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SMR – Schmid Multi-Regelung für den BetreiberBedienungsanleitungRegelungstechnikSMR – Schmid Multi-RegelungMehrfach ausgezeichnete Qualität!Made in Germany

SMR – Schmid eßlichDie SMR – Schmid Multi-Regelung optimiert den Ab-für die hier aufgeführte SMR – Schmid Multi-Regelungbrand, erhöht den Wirkungsgrad, reduziert die Emissio-gültig. Die SMR – Schmid Multi-Regelung entspricht dennen Ihrer Feuerstätte und steigert den Bedienkomfort.Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/In Kombination mit einem Wassermodul oder unseremEG und der Richtlinie 2004/108/EG über die elektromag-SWM-Speichersystem können auch wasserführendenetische Verträglichkeit (EMV-Richtlinie).Öfen geregelt werden.

Inhaltsverzeichnis1 Symbolerklärung .42 Sicherheitshinweise.42.1 Hinweise zu dieser Anleitung .42.2 Allgemeine Sicherheitshinweise.43 Angaben zum Produkt .63.1 Bestimmungsgemäße Verwendung . 63.1.1 Verwendung der SMR –Schmid Multi-Regelung . 63.1.2 Wartung und Störungsbehebung .63.2 CE-Kennzeichnung . 73.3 Produktinformationen . 74 Funktionsumfang .84.1 Komponenten der SMR –Schmid Multi-Regelung .84.1.1 Funktionsumfang SMR Abbrandregelung .84.1.2 Funktionsumfang SMR Abbrandregelungmit Wassermodul SKS - Kompaktstation) .84.1.3 Funktionsumfang SMR Abbrandregelungmit SWM Systemregelung .85 Regelverhalten.85.1 Allgemeine Hinweise zum Regelverhalten .85.1.1 Funktion .95.1.2 Anheizphase .95.1.3 Heizphase .95.1.4 Leistungsphase .95.1.5 Glutphase .95.1.6 Abkühlphase .95.1.7 Standby .105.1.8 Nachlegen von Brennstoff.105.1.9 Abbruch der Anheizphase .105.1.10 Anheizfehler .105.1.11 Visualisierung der Phasen der Regelung .106 Bedienung SMR Glas-Display .126.1 Bedienelemente, Symbole im Display .126.2 Anzeigen im Startbildschirm .126.3 Werte über das Menü „Anlagenbetreiber“einstellen . 136.3.1 Temperaturen einstellen . 136.3.1.1 Glutphasentemperatur einstellen. 136.3.1.2 Abkühlphasentemperatur einstellen.146.3.2 Geräteeinstellungen vornehmen .146.3.2.1 Helligkeit einstellen .146.3.2.2 Reinigungsmodus einstellen . 156.3.2.3 Ruhemodus (Displayanzeige aus)einstellen . 166.3.2.4 Ton einstellen. 176.3.2.5 Datum einstellen .186.3.2.6 Uhrzeit einstellen .186.3.3 Systeminformationenabfragen/einstellen .196.4 Normaler Heizbetrieb . 206.4.1 Anheizen. 206.4.1.1 Abbrand manuell starten . 206.4.1.2 Abbrand manuell beenden . 216.4.2 Nachlegen . 216.4.3 Heizen beenden . 216.4.4 Abbrandintensität . 226.4.5 Handbetrieb .237891011121314Bedienung SMR Mini-Display .257.1 Bedienelemente, Symbole im Display .257.2 Startbildschirm .257.3 Mini-Display bedienen.257.3.1 Abbrand starten .257.3.2 Abbrand stoppen .257.3.3 Menü „Abbrand“ .267.3.4 Menü „Wasser“ .267.3.5 Menü „Lüftung“.267.3.6 Menü „Meldungen“ .277.3.7 Menü „Fachmann“.27Notbetrieb bei Stromausfall oder Defekt . 298.1 Bei Stromausfall im laufendem Heizbetrieb. 298.2 Wieder in Betrieb nehmen nach einemStromausfall im laufendem Heizbetrieb . 308.3 Während eines Stromausfalls denHeizbetrieb aufnehmen und beenden . 308.4 Heizbetrieb bei sonstigen Störungen,Defekten . 308.5 Wieder in Betrieb nehmen nach sonstigenStörungen, Defekten, Außerbetriebnahme. 308.6 Heizbetrieb ohne SMR – SchmidMulti-Regelung . 308.6.1 Entriegeln der Zuluftklappe zummanuellen Öffnen . 318.6.1.1 Stellmotor entriegeln . 318.6.1.2 Zuluftklappe manuell öffnen . 318.6.2 Wiederinbetriebnahme der Zuluftklappe. 31Bedienung SMR - Wassermodul . 329.1 SMR – Wassermodul . 32Meldungen (Fehler und Störungen) .3310.1 Meldungen am SMR Glas-Display.3310.1.1 Meldungen aufrufen undFehler/Störungen beseitigen .3310.1.1.1 Übersicht Menü Meldungen . 3410.2 Meldungen am SMR Mini-Display . 3410.2.1 Meldungen aufrufen undFehler/Störungen beseitigen . 34Technische Daten .3511.1 Technische Daten der Komponenten.3511.2 Typenschilder . 38Wartung. 3912.1 Wartung. 3912.2 Reinigung . 39Allgemeine Garantiebedingungen . 40Glossar. 423

1 Symbolerklärung2 Sicherheitshinweise2.1WarnhinweiseHinweise zu dieser AnleitungDiese Bedienungsanleitung vor dem GebrauchWarnhinweise im Text werden mit einem Warndreieckder Ofenanlage sorgfältig lesen! Das Nichtbe-gekennzeichnet. Zusätzlich kennzeichnen Signalwörterachten von Sicherheitshinweisen kann zudie Art und die Schwere der Folgen, falls die Maßnahmenschweren Personenschäden, sowie Sach- undzur Abwendung der Gefahr nicht befolgt werden.Umweltschäden führen.Folgende Signalwörter sind definiert und werden gegebenenfalls im vorliegenden Dokument verwendet:HINWEIS kennzeichnet eine möglicherweise gefährlicheiBewahren Sie diese Anleitung für ein späteresNachschlagen auf!Situation, die zu Sach- und Umweltschäden führen kann.che Situation, die zu leichten Körperverletzungen führen2.2 Allgemeine Sicherheitshinweisekönnte.SMR – Schmid Multi-Regelungen sind nach dem StandWARNUNG kennzeichnet eine möglicherweise gefährli-der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischenche Situation, die zu schweren Körperverletzungen oderRegeln gebaut. Dennoch können bei der Verwendungzum Tod führen könnte.Personen- oder Sachschäden entstehen.GEFAHR kennzeichnet eine unmittelbar drohende Gefahr,Verwenden Sie das Produkt stets bestimmungsgemäß,die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt.in technisch einwandfreiem Zustand, sowie sicherheits-VORSICHT kennzeichnet eine möglicherweise gefährli-und gefahrenbewusst.Wichtige InformationeniProdukt nur in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zu-Wichtige Informationen werden mit dem neben-stand und bestimmungsgemäß verwenden.stehenden Symbol gekennzeichnet.Die Einhaltung der Bedienungsanleitung dient Ihrer Sicherheit und ist Voraussetzung für eine einwandfreieFunktion, sowie einen umweltverträglichen Betrieb.Bei unsachgemäßer Bedienung, sowie bei der Verwendung anderer als der zulässigen Brennstoffe, erlischtdie Gewährleistung des Herstellers und der Garantieanspruch.Benötigte Ersatzteile beim Fachhändler anfordern. Nurvon uns empfohlene und angebotene Ersatzteile verwenden.Ersatzteile: http://ersatzteile.schmid.st4

Installation und erste InbetriebnahmezziMulti-Regelung gelten die örtlichen, feuerpolizeilichenanerkannten Fachbetrieb fachgerecht einzubauen.und baurechtlichen Vorschriften, die VDE-VorschriftenEine Abnahme der Feuerstätte durch die geneh-sowie u.a. folgende Verordnungen und ) ist durchzuführen.zBeim Anschluss und Betrieb der SMR – SchmidDie SMR – Schmid Multi-Regelung ist von einemmigungspflichtigezNormen und RichtlinienDeutschland:Die Erstinbetriebnahme ist durch einen zugelasse-FeuVOnen Fachbetrieb auszuführen und zu protokollieren.TR OL 2006, Ausga- Technische Regeln (Fachregeln) des Ofenbe 2010und LuftheizungsbauLassen Sie sich durch Ihren Installateur ausführlich:Feuerungsverordnung1. BImSchV1. rverordnungLBOLandesbauordnungDIN VDE 0100VDE-Richtlinien zur ElektroinstallationVDI 2035Vermeidung von Schäden in WarmwasserHeizungsanlagen - Steinbildung in Trinkwassererwärmungs- und WarmwasserHeizungsanlagenDIN EN 1717Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen undallgemeine Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließenmente aushändigen lassen, einschließlich der Doku-DIN 4102Brandverhalten von Baustoffen undBauteilenmente für die angeschlossene Feuerstätte und allerDIN 4109Schallschutz im HochbauZubehörteile. Diese lesen und/oder erklären lassen.DIN EN 12828Heizungsanlagen in Gebäuden - Planungvon Warmwasser-HeizungsanlagenDIN EN 13384Abgasanlagen – Wärme- und strömungstechnische BerechnungsverfahrenDIN EN 15287-1Abgasanlagen / Teil 1: Abgasanlagen fürraumluftabhängige FeuerstättenDIN V 18160-1Abgasanlagen / Teil 1 Planung, Ausführung,KennzeichnungDIN 18896Feuerstätten für feste Brennstoffe – Technische Regeln für die Installationz in die Funktionsweise IhrerSMR – Schmid Multi-Regelung,z in die sichere und sachgerechte Bedienung,z aufBesonderheiten in der Bedienung, wiebeispielsweisedergemeinsameBetriebeiner Feuerstätte mit einer Wohnungslüftungoder einer Dunstabzugshaube, einweisen.zAlle zum sicheren Betreiben der SMR – SchmidMulti-Regelung notwendigen technischen gung Kantonaler FeuerversicherungenSTPSTAND-DER-TECHNIK-PAPIER (STP)OFEN-UND CHEMINÉEBAUVerband für Wohnraumfeuerungen, Plattenbeläge und AbgassystemeÖsterreich:15a B-VGVereinbarung gemäß Art. 15a B-VG überdas Inverkehrbringen von Kleinfeuerungenund die Überprüfung von Feuerungsanlagen und BlockheizkraftwerkenÖNORM B 8311Installation und Errichtung von häuslichenFeuerstätteniWeitere Vorgaben, z.B. Vorgaben des örtlichenEnergieversorgers sind einzuhalten!5

WARNUNG: Anforderungen an den Bediener3 Angaben zum ße Verwendunghaben, die in der Lage sind die SMR – Schmid Multi-Re-3.1.1 Verwendung der SMR – SchmidMulti-Regelunggelung sachgerecht zu bedienen.Die SMR – Schmid Multi-Regelung ist ausschließlich zurStellen Sie sicher, dass insbesondere Kinder die Rege-Regelung von Einzelraumfeuerungsanlagen mit Holz-lung und/oder Feuerstätte nicht unbeaufsichtigt bedie-brand und manueller Befüllung zu verwenden.nen oder damit spielen!Mit der SMR – Schmid Multi-Regelung dürfen alle immen.Sicherstellen,dassnur PersonenZugangMenü voreingestellten Schmid Heiz- und KamineinsätzeGEFAHR: PersonenschädenbeiNichtbeach-geregelt werden.tung der Sicherheitshinweise Ihrer Feuerstätte!Die Sicherheitshinweise der SMR – Schmid Multi-Re-Einzelraumfeuerungsanlagen von Fremdherstellern kön-gelung ersetzen nicht die Sicherheitshinweise zu Ihrernen nur dann geregelt werden, wenn:Feuerstätte! Zusätzlich die Sicherheitshinweise aus allenzdiese über eine zentrale Verbrennungsluftzufuhr(Primär- und Sekundärluft) verfügen.Dokumentationen der Feuerstätte beachten!zderen Kenndaten sich über die vorkonfigurierteWARNUNG: Keine Veränderungen an der SMR –Parametererfassung für Fremdhersteller in derSchmidSteuerung vollständig erfassen lassen.Multi-Regelungoderanderangeschlossenen Feuerstätte vornehmen!Veränderungen an der SMR – Schmid Multi-Regelungzeine Anpassung der vorinstallierten Parameter beiFremdgeräten erforderlich ist.und der angeschlossenen Feuerstätte sind grundsätzlichverboten. Jegliche Veränderung kann zu erheblichen Be-Die SMR – Schmid Multi-Regelung ist ausschließlich ineinträchtigungen in der Sicherheit der Feuerstätte undMontageräume zu installieren, die für die Schutzart IP20der SMR - Schmid Multi-Regelung führen!geeignet und kein Feuchtraum sind. Die Umgebungstemperatur für die SMR Regeleinheit, mit Ausnahme derWARNUNG:temperaturbeständigen Bauteile, darf 50 C nicht über-Gefahr durch elektrischen Strom!schreiten.Arbeiten an den elektrischen Anschlüssen dürfen aus-Die SMR – Schmid Multi-Regelung ist ausschließlich anschließlich von einem zugelassenen Fachbetrieb durch-ein CAN-Bus System anzuschließen.geführt werden!Die SMR – Schmid Multi-Regelung ist gegen Überspannung abzusichern und gegen elektromagnetische FelderVORSICHT:die nicht der EMV-Richtline entsprechen abzuschirmen.Verhalten im Notfall!Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß.Bringen Sie niemals sich selbst oder andere Personen inDaraus resultierende Schäden sind von der Haftung aus-Lebensgefahr. Andere Personen warnen. Feuerstätte so-geschlossen.fern möglich außer Betrieb nehmen. Notwendige Hilfe(z. B. Feuerwehr) rufen.3.1.2 Wartung und StörungsbehebungWartungsintervalle sind einzuhalten und Störungen sindumgehend zu beseitigen. Diese Maßnahmen gehören zurbestimmungsgemäßen Verwendung.6

3.2 CE-Kennzeichnung3.3 ProduktinformationenDie SMR – Schmid Multi-Regelung entspricht in Konst-Detaillierte Produktinformationen, technische Daten derruktion und Betriebsverhalten den europäischen Richtli-Einzeltypen, Ersatzteile und Zubehör sind in den entspre-nien, sowie den ergänzenden nationalen Anforderungen.chenden Kapiteln der Dokumentation aufgeführt und aufDie Konformität wird mit der CE-Kennzeichnung nachge-unserer Website abrufbar.wiesen.Ersatzteile: ie können die Konformitätserklärung des Produktes anfordern bei:Schmid Feuerungstechnik GmbH & Co. KG,Gewerbepark 18, 49143 Bissendorfe-Mail: [email protected]:www.schmid.st7

4 Funktionsumfang5 RegelverhaltenDas Kapitel „2 Sicherheitshinweise“ auf Seite 4 be-5.1achten. Montage, Installation, sowie die Erstinbetriebnahme durch einen zugelassenen Fachbetrieb ausführenlassen.Allgemeine Hinweise zumRegelverhaltenDie Länge und Intensität des Heizbetriebes hängt nichtallein von der SMR – Schmid Multi-Regelung ab. Der Ver-4.1Komponenten der SMR –Schmid Multi-Regelungbrennungsprozess ist abhängig von:zder aufgelegten Brennstoffmenge und der Art desAnheizens,Die SMR – Schmid Multi-Regelung kann über unterschiedliche Komponenten/Ausbaustufen verfügen. Las-zder Holzart, bzw. der Qualität der Presslinge,sen Sie sich die bei Ihnen verbauten Komponenten vonzder Restfeuchte des Holzes,Ihrem Installateur auflisten und erklären.zder Scheitholzgröße,zder Anzahl der Brennstoffstücke (Scheite, Press-4.1.1 Funktionsumfang SMR Abbrandregelunglinge),zder vorliegenden Brennraumtemperatur beimAnheizen oder Nachlegen,zder Häufigkeit des Nachlegens,zder Luftzufuhr,zden aktuellen Bedingungen am Schornstein, wieFörderdruck, Aufheizzeit (u.a. abhängig von derAbgastemperatur,Abb.: 1 : Regelung des Abbrandes über die hrung oder wetterbedingt).4.1.2 Funktionsumfang SMR Abbrandregelung mit Wassermodul SKS Kompaktstation)PufferspeicherZusätzliche Faktoren bei Geräten mit Wassertechnik tellter Temperaturwert der Rücklaufanhebung),WasserWirkungsgrad des Wärmetauschers (Dicke derOfenLuftklappeUmwälzpumpeTXWAblagerungen).zXV rbrennungsluftVefVerbrennungsluftAbb.: 2 : Regelung des Abbrandes über die Verbrennungsluftklappe undzusätzlicher Steuerung der drehzahlgeregelten Umwälzpumpezum Wasserspeicher.4.1.3 Funktionsumfang SMR Abbrandregelung mit SWM SystemregelungFrischwasserXXKesseliÜber die SMR – Schmid Multi-Regelung kann dieWärmeleistung oder die Abbranddauer nicht aufeinen fest vorgegeben Wert geregelt werden.Anlagenleistung oder die Abbranddauer über die Auflagemenge und Häufigkeit des Nachlegens des Brennstoffesregeln, entsprechend der Vorgaben in der Anleitung derSWMSpeicherWasserXFeuerstätte. Keinesfalls in die nnungsluftAbb.: 3 : Regelung des Abbrandes über die Verbrennungsluftklappe undzusätzlicher Steuerung der drehzahlgeregelten Umwälzpumpezum Wasserspeicher der Warmwasserbereitung, sowie Anbindung des Heizungssystems.der Feuerstätte eingreifen. Es führt zu einem schlechteren Wirkungsgrad, einem unsauberen Abbrand mit höheren Schadstoffbelastungen, und im Extremfall zu gefährlichen Heizgasansammlungen oder -austritt. Die richtigeRegulierung der Verbrennungsluft übernimmt die SMR– Schmid Multi-Regelung. Bei rostlosen Brennräumen8

kann es auch bei einem korrektem Betrieb zur Bildungräteabhängige Mindesttemperatur überschritten wird.von Holzkohle kommen.Wird die Mindesttemperatur innerhalb von max. 30 Minuten nicht erreicht, wechselt die Regelung in den ModusiHolzkohle im Brennraum lassen. Ein Holzkohle-„Anheizfehler“. Sollte die Anheizphase unbeabsichtigtbett wirkt sich beim nächsten Anheizen positivgestartet werden (z. B. durch öffnen der Ofentür ohneaus.Holz nachzulegen), können Sie den Abbrand während derAnheizphase unterbrechen (Siehe „5.1.9 Abbruch der An-Feuerraumtür mit Ausnahme des Anzündens oder Nach-heizphase“ auf Seite 10).legens stets geschlossen halten.Erkennt die SMR – Schmid Multi-Regelung das Öffnen5.1.3 Heizphaseder Tür während des Abbrandes, startet diese nach demDie Heizphase dient zur Stabilisierung der Verbrennung.Schließen der Tür einen neuen Regelvorgang mit der An-Sobald die Flammen die gesamte Holzmenge erreicht ha-heizphase. Ist die weitere Regelung des Abbrandes mitben, steigt die Brennraumtemperatur auf Ihren Maximal-der Anheizphase nicht erwünscht (z.B. nach einem Schü-wert an. Wurde das Temperaturmaxium überschritten,ren der Scheite mit einem Schüreisen) wählen Sie*kann die Verbrennungsluftmenge reduziert werden. Dieund dann „Abbruch“ am SMR Glas-Display (Siehe Kapi-Regelung wechselt entsprechend in die Leistungsphase.tel: „6.4.1.2 Abbrand manuell beenden“ auf Seite 21)oder drücken Sie viermal die Tasteam Mini- Display(siehe Kapitel: „7.3.2 Abbrand stoppen“ auf Seite 25).*Farbe abhängig von der aktuellen Abbrandphase5.1.4 LeistungsphaseIn der Leistungsphase werden die flüchtigen Holzbestandteile (Brenngase) verbrannt. Sie erkennen dies anden deutlich sichtbaren Flammen.5.1.1 FunktionMit fortschreitender Entgasung des Holzes sinkt der Ver-Die SMR – Schmid Multi-Regelung optimiert den Ab-brennungsluftbedarf. Die Luftklappe wird während derbrand und realisiert ggf. weitere Funktionen (z.B. Warm-Leistungsphase bedarfsgerecht auf- oder zugefahren.wasserbereitung oder Anbindung an die Zentralheizung).Sobald das Holz entgast ist, werden die Flammen kleiner.Der Abbrand wird in sechs Phasen unterteilt. Der Wech-Die Regelung wechselt in die Glutphase.sel zwischen den Phasen erfolgt in Abhängigkeit von Zeit,Temperatur, bzw. der Temperaturänderung pro Zeitein-5.1.5 Glutphaseheit (Temperaturgradient).In der Glutphase werden die festen Holzbestandteile (derPrimäres Ziel ist die effiziente Energieausnutzung. DasKohlenstoff) ohne sichtbare Flamme verbrannt. Da fürbedeutet den Luftüberschuss zu reduzieren (ohne einediesen Vorgang nur sehr wenig Verbrennungsluft erfor-Verschwelung herbeizuführen) und einen vollständigenderlich ist, wird die Luftklappe bis auf einen Sicherheits-Ausbrand, mit wenig Kohlebildung zu erreichen.abstand geschlossen. Als Kriterium für den Wechsel indie Glutphase dient der Regelung die Kenngröße „Tempe-5.1.2 Anheizphaseratur Glutphase“.Der Abbrand beginnt mit der Anheizphase, in der derWenn kein Brennholz nachgelegt wird wechselt die Re-gesamte Brennstoff möglichst schnell aufgeheizt undgelung in die Abkühlphase.entflammt werden soll. Die Anheizphase wird manuell(Starttaste am Display) oder automatisch (Temperatur-5.1.6 Abkühlphaseanstieg oder Türkontaktschalter (optional)) aktiviert. MitSobald die Brennraumtemperatur auf die eingestelltedem Wechsel in die Anheizphase wird die Luftklappe„Temperatur Abkühlphase“ gesunken ist, wird die Luft-für mindestens fünf Minuten voll geöffnet. Nach Ablaufklappe innerhalb von 20 Minuten komplett geschlossen.dieser „Zwangsanheizphase“ erfolgt der Wechsel in dieDie Regelung wechselt anschließend in den Standby-anschließende „Heizphase“, sobald die hinterlegte, ge-Betrieb.9

Im Standby-Betrieb ist die Luftklappe vollständig ge-5.1.11 Visualisierung der Phasen der Regelungschlossen. Die Brennraumtemperatur wird aber weiter-Die Visualisierung der einzelnen Phasen erfolgt aus-hin überwacht. Sobald ein Abbrand erkannt wird (sieheschließlich über das Glas-Display.5.1.7 Standby„5.1.2 Anheizphase“ auf Seite 9) wechselt die Regelung automatisch in die Anheizphase.Visualisierung im HauptmenüIm Hauptmenü wird die aktuelle Phase der Abbrandrege-5.1.8 Nachlegen von Brennstofflung über ein dazu farblich abgestimmtes Flammensym-Sobald die sichtbaren Flammen erloschen sind, ist derbol dargestellt.ideale Zeitpunkt um neuen Brennstoff nachzulegen. DieTemperaturen sind so hoch, dass sich der Brennstoff ohneweitere Anzündhilfen selbst entzündet.Im Normalfall erkennt die Regelung selbstständig, dassHolz nachgelegt wurde (Temperaturänderung oder Türkontaktschalter (optional)) und wechselt in die Anheizphase. Bei Bedarf können Sie die Anheizphase aber auchmanuell starten.5.1.9 Abbruch der AnheizphaseSolange die Brennraumtemperatur unterhalb der Mindesttemperatur liegt, kann die Anheizphase unterbrochen werden. Aus Sicherheitsgründen wird die Verbrennungsluftklappe jedoch nicht sofort vollständiggeschlossen. Die Regelung wechselt stattdessen in dieGlutphase, gefolgt von der Abkühlphase.5.1.10 l„10gibtFehler-Meldungen(Fehler und Störungen)“ auf Seite 33). Während desAnheizfehlers wird die Zuluftklappe innerhalb von max.90 Minuten kontinuierlich geschlossen. Anschließenderfolgt ein Wechsel in den Modus „Standby“. Wenn einTemperaturanstieg, oder ein Abbrand, festgestellt wird,erfolgt ein Wechsel in die „Anheizphase“.10

Visualisierung im Untermenü mit manuellem Start/Abbruch der AnheizphaseiDie Verlaufskurven werden automatisch durchdie SMR – Schmid Multi-Regelung aufgezeich-Durch Antippen des Flammensymbols wird dasnet. „Start“ und „Abbruch“ - Tasten nur zum manuellemUntermenüaufgeru-Start/Abbruch der Anheizphase drücken, siehe „6.4.1.1fen. In diesem Untermenü wird die aktuelle Pha-Abbrand manuell starten“ auf Seite 20 und „6.4.1.2se der Abbrandregelung über ein zeitlich mitge-Abbrand manuell beenden“ auf Seite 21!mitdenVerlaufskurvenführtes Verlaufsdiagramm von rechts nach links(rechts letzter Istwert) dargestellt, welches alle 70 Se-Temperatur: 586 CKlappe: 33%kunden aktualisiert wird. Die Anzeigedauer beträgt ca. 70Minuten.TemperaturverlaufDas Diagramm dient nur zur allgemeinen Visualisierungdes Abbrandes. Eine detaillierte Auswertung ist nur an-Verlauf Klappenstellunghand der gespeicherten Abbranddaten möglich.StartAbbruch11

6 Bedienung SMR Glas-DisplayHELLDUNKELBalkenanzeige, eingestellter Wert istdurch „ziehen“ am Istwertanzeigeroder Betätigen der Tastenveränderbar.6.2 Anzeigen im StartbildschirmAbb.: 4: DisplayiDas Display geht nach der voreingestellten Zeitin den Ruhemodus. Tippen Sie den inaktivenBildschirm an, um die Anzeige wieder zu aktivieren.Abb.: 5: Beispiel: Alle Meldungen aktiv6.1Bedienelemente, Symbole imDisplayDer Startbildschirm zeigt die aktuellen Betriebsinformationen zu Ihrer Ofenanlage, grafisch dargestellt an.Die folgenden Bedienelemente werden je nach Menüpunkt eingeblendet. Die Verfügbarkeit einzelner Symbo-Pos.BezeichnungAnzeige von MeldungenDie Grafik „Meldungen“ ist aktiv sobald Störungen erkannt wurden. Durch Antippen desSymbols werden die anstehenden Meldungenim Klartext angezeigt.le ist menüabhängig. Inaktive Bedienelemente werdenhellgrau, aktive Bedienelemente dunkelgrau oder farbigdargestellt.Die Bedienung des Displays erfolgt durch Antippen mitAnzeige Phase des AbbrandesDie Grafik „Feuerstufe“ zeigt den aktuellenZustand des Heizbetriebs an. Die Darstellung wechselt farblich von Standby, bis zurHeizphase über zwei Zwischenstufen. DurchAntippen des Flammensymbols werden derVerlauf der Verbrennungstemperatur und derKlappenstellung angezeigt.Die Bedeutung der einzelnen Symbole unddas Untermenü ist im Kapitel „5.1.11 Visualisierung der Phasen der Regelung“ auf Seite10 erläutert.der Fingerspitze oder einem geeigneten Stift für Displays.Der Kraftaufwand beim Tippen ist mit der Bedienungdes Displays eines Navigationsgerätes vergleichbar. EinTippen und Wischen, wie bei Smartphone oder Tablet istnicht möglich.Pos.Anzeige der WassertemperaturDie Grafik „Wasserspeicher“ ist aktiv, wennIhre Ofenanlage über Wassertechnik verfügt.BezeichnungHome - Hauptmenü auswählen.Menü Einstellungen auswählen.Durch Antippen des Symbols werden dieanstehenden Werte im Untermenü angezeigt.Wechsel der Anzeige von Kachelansicht auf Vollbildund zurück.Ein Menü-/Eingabefenster vor.Ein Menü-/Eingabefenster zurück.Eine Menüebene hoch (Verfügbarkeit ist Menüabhängig).Eingabe bestätigen, vorheriger Menüpunkt wirdaufgerufen.Änderung verwerfen, vorheriger Menüpunkt wirdaufgerufen.12 CAnzeige der AbgastemperaturDie Grafik „Ofen“ ist aktiv, wenn Ihre Ofenanlage über keramische Züge und einen eigenenAbgasfühler verfügt.Durch Antippen des Symbols werden dieanstehenden Werte im Untermenü angezeigt.Betriebsanzeige für externe Sicherheitseinrichtung beim Parallelbetrieb von Lüftungsanlagen mit raumluftabhängigen Feuerstätten.Grau nicht angeschlossen,grün Lüftung freigegeben,rot Lüftung gesperrt.

6.3 Werte über das Menü „Anlagenbetreiber“ einstelleni6.3.1 Temperaturen einstellen6.3.1.1 Glutphasentemperatur einstellenDas Menü „Anlagenbetreiber“ dient zur Vorein-istellung der kundenspezifischen SollparameterVor Änderungen der Glutphasentemperatur,Rücksprache mit dem Ofensetzer halten.und der Anzeige der Systemübersicht.BITTE WÄHLEN SYSTEMINFORMATIONENAbb.: 8: Menübild „Anlagenbetreiber“Abb.: 6: StartbildschirmzMenü „Einstellungen“ 1 anwählen.zMenü „Temperaturen“ 1 anwählen.STELLEN SIE HIER BITTEDIE TEMPERATUREN EINBITTE WÄHLEN SIE DIE ZUGANGSOPTION2ANLAGENBETREIBER2FACHPERSONALAbb.: 7: Menübild „Einstellungen“zGLUTPHASEABKÜHLPHASEAbb.: 9: Menübild „Temperaturen“Menü „Anlagenbetreiber“ 2 anwählen.zMenü „Glutphase“ 2 anwählen.GLUTPHASEAktuelle Temperatur:150 C3150 C4400 C654Abb.: 10: Menübild „Glutphase“zTemperatur durch Ziehen am Regler 3 , oder durchTippen der Pfeiltasten 4 einstellen.zEingabe bestätigen 5 , vorheriger Menüpunkt wirdaufgerufen.oderÄnderung verwerfen 6 , vorheriger Menüpunktwird aufgerufen.13

6.3.1.2 Abkühlphasentemperatur einstelleniVor Änderungen der Abkühlphasentemperatur,6.3.2 Geräteeinstellungen vornehmen6.3.2.1 Helligkeit einstellenRücksprache mit dem Ofensetzer halten.BITTE WÄHLEN SIETEMPERATURENBITTE WÄHLEN USAbb.: 14: Menübild „Anlagenbetreiber“SYSTEMINFORMATIONENzAbb.: 11: Menübild „Anlagenbetreiber“zMenü „Temperaturen“ 1 anwählen.Menü „Geräteeinstellungen“ 1 anwählen.BITTE WÄHLEN SIE EINE EINSTELLUNG2STELLEN SIE HIER BITTEDIE TEMPERATUREN EINDISPLAYDATUMGLUTPHASEUHRZEIT2ABKÜHLPHASEAbb.: 15: Menübild „Geräteeinstellungen“zAbb.: 12: Menübild „Temperaturen“zMenü „Display“ 2 anwählen.Menü „Abkühlphase“ 2 ktuelle Temperatur:150 CRUHEMODUS3150 CTON400 CAbb.: 16: Menübild „Display“4654Abb.: 13: Menübild „Abkühlphase“zTemperatur durch Ziehen am Regler 3 , oder durchTippen der Pfeiltasten 4 einstellen.zEingabe bestätigen 5 , vorheriger Menüpunkt wirdaufgerufen.oderÄnderung verwerfen 6 , vorheriger Menüpunktwird aufgerufen.14zMenü „Helligkeit“ 3 anwählen.

HELLIGKEITDISPLAYAktuelle Temperatur:70 b.: 17: Menübild „Helligkeit“Abb.: 20: Menübild „Display“zzHellig

Schmid Feuerungstechnik GmbH & Co. KG, Gewerbepark 18, 49143 Bissendorf e-Mail: [email protected] Internet: www.schmid.st 3.3 Produktinformationen Detaillierte Produktinformationen, technische Daten der Einzeltypen, Ersatzteile und Zubehör sind in den entspre-chenden Kapiteln der D