer/in: Peter WamserEric Weigt, 6. KlasseFriedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Betreuer/in: Gabi HeidenfelderZiel meiner Jufo-Arbeit ist es zu untersuchen, welche Amphibien welche Arten von Gewässer zur Fortpflanzung bevorzugen. Ich möchte anhand einiger Gewässer im Landkreis Aschaffenburg untersuchen wie einLaichhabitat beschaffen sein sollte, dass es von Amphibien zur Fortpflanzung genutzt wird und welche Voraussetzungen in denverschiedenen Gewässertypen herrschen. Die Ergebnisse meiner Arbeit könnte man zum Beispiel verwenden, um neue Laichhabitate so anzulegen, dass sie für bestimmte Amphibienarten besonders gut geeignet sind. Außerdem kann meine Arbeit Hinweisegeben, welche Gewässer in der Region besonders schützenswert sind.Ich bin bei der BRK-Jugend Aschaffenburg aktiv, deshalb interessiert es mich, wie man erreichen könnte, dass Behandelnde weniger bis gar keine Schmerzen verspüren, um ihnen somit die Behandlung, z.B. bei einer Injektion zuerleichtern. Durch Recherchen bin ich darauf gestoßen, dass Capsaicin, Schmerzen lindern soll. In meinem letztenProjekt ging ich der Frage nach, ob die Wirkung was mit der Betäubung von Schmerzrezeptoren zu tun hat. Mit zwei unterschiedlichen Versuchen habe ich die Wirkung von Capsaicin nachgewiesen. Diese Versuche wiederholte ich und validierte die Ergebnisse. Ausden Ergebnissen konnte man schließen, dass meine Hypothese korrekt war. Meine Recherche zur Wirkung von Capsaicin an den freienNervenenden brachte mich auf die Idee, dass Capsaicin evtl. auch die Histaminreaktion der Haut lindern kann. Dies untersuchte ich inZusammenarbeit mit einer Dermatologin. Durch die Ergebnisse konnte ich auch eine andere Hypothese zur Wirkungsweise von Stichheilern ernennen.jugend forschtB005Kaffee - ein natürliches Pestizid?jugend forschtSilvia Osiek, 12. KlasseGymnasium Veitshöchheim, Betreuer/in: Ulrike LandeckB008Kaffeesatz ist ein beliebtes Haushaltsmittel gegen Fraßschädlinge. Durch Recherche erfuhr ich, dass Coffein bei Insekten eine sehr individuelle Wirkung hervorrufen kann. Während pflanzensaftsaugende Tierekoffeinhaltige Blätter meiden, bevorzugen Bienen Coffein im Nektar sogar. Ich wollte daher herausfinden, obPflanzen Coffein aufnehmen, wenn man sie mit koffeinhaltigen Lösungen gießt oder besprüht und dies dannwie beim Kaffeestrauch der Schädlingsabwehr dient. Als Versuchstiere wählte ich Schnecken, da diese bekanntlich Fraßfeinde vonBasilikumpflanzen sind.Dafür wurden Basilikumpflanzen mit Kaffee, Coffeinlösung und Wasser behandelt. Anschließend wurde das in den Pflanzen aufgenommene Coffein mittels einer Dünnschichtchromatographie nachgewiesen. Aufgrund dieses positiven Ergebnisses wurdendaraufhin Versuche durchgeführt, die das in den Blättern der Basilikumpflanzen enthaltene Coffein als Schneckenschutz nachweisen sollten.Die antibakterielle Wirkung von HonigSvenja Schlauersbach, 12. KlasseGymnasium Veitshöchheim, Betreuer/in: Ulrike LandeckHonig gilt als ein altes und bewährtes Hausmittel, das heutzutage besonders bei Erkältungen und Entzündungen Anwendung findet. Ich wollte in meiner Arbeit herausfinden, ob teurere Honige im Vergleich zubilligeren eine größere antibakterielle Wirkung aufweisen, indem ich verschiedene Blütenhonige, die sich imPreis unterschieden haben, auf ihre antibakteriellen Inhaltsstoffe und ihre Wirksamkeit hin untersucht habe. Zusätzlich wurde nochein alter Honig verwendet, um zu Überprüfen inwieweit die Inhaltsstoffe mit der Zeit einer Veränderung unterliegen. Der Gehaltan Glucoseoxidase bzw. das durch dieses Enzym katalytisch entstehende keimtötende Wasserstoffperoxid wurde mit Hilfe eineseinfachen Peroxidasetests ermittelt. Um den ebenfalls antibakteriell wirksamen Inhaltsstoff Methylglyoxal nachzuweisen, wurdenHoniglösungen zunächst derivatisiert und anschließend mittels HPLC mit UV-Detektor analysiert. Die antibakterielle Wirksamkeitwurde anhand von Hemmstoffplattentests überprüft.schüler experimentierenB006jugend forschtImmun SmoothieB009Leonard Bubilo, Kolja Langer, 5. KlasseFriedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Betreuer/in: Gabi HeidenfelderUnser Projekt ist ein gesunder und leckerer Immun Smoothie der das Immunsystem auf leckere Weise unterstützt. Die Zutaten sind regional und saisonal und dazu noch gesund. Der Smoothie sollte nur aus Natürlichen Zutaten bestehen.Ökologische SaatgutbeizungFabian Escher, 11. KlasseGymnasium Veitshöchheim, Betreuer/in: Ulrike LandeckSaatgutbeizen sind wegen ihrer Wirkung auf Ökosysteme schon länger in der Diskussion. Immer mehr insektizide und fungizide Wirkstoffe werden ersatzlos gestrichen, so dass es inzwischen bei vielen Getreideartenwieder zu Ernteausfällen aufgrund von Schädlingsbefall kommt. Neben den Wirkstoffen ist auch das Mikroplastik, das in der Landwirtschaft verwendet wird, um Beizstäube zu binden und damit die Gefahr durch diese für Fluginsekten wieBienen zu verringern, besonders problematisch. In meiner Arbeit habe ich untersucht, ob auch durch das Beizen mittels natürlicherWirkstoffe eine fungizide Wirkung erzielt werden kann. Dabei habe ich Weizensamen in unterschiedlichen Lösungen gebeizt undanschließend auf Watte angepflanzt. Zunächst mussten dabei Konzentrationen der Beizlösungen gefunden werden, bei denen estrotz fungizider Wirkung nicht zur Hemmung der Keimung kam. Auch eine schädigende Wirkung auf das Pflanzenwachstum positivbeeinflussende Bodenstrukturen musste ausgeschlossen werden.

Projekte kurz vorgestelltBIOLOGIECHEMIEjugend forscht16B010Natürliche Antibiotika und ihre Verwendung im Haushaltjugend forschtC001Leonie Kollek, 12. KlasseHanns-Seidel-Gymnasium Hösbach, Betreuer/in: Anne JendrusiakJulia Zink, Benedikt Kotas, 12. KlasseDeutschhaus-Gymnasium Würzburg, Betreuer/in: Holger SeefriedIn dieser Arbeit werden 3 verschiedene Pflanzenstoffe mit antibiotischer Wirkung auf ihre Effektivität imHaushalt überprüft und mit einem Desinfektionsmittel verglichen. Vorab wird die Entstehung der erstenAntibiotika und die verschiedenen Wirkstoffe erläutert. In dem praktischen Teil der Arbeit werden Bakterienproben von einer Toilettenbrille, einer mit einem Wischtuch gesäuberten Küchenfläche und von Fingern genommen. Die jeweiligenOberflächen werden zuvor mit Ingweröl, Kurkumaöl, Knoblauchöl oder Desinfektionsmittel präpariert, wobei ein Teil unbehandeltbleibt. Nach drei Tagen sind etliche Bakterienkulturen zu erkennen. Besonders auffällig ist, dass die natürlichen Antibiotika imDurchschnitt am effektivsten waren. Kritik an den Pflanzenölen ist der penetrante Geruch und der hinterlassene ölige Film. Trotzalledem haben die antibiotischen Stoffe ihre Wirkung erzielt und sind mit kleinen Änderungen in der Lage vielleicht bald schonchemische Stoffe im Haushalt zu ersetzten.In dem Projekt geht es darum, anstelle einer Stahlbewehrung passende Naturfasernexperimentell zu finden, welche möglicherweise die Rolle der Bewehrung übernehmenkönnten. Der Schwerpunkt liegt darin, eine nachhaltige und nachwachsende Alternative zufinden.schüler experimentierenB011Kleiner Pilz ganz groß - Hefe selber züchten17Naturfaserbewehrter Betonjugend forschtC002Der optimale ökologische AnzünderKilian Braun, Noah Angerer, 9. KlasseFriedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Betreuer/in: Volker FriesIn unserem Projekt wollen wir Anzünder aus natürlichen Roh- bzw. Abfallstoffen selbstherstellen und mit herkömmlichen, kaufbaren bzgl. Brenndauer und -temperatur vergleichen, um den optimalen, ökologischen Kaminanzünder zu ermitteln. Hierzu wollen wirMaterialien wie Tannenzapfen, -nadeln, Sägespäne und Sägemehl mit Wachs/Harz und/oder Mehlbrei in unterschiedlichen Zusammensetzungen zu kleinen Päckchen verkleben und deren Brennbarkeit und Verbrennung untersuchen.Anna Schleinitz, 7. KlasseFriedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg, Betreuer/in: Volker FriesIch frage mich, ob man Hefe selbst züchten kann und ob es beim Backen erkennbare Unterschiede zu gekaufter Hefe gibt. Mein Ziel ist es, ein Brötchen zu backen, das außen goldbraun und knusprig, aber innenschön luftig ist. Zudem frage ich mich, ob die verwendete Hefesorte einen Einfluss auf den Geschmack meinerBrötchen hat.jugend forschtC003 Abwasseraufbereitung und neue Wege desPhosphor-Recyclings durch Elektroflotationschüler experimentierenB012Einfaches Smartphone-Mikroskop im SchuleinsatzLinus Wagner, Karla Schneider, 6 KlasseGymnasium Steigerwald-Landschulheim, Wiesentheid, Betreuer/in: Matthias MannNeue Welten im Kleinen entdecken! Das wäre toll. Am besten gelingt dies mit einemeinfachen selbst gebauten Smartphone-Mikroskop. Das Mikroskop-Stativ wird mit leichtzugänglichen Materialien zusammengebaut und das Smartphone-Mikroskop kann anschließend im Unterricht oder daheim verwendet werden. Wo könnte das Smartphone-Mikroskop in der 5. und 6. Jahrgangsstufe,Gymnasium, in Natur und Technik eingesetzt werden? Dazu haben wir uns die jeweiligen, verwendeten Schulbücher (Biologie heute5 und 6, Bayern und Netzwerk 5, Bayern)

Wissenswerkstatt Schweinfurt e. V., Schweinfurt Dipl. päd. (univ.) Markus Giek ZF Friedrichshafen AG, Schweinfurt Dr. Stephan Kneitz Balthasar-Neumann-Gymnasium, Marktheidenfeld OStRin Isabell Orlik Jack-Steinberger-Gymnasium, Bad Kissingen Organisationsteam & die